Bonner Schulkinder mit einer Spendendose und CARE Päckchen

Schulaktionen mit CARE

Ob Spendenlauf, Kuchenverkauf oder Schulkonzert – auf dieser Seite könnt Ihr sehen, welche Schulen die Projekte von CARE mit spannenden Schulaktionen unterstützen.

Wenn Ihr auch eine Aktion plant, könnt Ihr Tipps und Ideen bekommen. Meldet Euch einfach unter engagement(at)care.de.

Wir bedanken uns bei Euch für die tolle Unterstützung!

Praktikant Max vor aufgestapelten CARE-Sitzhockern

CARE erstmalig auf der YOU-Messe

Erstmalig war CARE auf der Jugendmesse „YOU“  im Juli 2016 in Berlin mit von der Partie. Zahlreiche SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und sonstige Interessierte fanden den Weg zum informativen CARE-Stand, um sich über die Aktivitäten und Themen von CARE zu informieren. Viele interessante Gespräche konnten dabei verzeichnet werden. Auf besonderes Interesse seitens der BesucherInnen stieß das neue Inlandsprojekt KIWI „KIWI – Kinder und Jugendliche Willkommen“; das jährlich erscheinende Magazin "CARE affair“ konnte auch zahlreiche neue LeserInnen gewinnen. Zu einem besonderen Highlight wurde, dass am CARE-Informationsstand ein neunzig minütiger Workshop für eine Berliner Schulklasse zum Thema Flucht durchgeführt wurde. Für die angenehme Atmosphäre und die tolle Veranstaltung gilt den OrganisatorInnen ein herzlicher Dank. 


Besuch des CARE-Profil-Kurses der MKG

Am 29. Oktober 2015 kam der CARE-Profil-Kurs der Marie-Kahle-Gesamtschule aus Bonn zu Besuch in unser Büro. In den letzten Monaten hatte der Kurs gemeinsam mit der Schule mehrere Spendenaktionen gestartet, um Geld für syrische Flüchtlinge zu sammeln. Dazu hatten die Schüler beispielsweise einen Stand beim syrischen Begegnungsfest aufgebaut, an dem die Besucher das Glücksrad betätigen oder sich ein Henna-Tattoo malen lassen konnten. Insgesamt erreichten sie eine Spendensumme von 654,55€! Für diese tolle Leistung erhielten sie von Vorstandsmitglied Stefan Ewers eine Spendenurkunde.

Danach hatten sie die Chance, dem Syrer Basheer, der zur Zeit in einer Flüchtlingsunterkunft in Troisdorf lebt, ihre Fragen zum Thema Flucht zu stellen. Gemeinsam sprachen wir darüber, was wir mitnehmen würden wenn wir flüchten müssten und wie wir uns das Land, in das wir flüchten, wünschen würden.

CARE-Profil-Kurs der Marie-Kahle-Gesamtschule aus Bonn

Schüler und Schülerinnen der Achental Realschule, beim Flucht Workshop

Flucht-Workshop in der Achental-Realschule in Marquartstein

Im Rahmen eines Workshops am 12. Oktober beschäftigten sich die Schüler der 6c der Achental-Realschule in Marquartstein mit Fragen rund um das Thema Flucht. Geleitet wurde dieser von CARE-Mitarbeiter Thomas Knoll und CARE-Botschafter Karl-Martin Klein, die von Erdkundelehrer Thomas Winkler unterstützt wurden. Nachdem über die Gründe, die Menschen dazu bewegen zu flüchten, diskutiert wurde, beschäftigten die Kinder sich anschließend in zwei Gruppen mit den Fragen „Was würden wir mitnehmen, wenn wir flüchten müssten?“ und „Wie müsste der Ort sein, wo wir hin flüchten?“. Ihre Antworten trugen sie anschaulich auf Plakaten zusammen und stellten diese ihren Mitschülern vor. Ein spannendes Quiz testete im Anschluss, wie viel die Schüler bereits über das Thema Flucht und Flüchtlinge wissen. Die Schüler staunten nicht schlecht als sie hörten, dass weltweit 60 Millionen Menschen auf der Flucht sind und 85% davon nach wie vor in einem Entwicklungsland leben. Abgeschlossen wurde die Unterrichtseinheit mit einem Film über das größte Flüchtlingslager der Welt in Dadaab in Kenia, in dem CARE seit 23 Jahren tätig ist.


