Schüler und Schülerinnen der Marie-Kahle-Gesamtschule

SCHULEN BEI CARE


Der CARE-Schreibwettbewerb 2017/2018

CARE-Schreibwettbewerb: "MACHT"

Der CARE-Schreibwettbewerb geht in eine neue Runde. Diesmal mit dem Thema MACHT. Was macht Macht? Wer ist mächtig? Braucht man Macht, und wenn ja, wofür?

WIR SUCHEN DICH!

Wir suchen die besten Texte rund um das Thema MACHT. Eurer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt - ob Kurzgeschichte, Interview, Songtext oder Gedicht! Alles ist erlaubt. Gerne mit globalem Bezug, denn schließlich sind wir ja CARE.

Mitmachen könnt Ihr, wenn Ihr zwischen 14 und 25 Jahre alt seid. Die eingereichten Texte werden dann in zwei Altersgruppen bewertet: 14-18 und 19-25. Bitte beachtet, dass die maximale Textlänge nicht mehr als 1.000 Wörter umfassen sollte.

Die Jury

Eine unabhängige prominente Jury aus den Themengebieten Medien, Kunst und Kultur rund um die Jury-Vorsitzende und Beststeller-Autorin KERSTIN GIER und OK KID-SÄNGER JONAS kürt die besten Texte. Die ausgewählten Gewinnertexte werden in unserem Magazin CARE affair veröffentlicht, das sich mit entwicklungspolitischen Themen beschäftigt und einmal im Jahr erscheint. Außerdem werden die besten Einsendungen in einem Sammelband veröffentlicht. Ihr braucht Inspiration? In den Sammelbänden der letzten Jahre findet Ihr die besten Texte der vergangenen Runden.

Natürlich werden die Gewinnerinnen und Gewinner auch feierlich geehrt. Die Preisverleihung wird im März 2018 stattfinden. Im letzten Jahr fand die Veranstaltung im Rahmen des renommierten Literaturfestivals lit.COLOGNE in Köln statt. Kerstin Gier war selbstverständlich auch dabei!

Wie hängt das mit CARE zusammen?

Seit 1980 setzt sich CARE in Deutschland für Armutsbekämpfung und Katastrophenhilfe in über 30 Ländern der Welt ein. Mit dem Schreibwettbewerb wollen wir junge Menschen motivieren, sich mit globalen Fragestellungen auseinander zu setzen und bestehende (Macht-)Strukturen unserer globalisierten Welt zu hinterfragen. CARE möchte Jugendliche und junge Erwachsene ermutigen, sich mit globalen Themen auseinander zu setzen, neue Perspektiven einzunehmen und ihre Gedanken aufzuschreiben.

Das Thema inspiriert Euch?

Dann schickt uns Eure Texte bis zum 7. Januar 2018 per Mail an schreibwettbewerb(at)care.de oder postalisch an

CARE Deutschland Luxemburg
z.H. Referat Ehrenamt und Schulen oder SCHREIBWETTBEWERB
Dreizehnmorgenweg 6
53175 Bonn.

Bei Fragen erreichst Du das CARE-Schreibwettbewerbsteam unter schreibwettbewerb(at)care.de oder telefonisch unter +49(0)228-975 63-63.

Wir freuen uns auf Eure Einsendung!

CARE Schreibwettbewerb, Macht, Logo

Preisverleihung 2017 im Brunosaal in Köln

Es war wieder soweit – der CARE-Schreibwettbewerb ging in die vierte Runde, diesmal mit einem ungewöhnlichen Thema: „SCHÄM DICH!“.

Gesucht waren die besten Texte rund um das Thema „Schäm dich!“ – vor allem mit globalem Bezug. Schließlich sind wir ja CARE. Egal ob Kurzgeschichte, Interview, Songtext oder Gedicht – über 200 kreative Einsendungen erreichten uns dieses Jahr.
Im Rahmen der renommierten lit.Cologne durften wir am 11. März die Finalisten des CARE Schreibwettbewerbs auf der Bühne des Brunosaals in Köln begrüßen. Eine prominente Jury, bestehend aus Bestsellerautorin KERSTIN GIER (die ‚Edelstein‘- und ‚Silber‘-Trilogien) , der TV-Moderatorin VALESKA HOMBURG, dem Redakteur PHILLIP KIENZL des Portals ZE.TT, sowie dem CARE-Präsidenten HANS-DIETRICH WINKHAUS, bewertete die Texte und wählte die Finalisten aus. Durch den Abend der Preisverleihung führte die 1-Live Moderatorin SABINE HEINRICH.

Aus den beiden Altersklassen 14-18 Jahre und 19-25 Jahre bekamen je vier der jungen Schreibtalente die Möglichkeit, ihre Werke live vor vollem Saal vorzutragen – und das mit großem Erfolg. Gespannt lauschte das Publikum den tiefgreifenden Texten und belohnte mit begeistertem Applaus.

