Weltkarte, Europa orange hervorgehoben: CARE-Einsätze in Europa

CARE in Europa

CARE-Projekte in Europa

Oft scheinen die Probleme, mit denen sich die Entwicklungszusammenarbeit auseinandersetzt, fern von unserer Heimat zu sein. Doch ein Blick auf Europa zeigt, dass auch hier an vielen Orten humanitäre Hilfe und Unterstützung dringend benötigt wird.

Insbesondere seit der Flüchtlingsbewegung der letzten Jahre sind viele Menschen in europäischen Ländern auf Hilfe angewiesen. Im von der Wirtschaftskrise gezeichneten Griechenland beispielsweise harren 44.000 Geflüchteten ohne ausreichende Versorgung aus und warten auf eine politische Lösung. Oft fehlt es an Sanitäreinrichtungen, Nahrungsmitteln und Schutz. CARE ist vor Ort und hilft mit Winter-CARE-Paketen, Sanitäreinrichtungen und Bargeldhilfen, die schlimmste Not zu lindern.

Auch auf den Balkan leistet CARE humanitäre Hilfe für hier gestrandete Flüchtlinge und Vertriebene, zum Beispiel in Serbien. Gleichzeitig arbeitet CARE in der Balkanregion für das friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlicher ethnischer Hintergründe, setzt sich insbesondere für die Integration von Minderheiten wie der Roma ein und kämpft für den Schutz von Frauen und Mädchen vor häuslicher Gewalt, Verschleppung und Frauenhandel.

Auch in Deutschland steigen die Zahlen der ankommenden Flüchtlinge und Hilfe wird dringend benötigt. Deshalb beschloss CARE 2015 erstmals auch wieder in Deutschland aktiv zu sein und unterstützt deutsche Flüchtlingsinitiativen bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung. Sprachkurse, Ausbildungs- und Freizeitangebote geben jungen Geflüchteten neue Perspektiven. Anfang 2016 startete CARE an deutschen Schulen das große „KIWI-Projekt“. Durch Lehrerfortbildungen, Schülerworkshops sowie finanzielle Förderung von Schülerinitiativen erleichtert das Projekt die schulische Integration von Kindern und jugendlichen Flüchtlingen und ihrer Eltern in die deutsche Gesellschaft.