Die DEAR WORLD-Ausstellung auf Station in Heidenheim

Drei Heidenheimer Schulen, darunter mit dem Hellenstein-Gymnasium die erste Fairtrade-Schule Baden-Württembergs, organisierten gemeinsam einen Aktionstag zum Thema „Unsere Welt ist bunt“. Schüler, Lehrer und Gäste waren eingeladen, bei Sport, Spiel, Gesprächen und einem gemeinsamen Frühstück aus regionalen und fairen Produkten mehr über Flucht und Migration zu erfahren. Drei Arbeitsstationen zu den Themen „Fairness“, „Toleranz“ und „Respekt“ boten die Gelegenheit, neue und eigene Sichtweisen zu Flüchtlingen und Migranten zu entwickeln.

Den äußeren Rahmen der Schulaktion bildete die DEAR WORLD-Fotoausstellung von CARE mit Botschaften syrischer Flüchtlinge an die Welt. Mit Gästen aus Syrien und verschiedenen afrikanischen Ländern wurden die Dramatik und die Problematik von Flucht thematisiert. Der Einblick in verschiedene Kulturen und die Konfrontation mit persönlichen Schicksalen eröffneten den Schülern und Schülerinnen der Klassen 9 und 10 neue Auffassungen zu einem immer noch aktuellen Thema. Das CARE-Team bedankt sich für das Engagement und für die kreativen Ideen der SchülerInnen und Lehrer.


Großzügige Spende der Klasse 8a der Christiane-Herzog-Realschule

Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal am 24. April entschied sich die 8a der Christiane-Herzog-Realschule Nagold, ihren Gewinn einer Schulaktion an CARE zu spenden. Für ca. 830 Schüler hatte die Klasse von Herrn Jäger dieses Jahr den alljährlichen Wintersporttag der Schule geplant und durchgeführt. Dabei konnte ein Gewinn von 556,10 Euro erzielt werden.

Die Schulklasse entschied sich, diesen Betrag für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Nach den Geschehnissen des Wochenendes war klar, dass das Geld den Opfern des Erdbebens in Nepal zu Gute kommen sollte. Diesen Betrag stellten die Schüler der Mittelstufe CARE für die Nothilfe in Nepal zur Verfügung.

Seit 1978 ist CARE vor Ort aktiv und konnte so besonders schnell handeln. Von den Spenden, die CARE in diesen Tagen für die Betroffenen in der Region um Kathmandu erhält, soll bis zu 100.000 Menschen geholfen werden. Mit Nahrungsmittelpaketen und Hilfen beim Aufbau der Unterkünfte leistet CARE einen wichtigen Beitrag zum Wiederaufbau.

CARE bedankt sich herzlich bei den Schülern der Klasse 8a und ihrem Lehrer Herrn Jürgen Jäger.


Kuchenverkauf der AG Shorinji Kempo der Leonhard-Wagner-Mittelschule in Schwabmünchen

Die Arbeitsgemeinschaft Shorinji Kempo veranstaltete unter der Leitung von Christian Pyka, Lehrer und Kursleiter, an ihrer Leonhard-Wagner-Mittelschule einen Kuchenverkauf, um den mehr als 1,8 Millionen Vertriebenen und Flüchtlingen des Terrorregimes der IS im Nordirak zu helfen.

Die Mitglieder der AG und ihre Familien backten köstliche Kuchen, die während der großen Pause in der Aula an die Schülerinnen und Schüler sowie an das Kollegium der Mittelschule verkauft werden konnten. Mehr als 180 leckere Kuchenstücke gingen über die Verkaufstheke für diesen guten Zweck.