Die Gewinner:

14-18 Jahre
1.    Mia Veigel („Erkenntnis“)
2.    Lena Sophie Königshofer („Ilai´s pinke Phase“)
3.    Elisa Seibert („Hallo Fremder“)

19-25 Jahre
1.    Carina Eitel („Alles kann sich verändern“)
2.    Tim Bauermeister („Müde Augen“)
3.    Kathi Rettich („Mensch sein“), Albana Kelmendi („Ich bin ein Mädchen“), Simon Mönsch („Spaß und Scham des Kriegers“)

Alle Finalistentexte finden sie hier in unserem Best-Of-Schreibwettbewerb-Heft. Die beiden Gewinnertexte sind außerdem in unserer aktuellen Ausgabe der CARE affair abgedruckt, welche Sie gleich hier auf der Seite lesen und bestellen können

Mehr Infos und Eindrücke zur diesjährigen Preisverleihung gibt es in unserem Nachbericht und in diesem Youtube-Video.

Preisverleihung 2016 im Rautenstrauch-Joest-Museum

Unter großem Applaus fand am Samstag die Ehrung der acht Gewinner des CARE-Schreibwettbewerbs im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum statt. Die Jurymitglieder Kerstin Gier (die „Edelstein“- und „Silber“-Trilogien), Lydia Herms (Radiojournalistin) und Basheer Alzaalan, Lehrer aus Syrien, überreichten den Finalistinnen und Finalisten ihre Urkunden. Die Gewinnertexte von Lena Sophie Königshofer („Ich bin die Übriggebliebene“) und Raphael Bruckner („Heimat – ein Gedanke“) erscheinen in der neunten Ausgabe des Magazins CARE affair.

Im September 2015 hatte CARE zum dritten Mal einen Schreibwettbewerb ausgerufen, der in diesem Jahr unter dem Motto „Heimat ist…“ stand. Unter den 233 Einsendungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern wählte die Jury die besten Texte in den beiden Altersklassen 14-18 Jahre und 19-25 Jahre aus.

Die Gewinner:

14 – 18 Jahre

Platz 1: Lena Sophie Königshofer („Ich bin die Übriggebliebene“)
Platz 2: Magdalena Hiermer („Betreff: Das Ende der Welt“)
Platz 3: Rosalie Hagemann (*Ohne Titel*) und Nadia Rungger („Das Vogelhäuschen am Arganier“)

19 – 25 Jahre

Platz 1: Raphael Bruckner („Heimat – ein Gedanke“)
Platz 2: Albana Kelmendi („Liebe fremde Freundin“) und Alissa Selge („Die Dämmerung“)
Platz 3: Olaf Becker („Ein neuer Anfang“)

Alle Gewinnertexte und weitere Beiträge, die von der Jury eine besondere Erwähnung bekamen, sind im Sonderband „CARE Heimatfinder“ veröffentlicht. Er kann hier bestellt werden.

Mehr Eindrücke von der Preisverleihung gibt es in diesem Youtube-Video.

2013/14 CARE-Schreibwettbewerbe in der Vergangenheit

Unter dem Motto „Was macht Dich reich?“ hatte CARE im Frühjahr 2014 zum zweiten Mal zu einem Schreibwettbewerb für Kinder und Jugendliche in Deutschland aufgerufen. Diesmal konnten neben Kurzgeschichten auch Fotos eingereicht werden. Eine prominente Jury um Bestsellerautorin Kerstin Gier („Rubinrot“) und Schauspielerin Judith Hoersch („Buddy“) wählte die besten drei Texte in den beiden Altersklassen 11-15 Jahre und 16-20 Jahre aus.

Die Gewinner 2014:

11 - 15 Jahre
Platz 1: Magdalena Hiermer ("Zauberlächeln")
Platz 2: Leoni Havemann ("Opa Anton")
Platz 3: Lara-Elea Brandstetter und Marina Koch ("Post von Nala")

16 - 20 Jahre
Platz 1: Andrea Friedel ("Johan und ich und der alte Herr Zug")
Platz 2: Albana Kelmendi ("Reichtum, der")
Platz 3: Sophia Fritz ("Grauer Reichtum")

Der erste CARE-Schreibwettbewerb zum Thema „Nur noch kurz die Welt retten“ rief 2013 junge Schreibtalente dazu auf, ihre Texte und Beiträge einzureichen. Aus vielen, kreativen Einsendungen wählte die Jury sieben Finalisten aus: Die Gewinner konnten ihre Texte vor gespanntem Publikum vorlesen. Moderiert wurde die Preisverleihung von der ARD-Fernsehmoderatorin und CARE-Botschafterin Valeska Homburg. Neben der siebten Ausgabe der CARE affair mit dem Titel "jung" wurde bei der Veranstaltung auch der "Weltenretter" vorgestellt – ein Sammelband mit allen Texten der Finalistinnen und Finalisten und einigen besonders originellen Einsendungen.

 

 


Workshops zu globalem Lernen

CARE bietet Workshops für Schulen und andere Gruppen an, die sich mit Fragestellungen globaler Zusammenhänge auseinandersetzen möchten. Nachhaltiges Lernen und politische Bildung fördern gegenseitiges Verständnis und Respekt und sind daher ein wichtiger Teil der Inlandsarbeit von CARE.
Sind Sie an einem Workshop zu globalen Themen und Zusammenhängen interessiert? Gerne kommen wir zu Ihnen an die Schule und führen Workshops durch, die flexibel den thematischen Interessen und Schwerpunkten der Gruppe angepasst werden.


