Männer und Frauen in einer Gesprächsrunde.

Die CARE-Veranstaltungen

Sicht von der CARE-Infotheke über den Vorplatz des Checkpoint Charlie in Berlin

 

 

Aktionstag an der „BlackBox Kalter Krieg“ am Checkpoint Charlie zum 70. Jahrestag der CARE-Pakete in Berlin

Am Sonntag, den 14. August 2016 feierte CARE ganz im Sinne der laufenden „Danke“-Kampagne die Verteilung der ersten CARE-Pakete in Berlin, die vor 70 Jahren taggenau am 14. August 1946 erfolgte. Mit dem Museumsvorplatz „BlackBox Kalter Krieg“ am Checkpoint Charlie hat man sich nicht an den historischen Originalschauplatz der Verteilung gehalten. Dies wäre die Dahlmannstraße 5 in Charlottenburg gewesen. Zur großen Feierstunde hat man einen prominenteren Ort deutscher Geschichte gewählt. Den zahlreichen Gästen des Museums, das direkt am Touristenmagneten Checkpoint Charlie Ecke Kochstraße/Zimmermannstraße liegt, wurde ein rundes Programm aus Informationen, unterhaltsamem Quiz, leichtem Swing und als besonderes Highlight zwei kostenlosen Führungen durch das Museum geboten – und das bei bestem Berlinsommerwetter.

Über 2.000 Gäste aus ganz Deutschland und der ganzen Welt staunten nicht schlecht, als neben den erwarteten Informationen zur Deutsch-Deutschen-Geschichte und der Mauer nun auch zahlreiche CARE-Pakete zu entdecken waren. Auf dem eingesäumten Vorplatz des Museums „BlackBox Kalter Krieg“ wurde der Walk of CARE ausgebreitet, einen mit den wichtgisten Stationen der Geschichte von CARE bedruckten Teppich. Ein Spaziergang, der viele Gäste neugierig machte auf die Geschichte aber auch auf die aktuelle Arbeit von CARE. Das CARE-Team war so im Dauereinsatz und freute sich über viele angeregte Gespräche. Sicher trug auch das stabile Sommerwetter und die leichte Swingmusik, die mittels moderner Technik über den Platz schwebte, zur lockeren Atmosphäre bei.

Um 14 Uhr und um 16 Uhr gab es dann eine kostenlose Führung durch die Ausstellung des Museums, die bis auf den letzten Platz ausgebucht waren. Sie stellten das Highlight für die anwesenden Touristen und geladenen CARE-Gäste dar. Die Historikerin Dana Busch wusste mit spannenden Geschichten über die Deutsch-Deutsche-Geschichte und die Allianzen im Kalten Krieg zu fesseln.

Großer Dank gilt vor allem Frau Monica Geyler-von Bernus vom Berliner Forum für Geschichte und Gegenwart e.V., die die BlackBox managed und die mit ihrem großartigen Team die Kooperationsveranstaltung erst möglich gemacht hatte. 


CARE-Podiumsdiskussion: "Fit for the Future?"

CARE feierte am 25. November 2015 in Berlin mit rund 250 Gästen den 70 Geburtstag und diskutiert unter dem Titel „Fit for the Future?“ mit Experten, Betroffenen und SchülerInnen die Herausforderungen der Zukunft.

Zur Slideshow und zum VideoZum ausführlichen Bericht

Männer und Frauen in einer Gesprächsrunde

Eine Küche in der eine CARE Kochmütze und eine CARE Tasche liegt.

CARE und Lavanderia Vecchia: Spendenaktion ein voller Erfolg

Am ersten Oktobersonntag veranstalteten CARE und das Berliner Restaurant Lavanderia Vecchia einen Spendenabend für Flüchtlinge im Nahen Osten.