Aufgrund der Aktion der Schwabmünchner Shorinji Kempo Kenshi (Shorinji Kempo-Trainierende) wurden auch in anderen Dojos in Königsbrunn, Augsburg, Bobingen und dem Shorinji Kempo Dojo im TSV Schwabmünchen nach deren Trainingsbetrieb spontan gesammelt. Insgesamt konnten somit 220 Euro an CARE überwiesen werden, die den Flüchtlingen und Vertriebenen als Nothilfe weitergeleitet werden konnten.

Herzlichen Dank dafür, ganz im Sinne des Leitgedankens von Shorinji Kempo: „Die eine Hälfte des Glücks für uns, die andere Hälfte des Glücks für andere.“ (So Doshin, Begründer von Shorinji Kempo)

Das CARE-Team bedankt sich ganz herzlich für das fleißige Kuchenbacken und das großartige Engagement!


Theaterworkshop mit Schülern

 

 

Theaterworkshop mit Schülern: „Miteinander und voneinander lernen"

Als Gewinner des NGO-Sonderpreises beim Schulwettbewerb des Bundespräsidenten erhielten die Achental Realschule in Marquartstein und ihre Partnerschule aus Uruguay einen Theaterworkshop mit den Schauspielern Judith Hoersch und Adrian Topol.

Die Freude bei Lehrer Thomas Winkler und seiner Schulklasse war groß, als man bei der Preisverleihung des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten im Juni 2014 im Schloss Bellevue mit dem Sonderpreis „Hoffnungsträger", den CARE als Partner-NGO des Wettbewerbs für die Klassenstufen fünf und sechs vergibt, ausgezeichnet wurde. In dem Projekt „Miteinander und voneinander lernen – Wir öffnen die Tür zur Welt" tauschten sich die Schüler der Realschule mit ihrer Partnerschule, der Deutschen Schule in Montevideo, über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Uruguay aus und bearbeiteten globale Themen wie etwa den Klimaschutz.

Während die Schüler der Gastschule aus Uruguay nun im Februar zu Besuch in Marquartstein waren, gab es noch eine tolle Belohnung als Auszeichnung für ihren Wettbewerbsbeitrag: Judith Hoersch und Adrian Topol, Schauspieler aus Berlin und langjährige Unterstützer von CARE, machten mit den Schülern zwei Tage einen Schauspiel-Workshop. Mit viel Spiel und Spaß lernten sich die Schüler aus Deutschland und Uruguay gegenseitig immer besser kennen und die Übungen zu Reaktion und Körperbalance, denen sich auch die Betreuer nicht immer entziehen konnten, sorgten für gute Stimmung. Aber auch kleine improvisierte Szenen wurden gespielt, bei denen die Kinder nicht selten ihre Vorstellungskraft unter Beweis stellen mussten. „Stellt euch vor, es sind Sommerferien, und Ihr seid am Strand." Gar nicht so einfach, wenn draußen Schnee liegt, soweit das Auge reicht. Aber auch das meisterten die Schüler mit großem Elan und so gut, dass Adrian Topol meinte, schon den ein oder anderen künftigen Schauspieler ausgemacht zu haben. Zum Abschluss bekamen die Uruguayer dann noch den Schuhplattler vorgeführt und durften sich auch selbst in dem typisch bayerischen Volkstanz versuchen. „Miteinander und voneinander lernen“ – das war das Motto der beiden Tage.


DEAR WORLD-Ausstellung im KunstRaum Dresden

Kunsttherapeutin Friederike Altmann nahm die Bilder von syrischen Flüchtlingen als Ausgangspunkt, um mit Kindern der 4. Klasse über die Syrienkrise und das Thema Flucht zu sprechen.

„Ich möchte mein Leben zurück.“ Das schreibt die elfjährige Huda auf ihre Arme. Ihr Gesicht ist gezeichnet von Narben, in Syrien überlebte sie einen Bombeneinschlag nur knapp und lebt nun im benachbarten Jordanien als Flüchtling. Dies ist eine von insgesamt 18 Botschaften syrischer Flüchtlinge, die der Fotograf Robert Fogarty in Jordanien portraitiert hatte. Gemeinsam mit den Flüchtlingen und CARE wurde daraus eine Ausstellung entwickelt – die DEAR WORLD-Ausstellung, die CARE an Schulen und andere Einrichtungen verleiht.