Gerne vermitteln wir Ihrer Klasse auch einen Besuch von Zeitzeugen, helfen Ihnen mit Materialien bei der Gesprächsvorbereitung oder organisieren mit Ihnen einen inhaltlich passenden Workshop. Zusätzlich bieten wir die Möglichkeit unsere CARE-Paket Ausstellung zu verleihen. Diese dokumentiert die Entwicklung des CARE-Pakets von 1945 bis heute und kann somit sehr gut vor- oder nachbereitend für einen Zeitzeugenbesuch dienen.


Bei Interessen wenden Sie sich gerne an Eliana Böse, boese(at)care.de oder unter 0228 975 63 -97.

Zeitzeugenbesuch an einer Schule, von CARE begleitet

Zeitzeugen erzählen – Ein Angebot für Schulklassen

Wie empfanden Kinder in Deutschland den Zweiten Weltkrieg und die Trümmerjahre? Wie erlebten sie Flucht, Not und Hunger? Und wie die Unbekannten aus einem fremden Land, die Hilfe ermöglichten? Haben Geflüchtete, die heute aus Kriegsregionen fliehen, Ähnliches erlebt?

Diesen und weiteren Fragen gingen Eliana Böse und Leah Hanraths gemeinsam mit den Zeitzeugen Irmingard Kruse, Anita Stapel und Dr. Volker Papenhausen in verschiedenen Workshops an der Gail S. Halvorsen Schule in Berlin, an der Eichendorff-Schule in Wolfsburg und am Graf-Stauffenberg Gymnasium in Flörsheim am Main auf den Grund. Insgesamt nahmen über 100 Schülerinnen und Schüler gespannt an dem Angebot teil. Durch die persönlichen Erfahrungsberichte der Zeitzeugen erhielten sie einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte des CARE-Pakets und die Gegebenheiten der Nachkriegszeit. Die Schülerinnen und Schüler hörten interessiert zu und stellten immer wieder Fragen zu den Erlebnissen der Zeitzeugen.

Frau Stapel berichtete zum Beispiel davon, wie ihr Leben als 17-Jährige in der Nachkriegszeit in Berlin-Neukölln aussah, dass sie ein CARE-Paket bekam, weil ihr Arzt sie dafür vorschlug als sie in ihrer Schwangerschaft deutlich unterernährt zu einer Untersuchung zu kam. Frau Kruse, die selbst einmal Lehrerin war, füllte die Unterrichtsstunde mühelos mit ihren Erzählungen und Berichten aus der Zeit, in der sie noch ein kleines Mädchen war. Zur Veranschaulichung hatte sie verschiedene Gegenstände aus der Nachkriegszeit mitgebracht. In Flörsheim am Main war Herr Dr. Papenhausen als Zeitzeuge für den Workshop dabei. Hier hatte die CARE-AG der Schule die Möglichkeit in kleiner Runde Fragen zur Geschichte des CARE-Pakets, zur Arbeit von CARE und natürlich zum persönlichen Leben von Dr. Volker Papenhausen während der Nachkriegszeit zu stellen.

CARE Schulwochen in Ortenau - Schueler sitzen in einem Stuhlkreis

CARE-Schulaktionswoche in Südbaden

Vom 13. bis zum 17. März 2017 war CARE in vier Schulen in Baden Württemberg unterwegs. Das Referat Ehrenamt und Schulen führte hier Workshops zum Thema Flucht und Vertreibung, mit insgesamt 180 Schülerinnen und Schülern, durch. Eingeläutet wurde die Schulwoche mit einem Benefizkonzert, welches von den Schülerinnen und Schülern des Hans-Furler-Gymnasiums in Oberkirch zu Gunsten von CARE organisiert wurde. Bei dem Streichkonzert der Musikschule Achern/Oberkirch wurden insgesamt 680€ gesammelt, die für die Hilfe von Geflüchteten gespendet wurde.

In den darauf folgenden Tagen hat das CARE-Team mit Schülern der Klassenstufen 8 bis 10 zum Thema Flucht und Vertreibung gearbeitet. In einigen Übungen wurde das Erkennen von kulturellen Missverständnissen geübt und ein offener Austausch zu verschiedenen Ansichten zum Thema Flucht in Deutschland geboten. Mit der Methode „Refugee Chair“ wurden die Schüler dazu ermutigt zu schätzen, in welcher Relation die Verteilung von Weltbevölkerung, Wohlstand und Geflüchteten in den einzelnen Kontinenten zu einander stehen. Dabei wurde vielen Schülern deutlich, dass nicht Europa einen Großteil der Geflüchteten weltweit aufnimmt, sondern die Nachbarstaaten von Syrien und viele afrikanische Staaten die meisten Geflüchteten aufnehmen. Die Workshops wurden durchgeführt, um Schülern für Fluchtumstände und den Umgang mit Geflüchteten zu sensibilisieren und Ihnen Fakten an die Hand zu geben. Wir möchten uns für die tolle Organisation der Workshops im Gymnasium Achern, im Max-Plank Gymnasium in Lahr, im Einstein Gymnasium Kehl und im Hans-Furler Gymnasium in Oberkirch bedanken. 