Unter dem Motto „Niemand setzt seine Kinder in ein Boot, wenn es nicht sicherer ist als das Land“ wurde auf die Not und Perspektivlosigkeit von Flüchtlingen aufmerksam gemacht. Feinste italienische Kost verwöhnte die Gäste und rief sie gleichzeitig zur Spende auf. Das Team des Berliner Lokals überlegte sich zur Unterstützung eine tolle Geste: Sie arbeiteten einen Abend umsonst. Wer also ab 19:30 Uhr in den renommierten Italiener einkehrte, bezahlte nicht das Personal, sondern spendete direkt an CARE-Projekte in den Krisengebieten. Die Resonanz war großartig: Viele Menschen meldeten sich weit im Voraus an und kamen aus der ganzen Republik, um bei diesem wunderbaren Ereignis dabei zu sein.

Das Ergebnis der Aktion ließ sich sehen: 2.500 Euro konnten über den Abend gesammelt werden. Geld, das den Menschen auf der Flucht hilft, zu überleben. Um Nothilfe in kriegs- und krisengeplagten Ländern zu gewährleisten, ist die Unterstützung jedes Spenders und Engagierten notwendig. CARE bedankt sich bei allen Spendern. Ein besonderer Dank geht an das Team der Lavanderia Vecchia, die dem Grundsatz „We CARE!“ folgten und auf diese Weise all das ermöglichten.


Petition: Jedes Leben zählt – Jede Stimme zählt

CARE ist Partner der Kampagne #JedesLebenzählt des Bündnisses Gemeinsam für Afrika. Setzen auch Sie sich für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik ein!

Allein in diesem Jahr sind über 1.600 Menschen bei ihrer Flucht im Mittelmeer gestorben. Kriege, Verfolgung, aber auch Armut und Hunger zwangen sie, ihre Heimat zu verlassen. Wir fürchten, dass noch viele weitere Menschen auf der Flucht ums Leben kommen, wenn nicht endlich ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik erfolgt und die Ursachen von Flucht ernst genommen werden.

In einer aufsehenerregenden bundesweiten Straßenaktion hat das Bündnis Gemeinsam für Afrika, dem auch CARE angehört, in sieben deutschen Städten insgesamt 237 schwarze Leichensäcke niedergelegt, um die deutsche Bevölkerung auf das Schicksal der im Mittelmeer ums Leben gekommenen Flüchtlinge aufmerksam zu machen.  

Erheben auch Sie zusammen mit uns und Gemeinsam für Afrika Ihre Stimme, zeigen Sie Solidarität mit den Fliehenden, und sprechen Sie sich mit Ihrer Unterschrift auf der Kampagnenwebsite #JedesLebenzählt für ein Umdenken in der Flüchtlingspolitik aus.

Menschen liegen mit Folie abgedeckt vor dem Brandenburger Tor, in Berlin.

Straßenkunst Aktion für syrische Flüchtlinge

Große Straßenkunst-Aktion für syrische Flüchtlinge auf der Kölner Domplatte

Zum vierten Jahrestag des Syrienkonfliktes macht CARE mit einer großen Straßenkunstaktion vor dem Kölner Dom auf die Probleme syrischer Flüchtlinge aufmerksam.

Gemeinsam mit der Straßenkünstlerin Frederike Wouters lud CARE Deutschland-Luxemburg e.V. am 14. März 2015 Passanten in der Kölner Innenstadt dazu ein, sich ein "Bild von der Syrienkrise" zu machen. Ein über dreißig Quadratmeter großes Bild sollte die Aufmerksamkeit der Passanten auf die fortwährende Krise in Syrien lenken, die sich an diesem Samstag zum vierten Mal jährte. Unterstützt wurde die Künstlerin von Schülern und Schülerinnen aus dem CARE-Profilkurs der Marie-Kahle-Gesamtschule Bonn.