Auch im KunstRaum des Förderzentrums Sprache in Dresden wurde mit der Ausstellung gearbeitet. Die Kunsttherapeutin Friederike Altmann nahm die Bilder als Ausgangspunkt um mit Kindern der 4. Klasse über die Syrienkrise und das Thema Flucht zu sprechen und eine eigene künstlerische Antwort zu geben. Ein Junge fragte beim Anblick eines der Bilder „Was ist Kindheit? “ Die Kinder beschrieben den Gesichtsausdruck eines abgebildeten syrischen Jungen und stellten fest, dass er genauso schaut wie ein erwachsener Mann auf einem anderen Bild. Seine Kindheit ist unwiderruflich vorbei, vom Krieg vorzeitig beendet und zerstört. Die Klasse hat nun gemeinsam einen Kunstkoffer gestaltet und mit Kunstwerken gefüllt, die im Frühjahr von CARE an syrische Kinder im Libanon übergeben werden. 

Schulkinder einer Dresdener Schule im Kunstraum mit Bildern von Flüchtlingen

Weihnachtsmarkt an der Ludmilla-Realschule für den Kampf gegen Ebola

Im niederbayerischen Bogen sorgten die Schüler, Lehrer und Eltern der Ludmilla-Realschule mit ihrem großen Weihnachtsmarkt wieder einmal für richtige Weihnachtsstimmung. Im kulinarischen Angebot waren neben selbstgemachten Plätzchen, Glühwein und Punsch auch Bratäpfel, Suppen und vieles mehr. Bei Lichterglanz und Weihnachtsmusik wurde Selbstgestricktes und Gebasteltes verkauft. Von gestickten Karten, bedruckter Packseide, Adventskalendern und Krippen bis hin zu Postkarten wollten die Schüler keinen Weihnachtswunsch offen lassen.

Die Erlöse in Höhe von 4.700 Euro wird an CARE gespendet, um dieses Geld in Projekten zur Eindämmung von Ebola einzusetzen. „CARE hilft in Sierra Leone und Liberia in Zusammenarbeit mit den lokalen Hygiene- und Gesundheitsverantwortlichen, die Bevölkerung über Ebola aufzuklären und die Hygiene und Ernährung in abgelegenen Dörfern zu verbessern“, erklärte Schulleiter Werner Groß und würdigt das gemeinsame schulische Engagement: „Wir sehen darin einen Ausdruck des gemeinsamen Bemühens von Schülern, Eltern und Lehrerkollegium für eine gute Sache“. Außerdem sei es für die Schüler eine Möglichkeit, Solidarität mit sozial Schwächeren zu üben. Mithilfe seines breiten Netzwerkes an von CARE ausgebildeten lokalen Dorf-Gesundheitsberatern werden in Sierra Leone und Liberia Aufklärungsplakate und Broschüren sowie dringend benötigte Hygienepakete mit Seife, Schutzhandschuhen, Desinfektionsmittel und Wasserentkeimungslösung verteilt.


Wasserkalender für "Sauberes Wasser"

Im Rahmen eines Unterrichtsprojektes über die Bedeutung von sauberem Wasser hat die vierte, sogenannte „Rabenklasse“ der Ketteler-Francke-Schule einen Jahreskalender für 2015 gestaltet. Die zwölf Bilder des Kalenders illustrieren, wie die Schüler sich mit dem Thema Wasser auseinander gesetzt haben. Die Kinder arbeiteten ohne Vorgabe von Seiten der Lehrkraft. Auf den Bildern sind beispielsweise Elefanten und Giraffen zu sehen, die an einem See irgendwo in Afrika ihren Durst löschen. Oder ein Schiff, das durch die Meere fährt.