Schulworkshop in der Achental-Realschule in Marquartstein

„So sehen wir die Welt“ war das Thema des CARE-Schulworkshops am 06.10.2016 in der Achental-Realschule. Die Klasse von Thomas Winkler, der CARE die Möglichkeit zu diesem Workshop gab, durchlief im Laufe des Vormittags einen spannenden Lernprozess und setzte sich mit Stereotypen und Vorurteilen auseinander. Auf spielerischem Wege erkannten die Schülerinnen und Schüler, wie häufig Stereotype und Vorurteile ihnen im Alltag begegnen und wie sie diese erkennen und kritisch hinterfragen können. Darauf aufbauend setzte sich die Klasse mit dem Blick über den Tellerrand auch mit der Arbeit CAREs als internationale Hilfsorganisation auseinander. So lernten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Vorurteile und Stereotype zu hinterfragen, sondern auch wie Kleinspargruppen und andere Projekte funktionieren. CARE bedankt sich für den spannenden und abwechslungsreichen Workshop bei Thomas Winkler und seiner Klasse.

CARE in Ebstorf: Schulworkshop „Flucht und Situation von Geflüchteten“ und Eröffnung der DEAR-WORLD-Ausstellung

Am 28.11.2016 besuchte CARE die Oberschule Ebstorf. Auf dem Programm standen Workshops für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen, sowie ein Vortrag über die Arbeit von CARE im Wandel der Zeit und die Arbeit in und um Syrien. Beide Programmpunkte legten einen Fokus auf das Themenfeld „Flucht“ und die Arbeit von CARE.

In den Workshops lernten die Schüler im Gespräch mit den Zeitzeugen Irmingard Kruse und Horst Freier, deren individuelle Fluchtgeschichte während und nach dem Zweiten Weltkrieg sowie ihre persönlichen Erinnerungen an die Ankunft der ersten CARE-Pakete im Nachkriegsdeutschland kennen. Anschließend schlug der CARE-Schulworkshop den Bogen zu aktuellen Fluchtbewegungen insbesondere im Kontext des seit über 5 Jahren andauernden Syrienkonflikts. Anhand der DEAR-WORLD-Ausstellung erarbeiteten die Schüler tiefergehende Kenntnisse zu einzelnen Aspekten von Flucht und setzen sich mit Fluchtursachen, Lebensumstände auf der Flucht und der Hilfe von CARE für Geflüchtete auseinander.

Am Abend eröffneten CARE und die Zeitzeugin und Spendenbeirätin Irmingard Kruse gemeinsam mit der Lehrerin Sabine Nolte-Schneider die DEAR-WORLD-Ausstellung im Foyer der Oberschule Ebstorf. Das Team Ehrenamt und Schulen beleuchtete die historische Entwicklung von CARE und berichtete von der Hilfe der Organisation für syrische Geflüchtete vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges in Syrien. Zwei syrische Geflüchtete ergänzten anschließend im Interview den Vortrag mit ihren persönlichen Erfahrungen.

CARE-Workshop Thema Flucht am 13.10.2016 im Amt für Kinder, Jugend und Familie

Warum verlassen Menschen ihre Heimat und flüchten? Wie viele Menschen sind weltweit auf der Flucht? Welche Weltregionen beherbergen wie viele Geflüchtete? – Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der Stadt Bonn gemeinsam mit CARE. In dem dreistündigen Workshop setzten sich die jungen Erwachsenen zunächst mit der öffentlichen und eigenen Wahrnehmung der sog. Flüchtlingskrise in Deutschland auseinander. Dabei hinterfragten sie medial verbreitete vermeintliche Gewissheiten und arbeiteten Unterschiede zwischen den Begriffen Flucht und Migration heraus. Anschließend eigneten sie sich auf interaktive Art und Weise Detailwissen über Fluchtbewegungen weltweit an und diskutierten abschließend die gewonnenen Erkenntnisse im Hinblick auf den eigenen beruflichen und privaten Alltag. CARE bedankt sich für die Einladung bei Sabine Lukas und für das Interesse sowie die engagierte Teilnahme bei den angehenden Erzieherinnen und Erziehern der Stadt Bonn.


CARE-Aktionen an Schulen

Ob Spendenlauf, Kuchenverkauf oder Schulkonzert – auf dieser Seite können Sie Beispiele sehen, wie Schulen die Projekte von CARE mit spannenden Schulaktionen unterstützen.

Wenn Sie auch eine Aktion planen, können Sie hier Tipps und Ideen bekommen. Melden Sie sich einfach bei Eliana Böse, boese(at)care.de oder unter 0228 975 63 -97.

Grafik und Kunst-Workshop an Schulen in Bonn

CARE - Kunst-Workshop mit der Marie-Kahle Gesamtschule Bonn

Von Februar bis Juli war die Kreativität der Schülerinnen und Schüler der Marie-Kahle Gesamtschule in Bonn gefragt. Einmal pro Woche kam die Künstlerin Sidika Kordes mit der ehrenamtlichen Unterstützerin Ulrike Rößle an die Schule und gestaltete einen Kunstworkshop zum Thema „mein Leben – meine Träume“. Im Rahmen des Workshops kamen Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung zusammen und lernten künstlerische Techniken wie das Übermalen von Fotografien sowie das Malen und Zeichnen in Verbindung mit Sprache. Zusätzlich besuchten die Teilnehmerinnen im Rahmen einer Exkursion Museen der Zeitgeschichte und der modernen Kunst.
Bei der Abschlussausstellung in der Büchergilde präsentierten die jungen Künstler Ihre Kunstwerke.
Fördermittel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung machten die Durchführung möglich. Der Förderverein der Schule in Kooperation mit CARE, der Altstadtbuchhandlung Büchergilde aus Bonn und der Schule, hatte sich im Rahmen von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung.“ mit einem Projektvorschlag beim Bundesverband Bildender Künstler/innen beworben und wurde hierfür ausgewählt.

