CARE trauert um Wangari Maathai

Sie war die erste Afrikanerin, die den Friedensnobelpreis erhielt. CARE unterstützte ihr „Green Belt Movement“ jahrelang

Man nannte sie "Mama Miti", die Mutter der Bäume: Über 30 Millionen Bäume hat Wangari Maathai mit tausenden Mitstreiterinnen in ihrer Heimat Kenia gepflanzt, Bäume, die den Menschen im ganzen Land Lebensraum und Lebensgrundlage zurückgegeben haben.

Dafür wurde Wangari Maathai 2004 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet - als erste Afrikanerin überhaupt. Erste war sie in ihrem Leben immer wieder: erste promovierte Frau in Ostafrika, erste Dekanin der Universität in Nairobi, Vorsitzende des National Council of Women in Kenia. 1977 gründete sie ihr Lebenswerk, das Green Belt Movement, das CARE von 1994 bis 2001 engagiert unterstützte.
 
Waldschutz – Klimaschutz – Frieden

Die Botschaft von Wangari Maathai ist angesichts des fortschreitenden Klimawandels und der zunehmenden Abholzung von Tropenwäldern aktueller und brisanter denn je – sie setzte sich für eine mündige, eigenverantwortliche Zivilgesellschaft ein, die über die Notwendigkeit von Klimaschutz ebenso Bescheid weiß wie über Bürgerrechte. „Umweltforschung sollte als Pflichtfach in allen Volks- und Sekundärschulen eingeführt werden!“, forderte sie und setzte in ihrem Kampf für eine bessere Zukunft vor allem auf Frauen.

Naturschutz hatte für Wangari Maathai auch viel mit Friedenssicherung zu tun: „Würden wir unsere kostbaren natürlichen Ressourcen besser schützen, gäbe es viel weniger Konflikte rund um Land, Wasser und Wald. Umweltschutz steht in direktem Zusammenhang mit Friedenssicherung."

 

Zum Weiterlesen:

Homepage: Green Belt Movement