Somalische Kinder in der Schule

CARE-Hilfe in Somalia

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Somalia: Helfen sie im Kampf gegen die Dürre

Somalia ist eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Seit 1988 herrscht ein grausamer Bürgerkrieg, der viele zur Flucht zwingt. Die Bevölkerung lebt von Landwirtschaft und Viehzucht, die meisten als Nomaden oder Halbnomaden. Doch der Klimawandel erschwert zusätzlich ihr Überleben mit zunehmend fatalen Dürren. Die Unterernährungsrate ist mit 20 Prozent eine der höchsten der Welt.

CARE hilft und verbessert im Norden des Landes die Wasserversorgung und das Einkommen der Bevölkerung nachhaltig. Der Bau von Latrinen und Hygieneaufklärung schützen vor der Ausbreitung von Cholera und Durchfall.

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Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Ein Leher unterrichtet Männer in einer Schule.

Wasser zum Überleben

Viele Brunnen in Somaliland wurden von internationalen Helfern gebaut. Als sie gingen, brach die Wasserversorgung der Bevölkerung wieder zusammen. Denn Instandhalten und Warten konnte die lokale Bevölkerung die eingeführten Technologien selber nicht. Das will CARE ändern, schult neu gegründete Wasserkomitees aus den Dörfern, aber auch Behördenvertreter in den Technologien und setzt gemeinsam mit ihnen kaputte Wassersysteme wieder instand. CARE stellt sicher, dass die dörflichen Wasserbeauftragten die Systeme auch in Zukunft pflegen und warten und sorgt dafür, dass ihr Einsatz in den Gemeinden entlohnt wird.

 

 

Eine lachende Frau steht mit ihrer Familie vor einem Zelt.

Bessere Ernten und Einkommen

Besonders arme und gefährdete Familien unterstützt CARE dabei, sich zusätzlich zum kargen Ackerbau ein Einkommen aufzubauen. Durch das Herstellen von Nahrungsmitteln für den Verkauf, durch Bienenzucht oder Fischerei. CARE bildet Frauen in den gewählten Handwerken aus und gibt Starthilfe. Kleinspargruppen und Alphabetisierungskurse geben ihnen zusätzlich soziale und finanzielle Sicherheit sowie einen Zugang zu Kleinkrediten und Versicherungen.

Ein Mann arbeitet mit einer Schüppe an einem Wasserloch.

Hygiene und Gesundheit, wo Wasser knapp ist

Um langfristig die Gesundheit vor Ort zu sichern und Cholera keine Chance mehr zu geben, verbessert CARE die Sanitärversorgung und baut mit der Bevölkerung Latrinen. CARE gründet Hygiene- und Gesundheitskomitees und zeigt den Gemeinden, wie gefährlich für sie die Vermischung von Trinkwasser mit Fäkalien ist und wie sehr das Nutzen von Latrinen dagegen hilft. Gleichzeitig baut CARE in den Dörfern Regenwasserspeicher. 1.000 Liter pro Dorf können so sicher gelagert werden.


So können Sie helfen

52 Euro

Alphabetisierung von 4 Frauen

200 Euro

Werkzeugkoffer für 1 Wassertechniker

580 Euro

1.000 L Regenwasserspeicher


Blogbeiträge aus Somalia

Eine Frau mit Koptuch und ihren beiden Kindern.

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge unserer CARE-Mitarbeiter. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

CARE-Mitarbeiterin Johanna Mitscherlich war im November 2015 in Somalia und erzählt im CARE-Blog von ihrer „Reise ins Land der Piraten“. Vor Ort sprach sie mit den Menschen über ihre Träume, Ängste und den täglichen Kampf ums Überleben.

„Reise ins Land der Piraten" Blogbeiträge aus Somalia


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Somalia: Flüchtlinge, Hunger & Hoffnung



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