CARE-Spendenlauf einer Schule in Berlin

Spendenlauf der Gail S. Halvorsen Schule Berlin für CARE-Projekte in Ostafrika

Am 15. Juni 2017 wird die Gail S. Halvorsen Schule in Berlin einen Spendenlauf zugunsten der CARE-Projekte in Ostafrika veranstalten. Jedes Jahr findet zur Feier des Namenstages der Schule ein großes Sportfest statt; in diesem Jahr erstmalig auch mit einem Benefizlauf. Die Sponsoren hierfür haben die Schülerinnen in eigener Verantwortung gesucht und kontaktiert. Zur Vorbereitung wurden die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen bereits klassenweise verschiedenen afrikanischen Ländern zugeteilt, um sich auch inhaltlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Nun bereiten sie diesbezüglich gemeinsam Präsentationen vor, die am Tag des Spendenlaufs ihren MitschülerInnen vorgestellt werden sollen.

In vielen ostafrikanischen Ländern leiden Menschen aktuell auf Grund einer anhaltenden Dürre und Wassermangels an Unterernährung. Junge Mädchen trifft die belastende Situation besonders, da sie oftmals für ihre Familien weite Strecken zu Fuß zurücklegen müssen, um Wasser zu holen. Der Schulbesuch bleibt ihnen dadurch oft verwehrt. CARE leistet Nothilfe vor Ort und verteilt Trinkwasser an Familien und Nothilfe-CARE-Pakete gefüllt mit Bohnen, Mais und Öl, um den ersten Hunger zu stillen. Unterernährte Kinder versorgt CARE mit medizinischer Aufbaunahrung, damit sie schnell wieder zu Kräften kommen. Zudem trägt CARE zu einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung mit mobilen Ärzteteams bei. Auch langfristige Hilfe wird von CARE vor Ort geleistet. Beispielsweise in Form von Schulungen in dürreresistenten Anbaumethoden.

Die SchülerInnen der Gail S. Halvorsen Schule haben beschlossen auf die Situation in Ostafrika aufmerksam zu machen und CARE Projekte mit ihren Spenden zu unterstützen. Dafür haben sie eine sechs Kilometer lange Strecke abgesteckt, die sie gehend, hüpfend oder laufend bewältigen wollen.

Weihnachtsmarkt an der Ludmilla-Realschule für den Kampf gegen Ebola

Im niederbayerischen Bogen sorgten Schüler, Lehrer sowie Eltern der Ludmilla-Realschule mit ihrem großen Weihnachtsmarkt wieder einmal für richtige Weihnachtsstimmung. Bei Lichterglanz und Weihnachtsmusik wurde Selbstgestricktes und Gebasteltes verkauft. Die Erlöse in Höhe von 4.700 Euro werden an CARE gespendet, um dieses Geld in Projekten zur Eindämmung von Ebola einzusetzen. „CARE hilft in Sierra Leone und Liberia in Zusammenarbeit mit den lokalen Hygiene- und Gesundheitsverantwortlichen, die Bevölkerung über Ebola aufzuklären und die Hygiene und Ernährung in abgelegenen Dörfern zu verbessern“, erklärte Schulleiter Werner Groß und würdigt das gemeinsame schulische Engagement: „Wir sehen darin einen Ausdruck des gemeinsamen Bemühens von Schülern, Eltern und Lehrerkollegium für eine gute Sache“. Außerdem sei es für die Schülerinnen und Schüler eine Möglichkeit, Solidarität mit sozial Schwächeren zu üben. Mithilfe eines breiten Netzwerkes an von CARE ausgebildeten lokalen Dorf-Gesundheitsberatern werden in Sierra Leone und Liberia Aufklärungsplakate und Broschüren sowie dringend benötigte Hygienepakete mit Seife, Schutzhandschuhen, Desinfektionsmittel und Wasserentkeimungslösung verteilt.

Grenzenlose Brieffreundschaft

„Dear…, I’m sorry I don’t know your name.“ So begannen viele Briefe der Schülerinnen und Schüler der Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn, die diese an syrische Kinder und Jugendliche im Flüchtlingscamp Azraq in Jordanien richteten. Die Briefaktion startete im Juni und wurde von der Englischlehrerin der Bonner Schüler ins Leben gerufen. Ziel der Aktion ist es, den Kontakt zwischen den Jugendlichen aus so unterschiedlichen Lebenswelten herzustellen und so ein Gefühl für die jeweils anderen Lebensumstände zu vermitteln.

Nach Ankunft der Briefe im Azraq Camp wurden diese an die Kinder und Jugendlichen verteilt. Im Jugendzentrum des Flüchtlingscamps wurden mit Hilfe der CARE-Mitarbeiter einige der Briefe bereits beantwortet. „I like you before I know you because of your good words to Syrian people in Azraq Camp.“  schreibt Sundos an Feli in seiner Antwort. Mehr dazu in unserer Bildergalerie.