Den ganzen Tag über konnten sich Interessierte bei unserem CARE-Team über die Arbeit von CARE für syrische Flüchtlinge informieren und sich an unserer Aktion beteiligen. Besonders bewegend waren die zahlreichen Gespräche mit syrischen Besuchern, viele von ihnen selbst Flüchtlinge. "Ich bin sehr gerührt, dass die Menschen in Deutschland Syrien nicht vergessen haben", sagte etwa Jamil. "Ich habe ein paar Fotos gemacht von der Aktion und werde sie an meine Freunde und Verwandten schicken, die noch in Syrien sind und die tagtäglich von der Gewalt in unserem Land betroffen sind."

Die Syrienkrise ist die größte humanitäre Krise unserer Zeit. Über elf Millionen Menschen sind in Syrien und den Nachbarländern auf der Flucht. Die Aktion auf der Kölner Domplatte stellte den Passanten die Aktualität und Brisanz der Syrienkrise dar. CARE will auf diese Weise dazu beitragen, dass die Krise nicht in Vergessenheit gerät, zumal die Hilfe immer noch deutlich unterfinanziert ist. "Aufzugeben kann und darf aber trotz der düsteren Bilanz der Krise keine Option sein. Im Gegenteil. Wir müssen uns Neues und Besseres einfallen lassen, damit syrische Flüchtlinge weiterhin und vermehrt Unterstützung erhalten", so Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE, der selbst am Samstag vor Ort war. "Ich habe mich sehr über das große Interesse gefreut. Während den über acht Stunden, in denen wir gemalt und informiert haben, standen immer Leute um das Kunstwerk. Sie wollten wissen, was wir da machen und warum. Besonders interessant und wichtig fand ich auch den Austausch mit Syrern, die sich über unsere Aktion gefreut haben. Es ist wichtig, dass die Syrienkrise nicht in Vergessenheit gerät", so Julia Kuhnert. Neben ihrer Aufmerksamkeit konnten Passanten CAREs Syrienhilfe auch mit einer Spende unterstützen. Insgesamt kamen etwa 250 Euro zusammen.


Weltfrauentag im Rautenstrauch-Joest-Museum

Sonderführungen zugunsten von CARE gaben Besuchern Einblick in die Kulturgeschichte aus der Perspektive der Frau.

Viele Frauen und auch ein paar Männer folgten am 8. März einer besonderen Einladung des Rautenstrauch-Joest-Museums und CARE. Anlässlich des Internationalen Weltfrauentages bot das Museum in Köln Sonderführungen an, in denen die Besucher mehr über die Rolle und Bedeutung von Frauen in verschiedenen Kulturen erfahren konnten. Über den ganzen Tag verteilt führten Ethnologinnen des Museums auf „Die andere Seite: Frauen im Rautenstrauch-Joest-Museum“ und luden die rund 80 Besucher dazu ein, die Dauerausstellung des Museums aus der spannenden, aber oftmals unbekannten Perspektive von Frauen zu betrachten. „Es hat sehr viel Spaß gemacht, und man hätte wahrscheinlich noch Stunden weiter erzählen und zuhören können“, erzählen die Besucherin Bettina Uhse und ihre Begleitung begeistert nach dem Museumsbesuch. Die Erlöse der Veranstaltung, eine stolzen Summe von über 1.000 Euro, fließen in die Projektarbeit von CARE.

Eine Gruppe Frauen hört einer Stadtführerin zu.

Herr Winkhaus am Informationsstand

CARE beim EINEWELT-Zukunftsforum in Berlin

Unter dem Motto „EINEWELT – Unsere Verantwortung“ lud das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) am 24. November 2014 auf das EINEWELT-Zukunftsforum ein.

Der Anlass für das Zukunftsforum war die Fertigstellung der „Zukunftscharta“. Unter dem Leitgedanken der Gerechtigkeit setzt die Charta Ziele und Standards fest, die in der zukünftigen Entwicklung von Deutschland und seiner (Entwicklungs-) Politik maßgeblich sein sollen. Die dort formulierten Leitgedanken orientieren sich am Begriff der Nachhaltigkeit, den Dr. Anselm Görres, ein Pate der Charta, wie folgt definiert: ‚‚Kann man auf Dauer so weitermachen, wie man es heute macht? Wenn man das nicht kann, dann ist es nicht nachhaltig.‘‘ Die acht Ziele der Charta beleuchten soziale, ökonomische oder ökologische Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung.

