Angekommen in Dadaab: „Sicher schlafen unter den Sternen“

Fatumos Flucht aus Somalia dauerte fast drei Wochen

Erschöpft und müde lässt sich die 50jährige Fatumo Osman Abdi in ihrem Zelt im Hagadera Camp nieder.  20 Tage dauerte ihr Weg von Somalia ins Camp Hagadera in Dadaab.  Ihr Sohn, ihre schwangere Schwiegertochter und ihre drei Enkelkinder flohen mit ihr.


Zuhause in Somalia arbeitete Fatumo in der Region Kurdun als Bäuerin auf den Feldern um ihre Familie zu ernähren. Die Lebensmittel wurden täglich knapper. Schließlich blieb der Familie nur noch die Flucht.  

„Jede Nacht, in der wir unterwegs waren, schliefen wir unter freiem Himmel unter den Sternen. Wir hatten große Angst, denn wir wussten nicht, was oder wer dort draußen war. Uns waren Geschichten über Löwen erzählt worden. Wir konnten in der Nacht also keine Sekunde schlafen.“

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Obwohl es eine schwierige Reise war, ist Fatumo sehr dankbar, dass sie nicht Opfer von Plünderern wurden. Auf dem Weg nach Daadab gaben Menschen ihnen zu essen, die den hungernden Flüchtlingen helfen wollten.
 
„Wir kamen hier so hungrig und müde an. Meine Enkelkinder waren so erschöpft. Ich hatte Angst, dass sie während der Reise sterben würden. Auch um meine Schwiegertochter machte ich mir große Sorgen. Wir mussten auch hier im Camp lange unter freiem Himmel schlafen und auch wenn wir wieder unter den Sternen schliefen, waren wir endlich in Sicherheit. Nach dieser langen Zeit habe ich jetzt endlich mein Zelt bekommen“ sagt Fatumo und lächelt erleichtert.