Was nicht auf den Bildern zu sehen ist, ist was passiert, wenn Wasser fehlt. Solche und andere Themen wie etwa der Wasserbedarf in der Landwirtschaft für verschiedene Nahrungsmittel oder die Bedeutung von sauberem Wasser für die Vermeidung von Krankheiten und Seuchen wurden anhand von CARE-Infomaterialen mit den Kindern besprochen. Um selbst einen Beitrag für sauberes Wasser zu leisten, produzierte die Klasse 250 Kalender die gegen Spenden erworben werden können. Bisher hat die Rabenklasse schon 750 Euro eingenommen, die einem Wasserprojekt von CARE in Somalia zugutekommen.


Brieffreundschaft geht in die zweite Runde

Endlich sind die Antworten da! Antworten auf Briefe von Schülerinnen und Schüler der Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn. Antworten von syrischen Flüchtlingskindern aus dem Flüchtlingscamp Azraq und aus Amman, Jordanien. Da man aber nicht ohne weiteres Briefe in Flüchtlingscamps senden kann, half CARE als Vermittler aus. In CARE-Gemeinderäumen in Jordanien halfen CARE-Mitarbeiter den syrischen Kinder bei der Beantwortung der Briefe aus Deutschland. Wieder andere Mitarbeiter brachten Sie von Dienstreisen nach Bonn zurück und konnten schlussendlich von CARE-Schulreferent Thomas Knoll an die Schüler der achten Klasse übergeben werden.

Die meisten der Briefe sind sehr bunt gestaltet. Als wollten Sie Farbe in das schwierige Leben der Flüchtlinge weit weg von zu Hause bringen. Viele Bilder und Zeichnungen schmücken die Briefe. Zudem sind einige Briefe in arabischer Sprache verfasst. Diese sollen nun übersetzt werden; dabei können zwei syrische Schülerinnen der Marie-Kahle-Schule helfen, die erst kürzlich über die Türkei nach Deutschland fliehen konnten. Sind alle Briefe übersetzt, werden die Schülerinnen und Schüler ihren syrischen Altersgenossen Antworten auf ein Plakat schreiben, das dann in die Gemeindezentren in Jordanien geschickt wird.


Grenzenlose Brieffreundschaft

„Dear…, I’m sorry I don’t know your name.“ So begannen viele Briefe der Schülerinnen und Schüler der Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn, die diese an syrische Kinder und Jugendliche im Flüchtlingscamp Azraq in Jordanien richteten. Die Briefaktion startete im Juni und wurde von der Englischlehrerin der Bonner Schülerinnen und Schülern ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist es, den Kontakt zwischen den Jugendlichen aus so unterschiedlichen Lebenswelten herzustellen und so ein Gefühl für die jeweils anderen Lebensumstände zu vermitteln.

Nach Ankunft der Briefe im Azraq Camp wurden diese an die Kinder und Jugendlichen verteilt. Im Jugendzentrum des Flüchtlingscamps wurden mit Hilfe der CARE-Mitarbeiter einige der Briefe bereits beantwortet. „I like you before I know you because of your good words to Syrian people in Azraq Camp.“  schreibt Sundos an Feli in seiner Antwort. Mehr dazu in unserer Bildergalerie. 


Jugendliche bei einem Workshop

Wenn wenig viel bewirkt!

Das Changemaker-Programm von Boehringer Ingelheim bietet engagierten Menschen die Chance, ihr persönliches Sozialprojekt zu verwirklichen.

Soziale Projekte kosten Geld – das gilt natürlich auch für die Projekte von CARE. Aber nicht selten lässt sich auch mit sehr geringen finanziellen Mitteln einiges bewegen. Das beweist das Changemaker-Programm von Boehringer, an dem CARE mit drei Schüler-Teams teilgenommen hatte. 

Was ist eigentlich ein Changemaker?