Bemerkenswert ist, dass die Charta das Ergebnis eines Dialogprozesses zwischen unterschiedlichen Akteuren der Zivilgesellschaft – der Politik, Kirchen, Nichtregierungsorganisationen und Bürgern – ist. An diesen Diskussionen hat sich auch CARE aktiv beteiligt. Aktive Beteiligung wurde auch von den Teilnehmern und Besuchern des Zukunftsforums gefordert. Diverse Workshops, Politikslams, Diskussionsrunden und ein Wissensspiel luden zur interaktiven Auseinandersetzung mit den Themen der Zukunftscharta ein. CARE beteiligte sich mit seinem eigenen Wissensspiel: CAREtivity. Im Verlauf des Teamspiels werden Begriffe der Entwicklungszusammenarbeit umschreibend erklärt oder zeichnerisch bzw. pantomimisch dargestellt, mit  dem Ziel, dass die Spielpartner den Begriff erkennen.

Höhepunkt der Veranstaltung waren die Reden des Bundesentwicklungsministers Dr. Gerd Müller und der Bundeskanzlerin. Dr. Müller forderte in einer begeisternden Rede die Politik und Gesellschaft zum Handeln auf. Nachhaltige Entwicklung, wie sie die Zukunftscharta definiert, kann nur bei den Handlungen jedes einzelnen Bürgers anfangen. Das beinhaltet etwa, dass wir Bürger dieser EINENWELT bereit sein müssen, ein wenig mehr für fair gefertigte Kleidung zu bezahlen. Nun sei es auch an der Regierung, geeignete Rahmenbedingungen für solche Handlungsspielräume zu schaffen, so der Bundesentwicklungsminister.


Flüchtlingszelt vor der UN in Bonn

„Bewohnbare Bilder" vor dem UN-Campus in Bonn. Gemeinsam mit dem Künstler Hermann Josef Hack und einer neunten Klasse des Anno Gymnasiums Siegburg fordert CARE mehr Rechte für (Klima-) Flüchtlinge.

Bei schönstem Herbstwetter fanden sich am 14. November knapp 20 Schüler der neunten Klasse des Anno Gymnasium am Ufer des Rheins ein, um vor den Vereinten Nationen in Bonn eine Kunstaktion zu starten. Im Rahmen des Kunstunterichts sollte politische Kunst hautnah erlebt und gestaltet werden. Das Thema: die Stärkung der Rechte von (Klima-) Flüchtlingen.

Im Beisein der Lokalpresse und eines Filmteams errichteten die Schüler gemeinsam mit dem Künstler Hermann Josef Hack und CARE-Mitarbeitern ein Zeltgerüst. Auf dieses wurden anschließend einige großformatige Bilder, gemalt auf Zeltplanen, befestigt. Vor dem fertigen Flüchtlingszelt setzten sich alle Beteiligten zusammen, um über das Thema Flucht und die Arbeit von CARE zu sprechen. Im Fokus der Debatte stand die Tatsache, dass Klimaflüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention nicht offiziell als Flüchtlinge anerkennt werden und somit kein Recht auf Asyl haben. Als Flüchtling gilt nur, wer politisch verfolgt wird.

Als nächstes wandert die Ausstellung „Bewohnbare Bilder" nach Lima in Peru, wo ab dem 1. Dezember die knapp zweiwöchige Weltklimakonferenz stattfinden wird. Dort will Hack gemeinsam mit CARE genau dieses Zelt vor dem Tagungsort aufstellen, um erneut von den Vertretern der Vereinten Nationen zu fordern, sich für die Rechte von Klimaflüchtlingen einzusetzen. Abschließend werden die Bilder Anfang nächsten Jahres mit CARE und Hack in den Libanon reisen, um dort von syrischen Flüchtlingen verwendet zu werden.

