Frau bei der Landarbeit (Foto: CARE)

CARE-HILFE IN MOSAMBIK

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Mosambik: Hunger und hohe Kindersterblichkeit beenden

Mosambik weist eine der höchsten Kindersterblichkeitsraten der Welt auf. Mitverantwortlich dafür ist die schlechte Wasser- und Hygienesituation im Land. Auch deshalb ist Mosambik eines der am schlimmsten von Cholera betroffenen Länder: Etwa ein Drittel aller Cholerafälle in Afrika werden hier gezählt. Naturkatastrophen wie Dürren und Überschwemmungen führen zudem zu langen Hungerperioden. Ein weiterer Faktor, der die Situation verschlimmert: El Niño. 1,5 Millionen Menschen leiden unter den Folgen des Wetterextrems, ihre Ernährungssicherheit ist wegen schweren Ernteeinbußen nicht mehr gewährleistet.

CARE hilft. Mit Hygiene-, Sanitär- und Gesundheitsprogrammen, mit Aufklärung, Katastrophenschutz und dem Vermitteln neuer Anbaumethoden für bessere Ernten. In Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen unterstützt CARE zudem über 35.000 besonders von El Niño betroffene Haushalte mit Wasser, Hygienemaßnahmen und Nahrung.

Bitte helfen Sie mit.

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Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Ein Mann trinkt Wasser aus einem Brunnen.

Hygiene für alle

Im ländlichen Mosambik ist die Sanitär- und Abwasserversorgung nicht organisiert. Fäkalien gelangen leicht ins Trinkwasser – mit teils tödlichen Konsequenzen. In 22 Gemeinden baut CARE mit der Bevölkerung flächendeckend sanitäre Anlagen. Jeder Haushalt installiert eine Latrine, 40 zentrale Trinkwasserverteilstellen werden eingerichtet. In den Dörfern gründet und schult CARE Hygienekomitees mit dem Ziel, dass das Trinkwasser vor Ort in Zukunft wirklich sicher ist.

 

 

Eine Frau mit einem Tuch auf dem Kopf, blickt in die Kamera.

Schule gegen den Hunger

Ein Großteil der Bevölkerung in Mosambik lebt von der Landwirtschaft. Zunehmend unregelmäßige Niederschläge und längere Trockenperioden haben die kargen Ernten in den letzten Jahren um bis zu 30 Prozent gesenkt. In der erntefreien Zeit leiden die Familien Hunger. CARE hilft und organisiert für Kleinbauern "Farmer Field Schools". Hier lernen und testen sie neue Anbaumethoden und dürreresistente Gemüsearten. Mit gutem Saatgut von CARE können sie das Erlernte auf den eigenen Feldern umsetzen.

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Zwei Frauen sitzen auf dem Boden und zählen Geld.

Überlebenshilfe in der Dürre

Lang anhaltende Dürren haben die landwirtschaftliche Produktion Mosambiks stark verringert. Fast 1,5 Millionen Menschen im Land benötigen deswegen humanitäre Hilfe. Um besonders gefährdete Familien vor dem Hunger zu bewahren, verteilt CARE derzeit Lebensmittelgutscheine. Sehr arme Haushalte, schwangere und stillende Frauen oder Familien, die durch HIV-erkrankte oder behinderte Menschen besonders belastet sind, sollen so in der Lage sein, ihren Grund­nahrungsmittel­bedarf zu decken.

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So können Sie helfen


40 Euro

Latrinen-Bauset


30 Euro

Dürreresistentes Saatgut

 

20 Euro

Spargruppen-Starterpaket


CARE in Mosambik: Johanna Mitscherlich berichtet

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CARE in Mosambik


Blogbeiträge aus Mosambik

Eine Frau schöpft Wasser aus einer Pfütze.

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge von CARE-Mitarbeitern. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

Marc Nosbach ist CARE-Länderdirektor in Mosambik. Täglich beobachtet er, welche Auswirkungen El Niño auf Land und Leute hat. In einem Interview auf unserem Blog berichtet er über die schlimmste Dürre seit 35 Jahren und erklärt, wie CARE vor Ort hilft.

Interview mit Marc NosbachBlogbeiträge aus Mosambik 


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