Kuchenverkauf der AG Shorinji Kempo der Leonhard-Wagner-Mittelschule in Schwabmünchen

Die Arbeitsgemeinschaft Shorinji Kempo veranstaltete unter der Leitung von Christian Pyka, Lehrer und Kursleiter, an ihrer Leonhard-Wagner-Mittelschule einen Kuchenverkauf, um den mehr als 1,8 Millionen Vertriebenen und Geflüchteten des Terrorregimes des IS im Nordirak zu helfen.

Die Mitglieder der AG und ihre Familien backten köstliche Kuchen, die während der großen Pause in der Aula an die Schülerinnen und Schüler sowie an das Kollegium der Mittelschule verkauft werden konnten. Mehr als 180 leckere Kuchenstücke gingen über die Verkaufstheke für diesen guten Zweck.

Aufgrund der Aktion der Schwabmünchner Shorinji Kempo Kenshi (Shorinji Kempo-Trainierende) wurden auch in anderen Dojos in Königsbrunn, Augsburg, Bobingen und dem Shorinji Kempo Dojo im TSV Schwabmünchen nach deren Trainingsbetrieb spontan gesammelt. Insgesamt konnten somit 220 Euro an CARE überwiesen werden, die den Geflüchteten und Vertriebenen als Nothilfe weitergeleitet werden konnten.

Das CARE-Team bedankt sich ganz herzlich für das fleißige Kuchenbacken und das großartige Engagement!

DIE SCHÖNSTEN BILDER DER SCHULAKTIONEN

Ein Junge hält seine Briefe der CARE-Aktion Brieffreundschaft hoch

Brieffreundschaft

Stolz hält Shadi seine Antwort an Laurent in die Kamera (Foto: CARE/Mitscherlich)

Aktion Cosmic Moves and Grooves für Japan_eine Band spielt ein Konzert

Cosmic Moves and Grooves für Japan

Die Schülerband "Ultraviolet" sorgte bei der Benefiznacht für gute Stimmung. (Foto: Fanore)

Zwei Jugendliche halten eine CARE-Informationsbroschüre hoch

Hilfe für Menschen in Not

Seit 2007 engagieren sich Schüler des Stauffenberg-Gymnasiums in Flörsheim in der CARE-AG. (Foto: Klockner)

Eine Läuferin und CARE-Freiwillige an einem Stand

Laufen für Syrien

Mit viel Spaß und Engagement organisierte die CARE-AG am Graf-Stauffenberg-Gymnasium in Flörsheim einen Spendenlauf zur Unterstützung syrischer Flüchtlinge. (Foto: CARE)

Zwei Mädchen der Ludmilla-Realschule halten Spendendosen hoch

Weihnachtsmarkt für den Kampf gegen Ebola

Zwei Mädchen der Ludmilla-Realschule aus Bogen bei der Weihnachts-Spendenaktion für CARE.

Schulkinder der Marie-Kahle-Gesamtschule zeigen ihre Antwortbriefe der Aktion Brieffreundschaften

Brieffreundschaft geht in die zweite Runde

Schülerinnen und Schüler der Marie-Kahle-Gesamtschule in Bonn präsentieren ihre erhaltenen Antwortbriefe. (Foto:CARE)


EINE WELT FÜR ALLE - der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten

Wie leben die Menschen in anderen Teilen der Welt? Und wie leben wir? Was können wir dafür tun, dass sich unser Zusammenleben in der Einen Welt verbessert? Was sind soziale, wirtschaftliche, ökologische und politische Faktoren für eine gerechte und partnerschaftliche, nachhaltige Entwicklung? Mit seinem Schulwettbewerb zur Entwicklungspolitik „Alle für Eine Welt – Eine Welt für alle“ ruft der Bundespräsident Schüler der Klassen 1 bis 13 alle zwei Jahre zur Auseinandersetzung mit Themen globaler Entwicklung auf. Weitere Informationen unter: www.eineweltfueralle.de

„DEIN SONG FÜR EINE WELT“ – Song Contest geht in die zweite Runde

"Macht eure Augen auf, wir sind alle Kinder dieser Welt
Macht eure Augen auf, sie ist es, die uns am Leben hält
Macht eure Augen auf, Hunger, Zerstörung, Krieg und Leid
Um das Blatt zu wenden, bleibt uns nicht viel Zeit"

Mit diesen Zeilen aus seinem Song "Augen Auf" gewann Andre Fischer 2015 den Song Contest "Dein Song für EINE WELT". Die Möglichkeit das gesamte Lied und die Lieder der weiteren Gewinner anzuhören, gibt es unter http://www.eineweltsong.de/rueckblick/gewinnersongs-2015.html.

Logo Dein Song für Eine Welt

Auch in diesem Jahr unterstützt CARE den Contest, welcher eine Begleitmaßnahme des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik darstellt. Kinder und Jugendliche werden in dem Wettbewerb dazu aufgerufen, Verantwortung zu übernehmen und sich mit globalen Themen auseinander zu setzten, die jeden etwas angehen. Unterstützt wird der Wettbewerb zudem von Künstlerinnen und Künstlern wie Adel Tawil, Fargo, Jeanine Michaelsen, Jessica Lange und den Wohnraumhelden.