Der Künstler Hermann Josef Hack und Schüler bauen ein Flüchtlingszelt

CARE Flohmarktstand

Leerer Keller gegen volle Spendenbox

Keller entrümpeln – Sachen auf dem Flohmarkt verkaufen – Erlös spenden. Bonner Familie sammelt so über 1.000 Euro Spenden für CARE.

Wer kennt das Problem nicht: Der Keller ist zum Bersten voll mit Dingen, von denen man gar nicht weiß, warum man sie überhaupt besitzt. Obwohl man sich oft vornimmt „endlich einmal auszumisten“, wird er auf unerklärliche Weise jedes Jahr sogar noch ein bisschen voller.

Eine Familie aus Bonn hatte eine tolle Idee, wie sie dieses Problem lösen und gleichzeitig einen Teil dazu beizutragen kann, Menschen in schlimmer Not zu helfen.

Gemeinsam wurde der gesamte Krempel aus Keller und Garage zusammengepackt und auf dem Flohmarkt in den Bonner Rheinauen verkauft. Viele Trödler fanden die Idee super und waren gerne bereit, noch ein bisschen mehr für den guten Zweck dazuzugeben.

So freut sich CARE über mehr als 1.000 Euro, die bei der Aktion zusammenkamen und jetzt in Projekte fließen, die die akute Situation der syrischen Flüchtlinge in Jordanien und im Libanon verbessern!

Vielen Dank!


Tag der Vereinten Nationen: CARE feiert mit Bonner Bürgern

CARE informierte über aktuelle Projekte und Themen beim Tag der Vereinten Nationen auf dem Bonner Marktplatz.

Passend zum diesjährigen Motto des Bürgerfestes „8:0 für Entwicklung - Bildung macht's“ informierte CARE auf dem Bonner Markt über die Situation in aktuellen Krisenregionen. Im Fokus standen dabei die humanitäre Lage der Zivilbevölkerung in Syrien und dessen Nachbarländern sowie der Ausbruch von Ebola in Westafrika.

Als eines der acht Milleniumsziele der Vereinten Nationen stellt der Zugang zu Bildung auch einen Schwerpunkt der Arbeit von CARE dar. In Ägypten förderte CARE etwa die Selbstbestimmungsrechte von Schulkindern. Gemeinsam mit lokalen Bezirksregierungen baute CARE Schülervertretungen an 36 Schulen in Zentral- und Oberägypten auf. Durch die Möglichkeit aktiver Mitbestimmung stärkte CARE das Selbstbewusstsein und die Selbstbestimmtheit von Kindern. Dabei lernten Schüler ihre Schule und Gemeinde aktiv mitzugestalten.

Auf dem Bonner Markplatz hatten Bürgerinnen und Bürger vergangenen Samstag die Gelegenheit, dem CARE-Team Fragen zu stellen. Viele Gespräche nahmen auch eines der Herzstücke der Arbeit von CARE auf: die Förderung von Mädchen und Frauen. CARE setzt sich für die Abschaffung von Kinderheirat ein, stärkt die Rechte von Frauen und ermöglicht jungen Mädchen den Zugang zu Bildung. Um spielerisch ins Gespräch über CAREs Arbeit in der Nothilfe und Entwicklungszusammenarbeit zu kommen, probierten Interessierte das Spiel CAREtivity aus. In Teams von zwei Personen wurden Begriffe erraten, die zeichnerisch oder pantomimisch dargestellt und erklärt wurden. Dies sorgte für viel Spaß und gute Stimmung am Stand.

Eine Frau wird am CARE Informationsstand beraten.

