Aus dem Bauch heraus

Zum Welternährungstag: Online-Dossier mit Interviews und Geschichten rund ums Thema Nahrung und Hunger

Es ist paradox: Auf der einen Seite des Kontinents bemühen sich die Menschen zwanghaft, weniger zu essen und Gewicht zu verlieren. Auf der anderen Seite herrscht nur ein Gefühl im Magen: Leere. Das spüren in diesem Jahr zum ersten Mal mehr als eine Milliarde Menschen.

Am 16. Oktober ist Welternährungstag. In diesem Jahr hat die Zahl der Menschen, die weltweit hungern, zum ersten Mal die Milliardenmarke überschritten. In Asien leiden in absoluten Zahlen die meisten Menschen unter Hunger: geschätzte 642 Millionen. In Afrika leben prozentual die meisten Hungernden: 32 Prozent der Bevölkerung - also fast jeder Dritte - hungert. Diese Zahlen sind so abstrakt, dass sie unsere Vorstellungskraft übersteigen. Das Online-Dossier zum Welternährungstag blickt deshalb hinter die Statistiken und berichtet über Ernährung und Hunger weltweit.

Inhalte des Dossiers: Was bedeutet Hunger genau und wie kann man ihn bekämpfen? Im Interview berichtet Ralf Südhoff, der Leiter des Berliner Büros des World Food Programme (WFP) von den Erfolgen im Kampf gegen den Hunger. Dazu gibt Geschichten aus Simbabwe, Peru und Laos. Eine Fotogalerie zeigt den Helden der neuen Ausgabe des Magazins CARE affair: den Hungerbären. Beim Durchklicken erfährt man, wie ihn Biodiesel, Naturkatastrophen und Agrardumping bei der Suche nach Nahrung behindern.