Ein Changemaker ist jemand, der sich aufmacht, um etwas zu verändern. Das kann jeder sein, also warum nicht auch Auszubildende von Boehringer oder Schülerinnen und Schüler aus Flörsheim oder Siegburg? Bei Boehringer Ingelheim ist man fest davon überzeugt und hat daher das Changemaker-Programm ins Leben gerufen. Die Idee ist einfach: Jugendliche bewerben sich mit einem soziales Projekt, das sie in ihrem Ausbildungsbetrieb oder ihrer Schule umsetzen möchten. Dazu braucht es oft nicht viel mehr als eine gute Idee – und ein wenig Unterstützung. Diese bietet Boehringer in Form von Workshops und einer Anschubfinanzierung von bis zu 800 Euro. Der besondere Clou ist, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Boehringer den Projektgruppen als Mentoren zur Verfügung stehen. 

Changemaker Fanny Steinfurth ist junge Mutter – und Auszubildende bei Boehringer. In dieser Doppelrolle ist sie nicht allein, dennoch fühlen sich viele Alleingelassen. Deswegen bietet sie eine Anlaufstelle für alleinerziehende Mütter, um die Vereinbarkeit mit der Ausbildung zu verbessern. Inzwischen arbeitet sie im Organisationsteam mit, um ihre Erfahrungen an die Teilnehmer der nächsten Changemaker-Runde weiterzugeben. 

Die Changemaker aus der Afrika AG des Gymnasiums Alleestraße in Siegburg verfügen seit kurzem über eine Partnerschule in Kenia. Der erste Besuch in Nairobi stand zum Zeitpunkt des Changemaker-Workshops unmittelbar bevor. Ein idealer Zeitpunkt, um die Unterstützung von Boehringer dafür zu nutzen, die Reise vorzubereiten und die Ziele der Schulpartnerschaft festzulegen. Mittlerweile wird schon der Gegenbesuch geplant. Im Spätsommer werden die Jugendlichen aus Nairobi in Siegburg erwartet.  

Mittlerweile ist das Changemaker-Porgramm in die nächste Runde gegangen – CARE ist gespannt auf die Projektvorschläge und wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg!


Laufen für Syrien

Schon seit vielen Jahren unterstützt die erste deutschlandweite CARE-AG am Graf-Stauffenberg-Gymnasium in Flörsheim die Arbeit von CARE. Ein besonderes Highlight stand nun kurz vor Beginn der Sommerferien mit dem Spendenlauf zur Unterstützung syrischer Flüchtlinge in Jordanien und im Libanon an. Von der Planung bis zu den Aufräumarbeiten hatte die CARE-AG die gesamte Veranstaltung mit Unterstützung der Schule auf die Beine gestellt. Zu den Laufbegeisterten zählten nicht nur die Schüler des Gymnasiums, sondern auch Lehrer und einige Eltern. Insgesamt wurden 1.422 Runden gelaufen und ein Spendenerlös von 4.537,87 Euro erzielt.

Ein großes Dankeschön an die CARE-AG, das Graf-Stauffenberg-Gymnasium und alle motivierten Läufer für diese erfolgreiche Aktion und die kontinuierliche Unterstützung!

Eine Läuferin erhält an einem CARE Stand ein Gummiband und etwas zu trinken

 

 


Bonner Schulkinder mit einer Spendendose und CARE Päckchen

 

 

Für CARE in den Bonner Straßen unterwegs

Eine der ersten Schulklassen, die angesichts der Nachrichten über den Taifun auf den Philippinen reagierte, war die Klasse 6e des Gymnasiums am Ölberg in Königswinter-Oberpleis. Die ganze Klasse machte sich auf den Weg nach Bonn, um Bonner Bürgerinnen und Bürger über die Katastrophe und die Arbeit von CARE zu informieren. Aber nicht nur das: Das geballte künstlerische Talent der Musikklasse kam in der Fußgängerzone für den guten Zweck zum Tragen. Flötisten, Bläser und viele mehr trugen dazu bei, dass die stolze Summe von 1.166,55 Euro an CARE übergeben werden konnte.

Ein großes Kompliment und ein herzliches Dankeschön an die 6e und die unterstützenden Lehrer und Eltern! 


