Frau hält Reis in ihren Händen

 

 

 

EL NIÑO: STILLER HUNGER

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El Niño: Dürre und Hunger

Seit mehr als einem Jahr sorgt das Wetterphänomen El Niño rund um den Globus für extreme Wetterereignisse. Am Horn und im Süden Afrikas, auf den pazifischen Inseln sowie in weiten Teilen Südostasiens und Zentralamerikas, hat es zu extremer Dürre geführt; andernorts litten und leiden die Menschen unter Stürmen und Überschwemmungen. El Niño gilt nun als vorüber, doch noch immer sind rund 60 Millionen Menschen von seinen Folgen betroffen.  Die Trockenheit in Äthiopien gilt als eine der schlimmsten seit drei Jahrzehnten. Die Ernte des Landes ist vollständig ausgefallen. In pazifischen Staaten wie Papua Neuguinea, Vanuato und Timor-Leste sind fast fünf Millionen Menschen vom Hunger gefährdet. Und als wäre es nicht genug: Das Wetterphänomen La Niña, welches häufig im Anschluss an El Niño auftritt, könnte die Situation in vielen von  betroffenen Ländern weiter verschlimmern.

Ohne weitere finanzielle Unterstützung werden zehntausende Menschen in den nächsten Monaten nichts mehr zu Essen haben. CARE konnte durch die Verteilung von Lebensmitteln, Wasser und anderer Hilfsgüter bislang mehr als 1,8 Millionen Menschen in acht Ländern helfen. Doch auch der Blick in die Zukunft ist wichtig: CARE hilft betroffenen Gemeinden bei der Vorbereitung auf zukünftige Dürreperioden und Hungerkrisen und stärkt sie in ihrer Widerstandsfähigkeit gegenüber Wetterextremen. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.

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Ein CARE Mitarbeiter spricht mit einer Frau.

„Diese Dürre ist härter als jemals zuvor“

Vor kurzem reiste Wolfgang Jamann, Generalsekretär von CARE International, nach Äthiopien, um die Auswirkungen von El Niño auf das Land am Horn von Afrika besser zu verstehen. In Ost-Haraghe traf er Tuba Alyi und sprach mit ihr darüber, wie sie sich durch Sparen auf schwere Zeiten vorbereitet.

Zum CARE-Blog

Ein durch den Klimawandel, vertrocknetes Getreidefeld.

Das verheerende Ausmaß von El Niño

Marc Nosbach, CARE-Länderdirektor in Mosambik, im Gespräch mit der Deutschen Welle über die Dringlichkeit der Situation: Viele Menschen haben ihre Nahrungsmittel aufgebraucht und versuchen jetzt, Hühner, Ziegen und Kühe zu verkaufen, um ihre Familien zu versorgen. 

Zum Artikel 

Ein druch den Klimawandel ausgetrockneter Boden.

El Niño als Folge des Klimawandels

Im Interview mit dem WDR 5 Morgenecho warnt Mosambik-Länderdirektor Nosbach vor den Auswirkungen des Wetter-Extrems El Niño. Er erklärt, welche Maßnahmen CARE momentan vor Ort ergreift, um das Ausbrechen einer Hungerkatastrophe abzuwenden.

Zum Radio-Interview


El Niño am Horn von Afrika

El Niño trifft die Ärmsten der Armen: In Somalia, wo seit Jahren Unsicherheit und Hunger herrscht, waren schon zuvor mehr als eine Million Menschen im eigenen Land vertrieben. Weitere Zehntausende, die jetzt vor den Auswirkungen von El Niño fliehen, finden in den Flüchtlingscamps und Notbehausungen kaum mehr Platz. Die CARE-Mitarbeiter Thomas Rottland und Johanna Mitscherlich berichten im Video über die Situation vor Ort.

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Somalia: Flüchtlinge, Hunger & Hoffnung


So können Sie helfen

40 Euro

Latrinen-Bauset

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