Eine junge Frau lacht in die Kamera.

Frauen und Mädchen

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Warum Frauen und Mädchen?

Ganz einfach: Weltweit tragen Frauen und Mädchen die Hauptlast der Armut. Immer dann, wenn Lebensmittel knapp sind, sind es Mädchen und Mütter, die zuletzt essen. Wenn das Geld fehlt, um Kinder zur Schule zu schicken, müssen die Mädchen zu Hause bleiben. In vielen Ländern der Welt haben Frauen nicht das Recht, Land zu besitzen, obwohl sie es bewirtschaften. Sie haben keine Mitsprache, wenn es um Entscheidungen in der Gemeinde geht - oder um ihren eigenen Körper. Das Recht auf Familienplanung, spätere Heirat und die freie Wahl des Partners bleibt Frauen in vielen Teilen der Welt verwehrt.

Das Gesicht der Armut ist weiblich. Doch so auch der Schlüssel, sie zu besiegen. Die Erfahrung von CARE aus 70 Jahren Armutsbekämpfung zeigt: Eine Frau, die wir befähigen, sich aus der Armut zu befreien, erreicht das Gleiche für ihre Familie und wird Akteurin des Wandels für ihre ganze Gemeinschaft. 


Gegen Gewalt an Frauen

Wo fängt Gewalt gegen Frauen an? Wie kann man ihr vorbeugen? Der Kurzfilm "Dear Daddy" ist ein Appell an Väter, ihre Töchter zu beschützen. Film ab!

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#DearDaddy


Eine junge Frau aus Uganda, hält eine Pflanze in die Luft.

Frauen und Mädchen stärken

 

CARE unterstützt Frauen und Mädchen in ihrem Kampf für umfassende und gleiche Menschenrechte. Unser Ziel ist es, die Stimmen von Frauen zu stärken und ihnen die effektive Beteiligung an all jenen Entscheidungen zu ermöglichen, die ihr Leben bestimmen. Im letzten Jahr versorgten wir über 2,7 Millionen Frauen in 59 Ländern mit Informationen und Werkzeugen, die ihnen dabei helfen, Ungleichheiten in Frage zu stellen sowie gleiche Rechte und Möglichkeiten einzufordern.

Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist für CARE dabei nicht nur ein Ziel unter vielen, sondern wesentlicher Teil unserer gesamten Arbeit: Von Gesundheitsprojekten über die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten bis zu Aufklärung und politischer Teilhabe. Fast ein Drittel aller CARE-Projekte fördert Gleichberechtigung.

Zum CAREaffair Magazin über Frauen



Heirat statt Schule, alle zwei Sekunden

Das ist die traurige Wahrheit für Mädchen in rund 26 Ländern, in denen CARE tätig ist. Statistiken besagen, dass die Chance unter 18 Jahren verheiratet zu werden dort größer ist, als die, eine weiterführende Schule zu besuchen. Für die meisten Mädchen bedeutet „in guten wie in schlechten Zeiten“ immer schlechte Zeiten, „in Armut und Reichtum“ immer Armut. Sie sind gezwungen, ein Armutsgelübde abzulegen. In der CARE-Studie „Vows of Poverty“ erfahren Sie mehr über die Gründe von Kinderhochzeiten, die Barrieren von Ausbildung für Mädchen und die Schritte, die jeder machen kann, um Kinderehen eines Tages zu eliminieren.

Informieren Studie lesen

Weitere Publikationen


Eine junge Frau und ein junger Mann halten gemeinsam einen Zettel mit der Aufschrift "challenge attitudes" in den Händen.

Und wo bleiben die Männer?

 

Armut ist häufig eng mit Geschlechterungerechtigkeit verbunden. Auf dem Weg zur Stärkung von Frauen und Mädchen sind Männer unverzichtbare Partner. Deshalb arbeitet CARE auf dem Balkan mit jungen Erwachsenen für die Gleichstellung der Geschlechter. In Workshops lernen junge Männer neue Verhaltensweisen und Einstellungen kennen. So können gewalttätige Übergriffe gestoppt und neue Werte an die nächste Generation weitergegeben werden. Frei nach dem Motto: Sei ein Mann, ändere die Spielregeln.

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