Teilnehmen darf jeder Solist, jede Band, jeder Chor und alle anderen kreativen Köpfe im Alter zwischen 10 und 25 Jahren, der/die Lust hat, sich mit globalen, entwicklungsrelevanten Fragen auseinander zu setzen. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten unter anderem Live-Auftritte, Musik-Equipment, Workshops und professionelle Studioaufnahmen. Die besten Songs werden mit erfahrenen Musikerinnen und Musikern in Berlin zu einem EINE WELT-Album produziert. Einsendeschluss ist der 20. Juni 2017. Weitere Informationen zur Teilnahme und zu den Bedingungen sind unter www.eineweltsong.de zu finden.

Wettbewerb 2015/2016 und Sonderpreis "Hoffnungsträger"

Am 14.06.16 war es wieder so weit: alle zwei Jahre lädt der Bundespräsident engagierte Schüler und deren Lehrkräfte zur Preisverleihung des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten ins Schloss Bellevue ein. Das diesjährige Motto lautete „Umgang mit Vielfalt: Unterschiede verbinden – Gemeinsam einzigartig!“ Mit dem Thema des aktuellen Wettbewerbsdurchgangs 2015/2016 sollen Kinder und Jugendliche für die Vielfalt in der Welt sensibilisiert werden.

CARE Sonderpreis „Hoffnungsträger“ für die Alterskategorie 8-10 Klasse

Auch dieses Mal vergab CARE als zivilgesellschaftlicher Partner des Wettbewerbs den Sonderpreis „Hoffnungsträger“. In diesem Jahr wird für die Altersgruppe Klasse 8 bis 10 der DaF („Deutsch als Fremdsprache“)-Kurs des Johann Wolfgang von Goethe-Gymnasiums in Pritzwalk geehrt. „DAMTICKO“ heißt das Spiel, das die Klasse unter der Leitung von Lehrerin Diana Tress selbst entwickelt und produziert hat. Ähnlich wie bei „Activity“ lernen die Jugendlichen auf spielerische Art neue Begriffe und Redewendungen. Mit ihrer Erfindung werden die erst seit kurzem in Deutschland lebenden Jugendlichen aus Syrien und fünf anderen Ländern selbst zu Integrationshelfern für neue Mitschülerinnen und Mitschüler. Den Sonderpreis, ein zweitägiger Workshop zum Thema Flucht, erhalten die Schülerinnen und Schüler Ende Januar 2017.

Wettbewerb 2013/2014

2013/2014 ging es um „Global & lokal denken & handeln – Die Welt beginnt vor deiner Tür!“. Gewonnen hat die Klasse 5b der Achental-Realschule in Marquartstein und die Projektgruppe „Kindercamp Uruguay“, die gemeinsam mit ihrer uruguayischen Partnerschule den Beitrag „Miteinander und voneinander lernen – Wir öffnen die Tür zur Welt“ eingereicht hatten. In ihrem Beitrag setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Aspekten des Klimawandels auseinander.

CARE Sonderpreis „Hoffnungsträger: Theaterworkshop mit Schülern „Miteinander und voneinander lernen"

Als Gewinner des NGO-Sonderpreises beim Schulwettbewerb des Bundespräsidenten erhielten die Achental Realschule in Marquartstein und ihre Partnerschule aus Uruguay einen Theaterworkshop mit den Schauspielern Judith Hoersch und Adrian Topol.
Die Freude bei Lehrer Thomas Winkler und seiner Schulklasse war groß, als man bei der Preisverleihung des Schulwettbewerbs des Bundespräsidenten im Juni 2014 im Schloss Bellevue mit dem Sonderpreis „Hoffnungsträger", den CARE als Partner-NGO des Wettbewerbs für die Klassenstufen fünf und sechs vergibt, ausgezeichnet wurde. In dem Projekt „Miteinander und voneinander lernen – Wir öffnen die Tür zur Welt" tauschten sich die Schüler der Realschule mit ihrer Partnerschule, der Deutschen Schule in Montevideo, über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Deutschland und Uruguay aus und bearbeiteten globale Themen wie etwa den Klimaschutz.
Während die Schüler der Gastschule aus Uruguay nun im Februar zu Besuch in Marquartstein waren, gab es noch eine tolle Belohnung als Auszeichnung für ihren Wettbewerbsbeitrag: Judith Hoersch und Adrian Topol, Schauspieler aus Berlin und langjährige Unterstützer von CARE, machten mit den Schülern zwei Tage einen Schauspiel-Workshop. Mit viel Spiel und Spaß lernten sich die Schüler aus Deutschland und Uruguay gegenseitig immer besser kennen und die Übungen zu Reaktion und Körperbalance, sorgten für gute Stimmung.

Wettbewerb 2012/2013

2012/2013 lud der Bundespräsident unter dem Motto „Was siehst Du, was ich nicht sehe – Perspektive wechseln!“ mit dem Wettbewerb Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen dazu ein, die Welt durch andere Augen zu betrachten. „Die richtigen Fragen können unseren Alltag verändern – und auch eine der wichtigsten Perspektiven, den Blick auf uns selbst. Ihr habt das in Euren Projekten erfahren“, gratulierte der Bundespräsident den 18 prämierten Klassen.