Kuchenbasar für die Philippinen

Schon seit Jahren unterstützen die Klassen von Lehrer Ingo Troschke an den berufsbildenden Schulen Bad Neuenahr die Arbeit von CARE. Als die Schülerinnen und Schüler der HBF.S 13a und 13b von den Folgen des Taifuns auf den Philippinen erfuhren, war schnell klar: „WE CARE – darum müssen wir aktiv werden“. Der weihnachtliche Kuchenbasar erbrachte 472,62 Euro. Rund 20 CARE-Pakete für den Bau von Notunterkünften kann CARE mit diesem Betrag finanzieren.

Danke für die treue Unterstützung! 

Schülerinnen und Schüler

 

 


Ein CARE-Paket zum Schulanfang

 

 

Ein CARE-Paket zum Schulanfang

Eine Schultüte zum Schulbeginn – das ist überall in Deutschland eine weit verbreitete Tradition. Aber ein CARE-Paket?

In der Berliner Gail S. Halvorsen-Schule ist das seit diesem Schuljahr fester Bestandteil der Begrüßung der neuen Schülerinnen und Schüler. Erst im Juni hatte die Schule ihren neuen Namen erhalten. Namenspatron ist der berühmte Luftbrückenpilot Gail S. Halvorsen, der in der Nachkriegszeit Süßigkeiten an selbstgebastelten Fallschirmen über dem Nachkriegsberlin abwarf. Seitdem steht seine Initiative als Beispiel für Mitmenschlichkeit und Solidarität und war ausschlaggebend für die Entscheidung der Schule.

Höchstpersönlich erschien der 92-jährige Halvorsen zu den Feierlichkeiten und hielt eine emotionale Rede, die gespickt mit Anekdoten aus der Nachkriegszeit war. Die Schule nimmt sich Halvorsen nun zum Vorbild und wird im Rahmen ihres sozialen Engagements die Zusammenarbeit mit CARE intensivieren.

CARE wünscht allen Schülerinnen und Schülern alles Gute zum Schulanfang!


Ein Luftbrückenpilot als Namenspatron

Viele erkannten ihn bereits aus der Ferne an seinem breiten, ansteckenden Lachen – den Luftbrückenpiloten Gail S. Halvorsen. Wie viele andere amerikanische und britische Piloten hatte er in der Nachkriegszeit über die Berliner Luftbrücke tausende CARE-Pakete und andere Hilfsgüter nach Berlin geflogen.

Als er eines Tages begann, zusätzlich Süßigkeiten an selbstgebastelten kleinen Fallschirmen für die wartenden und staunenden Kinder abzuwerfen, war der „Candybomber“ geboren. Man nannte ihn aber auch „Onkel Wackelflügel“ – weil er sich stets mit einem Flügelwackler ankündigte. Seine Aktion fand schnell viele Nachahmer und gilt bis heute als Beispiel gelebter Solidarität und Menschlichkeit. Aus einer menschlichen Geste entstand eine tiefe Verbundenheit Halvorsens mit Berlin und vielen seiner Bewohner.

Jüngster Ausdruck dieser engen Beziehung ist die Umbenennung einer Schule in Berlin-Dahlem, die sich seit dem 15. Mai stolz "Gail S. Halvorsen-Schule" nennt. Man wolle ihn sich zum Vorbild nehmen und eine Schule sein, die genau dieselben Werte vertritt, so hieß es in den Ansprachen der Schulleitung.

Der mittlerweile 92-jährige Candybomber ließ es sich nicht nehmen, höchstpersönlich aus den USA zu diesem großen Fest zu erscheinen, entsprechend groß war die Begeisterung. Weit über 1.000 Gäste feierten mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern, aber auch mit Zeitzeugen, Prominenz und Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft, auch CARE war mit dabei.

Höhepunkt der Feierlichkeiten war eine bewegende Rede des immerjungen Halvorsens, die gespickt von Erinnerungen und Anekdoten war. Die Schule hatte sich mit zahlreichen Aktionen und Workshops auf diesen Tag vorbereitet, die gesamte Schule glich einer Ausstellung über die Berliner Nachkriegsschichte. Bis in den Abend wurde noch gefeiert und getanzt.

Ein Mädchen informiert sich am CARE Infostand