Ein Schiff liefert Hilfsgüter in die zerstörte Küstenregion von Indonesien.

CARE-HILFE IN INDONESIEN

Jetzt spenden

Indonesien: Helfen Sie armen Fischern und Kleinbauern

Die arme Bevölkerung in den indonesischen Küstenregionen ist bereits jetzt von den negativen Folgen des Klimawandels bedroht. Vermehrte Stürme und heftige Überschwemmungen bringen ihre Familien und ihre Lebensgrundlage in Gefahr. Wie einst 2004 bei der großen Tsunami-Katastrophe.

CARE setzt sich mit der Bevölkerung sowie mit lokalen Selbsthilfe-Organisationen und Behörden für Katastrophenschutz und eine bessere und sicherere Bewirtschaftung der Küstenregionen ein. Zum Beispiel durch neue Ansätze in der Fisch- und Krabbenzucht. Mit Aufklärung, Wiederaufforstungsprogrammen für Mangroven und weiteren Vorsorgemaßnahmen hilft CARE der Bevölkerung, sich in kommenden Naturkatastrophen besser zu schützen.

Jetzt spenden


Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Ein Feld an der Küstenregion steht unter Wasser.

Sicherheit trotz Klimawandel

CARE unterstützte die zuständigen Behörden und Organisationen in den indonesischen Küstenregionen dabei, die negativen Konsequenzen des Klimawandels in ihre Pläne für Entwicklung, Umwelt und Katastrophenschutz mit einzubeziehen. Dabei wurde lokales Wissen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpft. Gemeinsam wurden die Stärken und Schwachstellen der Küstengemeinden analysiert und ein Wiederaufbau von Küstenökosystemen beschlossen – zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt. Als Alternative zum Fischen hat CARE arme Familien in verbesserten Techniken des Seegras-Anbaus geschult.  Dessen Weiterverarbeitung zu Crackern ermöglicht den Familien jetzt ein gutes Einkommen.

Mehr dazu

Ein Mann sitzt hinter einem Tomatenstrauch.

Unterstützung für Vertriebene

In Indonesien mussten in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder hunderttausende Menschen aufgrund regionaler Konflikte ihre Dörfer verlassen. Doch auch in ihren neuen Heimatgebieten ist es schwierig für die Vertriebenen, sich eine neue Existenz aufzubauen, und sie leben meistens in großer Armut. Grund hierfür ist unter anderem, dass die einheimische Bevölkerung selbst sehr arm ist und Vertriebene bisher nicht in wichtige Entscheidungen und Entwicklungsmaßnahmen integriert wurden. In der Provinz Nusa Tenggara, nahe der Grenze zum Ost-Timor, war CARE deshalb für Binnenflüchtlinge und die aufnehmenden Gemeinschaften im Einsatz, verbesserte die Wasser- und Gesundheitsversorgung in den Dörfern und schulte zu ertragreicheren Anbaumethoden. Alle Maßnahmen wurden unter Mitbestimmung der Vertriebenen in den Dorfgemeinschaften entschieden.

Eine Frau hält einen Zettel mit der Aufschrift thank you in der Hand.

10 Jahre nach dem Tsunami

Bis heute ist das Erdbeben vom 26. Dezember 2004 im Indischen Ozean das drittstärkste unserer Aufzeichnungen. Der daraus folgende Tsunami gehört mit 228.000 Toten zu einer der zehn tödlichsten Katastrophen. Fast zwei Millionen Menschen verloren ihr Zuhause. Schulen, Krankenhäuser und Straßen wurden von den Fluten zerstört. Am stärksten waren Indonesien, Sri Lanka, Indien und Thailand betroffen. CARE leistete Überlebenshilfe mit Notunterkünften, Wasser, Nahrung und Hilfsgütern und half mit Sanitär-, Gesundheits- und umfangreichen Wiederaufbauprogrammen. 1,3 Millionen Menschen hat die CARE-Hilfe erreicht. Was sie im Leben Einzelner bewirken konnte, lesen Sie in unserem Bericht "Return to Aceh. 10 Years After the Indian Ocean Tsunami".

Weiterlesen (PDF)


So können Sie helfen


15 Euro

Schulung eines Dorfes


30 Euro

100 Mangroven-Setzlinge

 

50 Euro

Saatgut-Paket für zwei Familien


Video

Video starten
Video starten

Klimawandel - Die Abenteuer der kleinen Mi



Ja, ich werde Förderer!

Ja, ich möchte die CARE eNews!