Gemeinsam für Afrika

CARE im Bündnis Gemeinsam für Afrika

Gemeinsam für Afrika – Schulaktion 2016: „Frieden – Jedes Leben zählt!“

„Frieden – Jedes Leben zählt!“ – unter diesem Motto steht die neue Schulaktion 2016 von Gemeinsam für Afrika, die Schülerinnen und Schüler dazu motiviert, sich mit den Themen Frieden und Krieg, mit Fokus auf die Situation in Afrika, auseinanderzusetzen. Das Lehr- und Lernangebot umfasst Unterrichtsmaterialien für die Grundschule und die Sekundarstufe I und II, einen Afrika-Koffer zum Verleih, die Vermittlung von Referentinnen und Referenten an Schulen und vieles mehr.

Frieden – warum ein so wichtiges Thema?

Immer mehr Menschen flüchten aus den Ländern des Nahen Ostens und Afrikas in benachbarte Regionen oder bis nach Europa. Sie wollen ein Leben in Frieden und Sicherheit führen. Oft sind gewaltsame Konflikte die Ursache für die riskante Flucht. Somit rückt das Thema immer näher an die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen in Deutschland heran. Wegen der aktuellen Entwicklungen, der Vielzahl gegenwärtiger Krisen und humanitären Brandherde und wegen der schnellen Verbreitung von - oft unzensierten - Kriegsbildern über die Medien ist es wichtig und notwendig, dass Kinder und Jugendliche lernen, die Begriffe „Krieg“ und „Frieden“ einzuordnen und die Ereignisse einzuschätzen.

Wie kann das Thema Frieden für Schülerinnen und Schüler greifbar gemacht werden?

Das Lehr- und Lernangebot von Schulen – Gemeinsam für Afrika zum Thema Frieden unterstützt Schüler bei der Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Krieg und Frieden im Unterricht. Am Beispiel Afrikas wird die entscheidende Rolle von Friedensstifterinnen sowie der Entwicklungszusammenarbeit in der Friedenssicherung aufgezeigt. Nicht zuletzt sollen die Schüler motiviert werden, sich selbst für den Frieden und ein friedliches Miteinander einzusetzen.

Unterrichtsmaterialien und weiteres kostenfreies Angebot für Schulen:

Die Unterrichtsmaterialien „Frieden – Jedes Leben zählt“ für die Grundschule und für die Sekundarstufen I und II liefern umfassende und differenzierte Hintergrundinformationen für die Lehrkräfte, Übungen für den praktischen Unterricht und jede Menge Aktionsideen, um aktiv zu werden. Die Unterrichtsmaterialien stehen kostenfrei zur Bestellung oder zum Download bereit.

Zur Vertiefung des Themas können Schulen einen Afrika-Koffer mit Materialien zum Anfassen und Erleben ausleihen, oder sich von der Schulkampagne Referenten mit Afrika-Expertise an ihre Schulen vermitteln lassen. Für die Lehrkräfte wird es im Laufe des Jahres wieder Fortbildungen in verschiedenen Städten geben.

Hintergrund zur Schulaktion 2016

Gemeinsam für Afrika ist ein Bündnis von über 20 Organisationen, die sich gemeinschaftlich für bessere Lebensbedingungen in Afrika einsetzen. Im Rahmen der bundesweiten Aktion Schulen - Gemeinsam für Afrika möchte das Bündnis Schülerinnen und Schüler für die Vielfalt und die Potenziale Afrikas sensibilisieren.

Aktuelle Informationen rund um die Schulaktion 2016 und den diesjährigen Wettbewerb erhalten Sie auf der Website von Gemeinsam für Afrika unter www.gemeinsam-fuer-afrika.de/schulkampagne/

Logo Gemeinsam für Afrika

KIWI - "Kinder und Jugendliche Willkommen"

KIWI-Projekt: Lehrerin und Schüler stehen um eine Weltkarte herum

KIWI steht für die Begriffe Kultur, Integration, Werte, Initiative. Das KIWI-Projekt zielt auf die Stärkung der Integrationspotentiale von Schulen ab und richtet sich sowohl an Lehrkräfte als auch andere Akteure und Institutionen aus dem Kontext Migration und Integration. Zweitens wendet sich KIWI sowohl an Schülerinnen und Schüler mit als auch ohne Flucht- oder Migrationsgeschichte. Durch interkulturelle Weiterbildungen für Lehrkräfte und MultiplikatorInnen und Workshops für Schülerinnen und Schüler fördert das KIWI-Projekt die Willkommenskultur, den interkulturellen Dialog sowie die Teilhabe von Jugendlichen mit und ohne Migrationsgeschichte. Kern des Projektes ist ein umfassendes Methodenhandbuch mit rund 150 Übungen zu Themen wie Kultur, Demokratie, Toleranz und Respekt, sowie zu Geschlechtergerechtigkeit, Gewaltprävention und zur beruflichen Orientierung. Außerdem unterstützt CARE im KIWI-Projekt schulische Integrationsprojekte mit jeweils bis zu 400 EUR.

 

Kontakt und weitere Informationen:

Integration in Deutschland
E-Mail: kiwi(at)care.de

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Eliana Böse, Referentin für Ehrenamt und Schulen

Eliana Böse

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