Bangladesch/Myanmar: Schwere Fluten und Erdrutsche durch Monsun

CARE unterstützt Betroffene mit sauberem Wasser, Nahrungsmitteln und Notunterkünften.

Heftige Regenfälle verursachten in Bangladesch und Myanmar seit Ende Juni schwere Fluten und Erdrutsche. In Myanmar sind bisher mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 200.000 sind von den Überschwemmungen betroffen. In Bangladesch mussten über 300.000 Menschen ihre Häuser verlassen. 

„In Myanmar gab es in den letzten beiden Wochen starke Monsunregen, Bangladesch wurde vergangene Woche von dem Zyklon Komen schwer getroffen, nachdem dort viele Menschen bereits Ende Juni Opfer von Überschwemmungen wurden“, berichtet Stav Zotalis, Leiterin des CARE-Büros in Myanmar. „Durch die Regenmassen sind Flüsse über die Ufer getreten, viele Gemeinden sind nur sehr schwer zu erreichen. Wir arbeiten unter Hochdruck daran, in die entlegenen Gegenden zu gelangen um den Menschen vor Ort zu helfen und weitere Todesfälle zu verhindern.“

Bisher konnte CARE 5.400 Kinder und Familien in Bangladesch mit dringend benötigten Hilfsgütern versorgen. Im Moment planen CARE-Mitarbeiter die weitere Hilfe, hierzu zählen neben sauberem Trinkwasser und Nahrungsmitteln auch Notunterkünfte zum Schutz vor den weiteren Regenfällen. „Das gesamte Ausmaß der Zerstörung ist bisher nur schwer abzuschätzen, unsere Teams müssen erst in die abgeschnittenen Regionen vordringen“, so die CARE-Helferin. Abrutschende Landmassen rissen Straßen und Brücken mit sich und in vielen Teilen des Landes wurden die Telefonleitungen zerstört.

CARE arbeitet seit 20 Jahren in Myanmar. Über 290 meist lokale Mitarbeiter fördern dort insbesondere die Rolle von Frauen in ihren Gemeinden.  
In Bangladesch arbeitet CARE bereits seit 1949. Heute zählt das Team etwa 900 CARE-Helfer, die sich für unterdrückte Minderheiten und von Armut betroffene Gemeinden einsetzen