Japanische CARE-Helfer kochen in einer Notunterkunft eine warme Mahlzeit.

CARE-HILFE IN JAPAN NACH DEM TSUNAMI

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Japan und weltweit: Helfen Sie Menschen, die Opfer von Naturkatastrophen werden

Am 11. März 2011  wurde Japan von einem Erdbeben der Stärke 9,0 auf der Richterskala erschüttert. Der darauf folgende Tsunami zerstörte einen Großteil der Küstenregion im Nordosten des Landes. Die Flutwelle riss nicht nur über 15.000 Menschen mit sich. Sie zerstörte weite Teile der Infrastruktur. In Fukushima kam es zur atomaren Katastrophe. Eine halbe Million Menschen wurde obdachlos oder evakuiert.

CARE versorgte Bewohner in Notunterkünften mit Hilfsgütern und warmen Mahlzeiten und half Schulen und soziale Einrichtungen über drei Jahre hinweg dabei, Versorgungslücken zu schließen und Menschen darin zu unterstützen, das Erlebte zu überwinden. CARE konzentrierte sich auf die Städte Yamada, Otsuchi und Miyako, 300 km nördlich von Fukushima, und erreichte über 40.000 Menschen.

Bitte unterstützen Sie unsere Hilfe für jene, die durch Naturkatastrophen alles verlieren.

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Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Eine Frau rührt in einem großen Topf und lacht.

Warme Mahlzeiten für Leib und Seele

Zur Versorgung der evakuierten Menschen mit warmen Mahlzeiten richtete CARE sechs Suppenküchen ein und half 25 lokalen Restaurants und 15 Kleinhändlern, schnellstmöglich ihren Betrieb zur Versorgung der Bevölkerung wieder aufzunehmen. Nach der Umsiedlung in Übergangs-Container versorgte CARE Familien mit Decken, Matratzen und anderen benötigten Hilfsgütern. 800 in ihren zerstörten Häusern verbliebene Familien erhielten Lebensmittel oder Wertgutscheine. 38.000 Menschen erreichte CARE mit dieser Hilfe.

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Frauen und Männer sitzen zusammen, an einem gedeckten Tisch.

Das Erlebte verarbeiten lernen

Um in den evakuierten Gemeinschaften Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe zu stärken, gründete CARE 17 Nachbarschaftscafés. Senioren, Müttern und Kindern boten sie Austausch, Gesundheitsberatung und psychosoziale Hilfe. CARE förderte kulturelle Aktivitäten, das Malen, Singen und gemeinsame Werken. Mit Freiwilligen entstanden sechs Not-Zeitungen, die über 13.000 Evakuierte regelmäßig über Entwicklungen und Hilfsangebote in ihrem Viertel informierten. Noch heute sind die 2011 gegründeten Nachbarschaftscafés zu großen Teilen aktiv und geben besonders alleinstehenden Menschen sozialen Halt.

Mehr dazu

Die Violistin Arabella Steinberger steht mit ihrer Violine neben einer Schülergruppe.

Violinistin Arabella Steinberger für CARE

Betroffen von der großen Not der japanischen Bevölkerung reiste die international renommierte Violinistin Arabella Steinbacher nach der Tsunami-Katastrophe 2011 nach Japan, die Heimat ihrer Mutter. In den von CARE betreuten Notunterkünften spendete sie Überlebenden der Katastrophe mit ihrer Musik Trost. Seit 2015 engagiert sich Arabella Steinbacher engagiert als CARE-Botschafterin. "Meine Reise nach Japan kurz nach der Tsunami-Katastrophe hat mein Leben verändert. Dabei wurde mir klar, wie viel Hoffnung und Trost Musik spenden kann und wie sehr sie verbindet. Mir ist es wichtig, mit CARE zu einer Welt beizutragen, in der Hoffnung, Toleranz und soziale Gerechtigkeit für alle Menschen Wirklichkeit werden. Bitte unterstützen auch Sie diese große Aufgabe."

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So können Sie helfen

60 Euro

1 Soforthilfepaket

 

80 Euro

Täglich warme Mahlzeiten für 40 Personen

 

200 Euro

1 Notunterkunft


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Japan: Die Geschichte einer Überlebenden


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