 

 


Der Künstler Hermann Josef Hack baut mit Jugendlichen ein Zelt auf

Flüchtlingszelte vor dem Museum

„Bewohnbare Bilder" beim Öko-Rausch-Festival in Köln. Gemeinsam mit dem Künstler Hermann Josef Hack machte CARE auf das Leid von mehr als 50 Millionen Flüchtlingen weltweit aufmerksam.

rotz Wind und Schauern fanden die Menschen am 5. Oktober den Weg zum Öko-Rausch-Festival im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln. Dort stellte der Künstler und ehemalige Beuys-Schüler Hermann Josef Hack seine großformatigen Bilder auf Zeltplanen aus. 

Gemeinsam mit CARE-Mitarbeitern, neugierigen Kindern und Erwachsenen baute der Künstler zwei seiner Kunstwerke auf, um auf das Leid von mehr als 50 Millionen Flüchtlingen weltweit aufmerksam zu machen. Die Mischung aus unkonventioneller Kunst, öffentlichem Raum und Öko-Rausch-Festival zog viele Blicke auf sich und war der ideale Ausgangspunkt für Gespräche über Armutsbekämpfung und CAREs Arbeit für Flüchtlinge in Syrien und seinen Nachbarländern.

Nach der Ausstellung der „Bewohnbaren Bilder" in der Kölner Schildergasse und auf dem Platz der Republik vor dem Berliner Reichstag war auch die Aktion vor dem Rautenstrauch-Joest-Museum ein voller Erfolg. Bevor die Bilder Anfang nächsten Jahres mit CARE in den Libanon reisen, um dort von syrischen Flüchtlingen verwendet zu werden, schlagen die Kunstwerke im Dezember eine Brücke zwischen Kunst, Klimawandel und Nothilfe auf der Weltklimakonferenz in Peru.


Kunstversteigerung für Flüchtlinge weltweit

Im Rahmen einer Ausstellung im Café Pippifax in Dilsberg, Baden-Württemberg, versteigerte Christine Ganser-Royé eines ihrer Gemälde zu Gunsten von CARE.

Der gespendete Ertrag von 80 Euro fließt in CARE-Projekte für Flüchtlinge weltweit.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich bei der Künstlerin Frau Ganser-Royé, dem Burgcafé Pippifax und dem Käufer des Bildes für ihre Unterstützung bedanken.

Ein Bild mit Blumen und Schmetterlinge

 

 


Eine junge Frau zeigt ihre beschrifteten Handflächen.

 

 

CARE beim Weltfrauentag im Bonner Frauenmuseum

Projekte für und von Frauen beim Netzwerktag

Am 8. März 2014 wird der Weltfrauentag gefeiert. Er würdigt die vielfältigen Leistungen, die Frauen in unserer Gesellschaft tagtäglich vollbringen, und erinnert gleichzeitig daran, dass auf dem Weg zu weltweiter Gleichberechtigung noch viel getan werden muss.

Zu diesem Anlass lädt das Frauenmuseum in Bonn unter dem Schwerpunktthema „Frauen und Armut“ Organisationen, Parteien, Fraueninteressenverbände und KünstlerInnen ein, um ihre Arbeitsbereiche vorzustellen. So sollen unterschiedlichste Akteure, die sich für die Interessen von Frauen einsetzen, vernetzt werden. Insgesamt 18 Organisationen und Parteien stellen in einer „Speedpräsentation“ Projekte aus ihren Arbeitsbereichen vor und regen zum interdisziplinären Dialog an.

Auch CARE Deutschland-Luxemburg ist vor Ort und berichtet über die Hilfe für syrische Flüchtlinge. Über 75 Prozent der Geflohenen sind Frauen und Kinder. CARE beteiligt in seinen Programmen der Nothilfe und Armutsbekämpfung gezielt Frauen und Mädchen. Sie sind oft am schlimmsten von den Auswirkungen von Katastrophen betroffenen und daher besonders schutzbedürftig. Gleichzeitig sind sie Motor für Entwicklung: Eine Frau, die sich selbst aus ihrer Armut befreit, erreicht das gleiche für ihre Familie und für ihre Gemeinde.