CARE zieht Bilanz

Ein halbes Jahr nach Zyklon Nargis

Zyklon Nargis traf am Nachmittag des 2. Mai 2008 auf die Küste Myanmars und verwüstete im Laufe des folgenden Tages die ehemalige Hauptstadt Yangon und das Irrawaddy-Delta. Angaben der Vereinten Nationen zufolge starben durch den Zyklon 84.530 Menschen. Noch immer gelten 53.836 Personen als vermisst. Insgesamt wurden durch die Naturkatastrophe etwa 2,4 Millionen Menschen in Yangon und im Irrawaddy Delta betroffen.

Sechs Monate nach der Katastrophe zieht CARE Bilanz über die Nothilfe-Maßnahmen.

Bislang wurden von den 500 CARE-Mitarbeitern folgende Zielgruppen erreicht:

  • Insgesamt 288.468 Menschen
  • 61.654 Haushalte
  • 214 Dörfer in der Region Yangon und im Irrawaddy Delta
  • 11 Gemeinden

Insgesamt wurden folgende Hilfsgüter verteilt:

  • 34.163 Family kits
  • 8.480 Decken
  • 13.446 Stück Seife
  • Mehr als 3.000 Tonnen Reis
  • 238 Liter Speiseöl
  • 40 Tonnen Salz
  • 20.1439 Bambus-Holz
  • 24.099 Pakete für den Bau von Notunterkünften (shelter kits)
  • 7.233 Pakete mit Werkzeut (tool kits)

Wasserversorgung und Hygienemaßnahmen:

  • 680 Teiche und Quellen wurden gereinigt
  • 22.000 Tonbehälter für die Lagerung von Trink- und Brauchwasser verteilt
  • 6 Anlagen zur Wasseraufbereitung wurden installiert
  • 4.000 Latrinen wurden gebaut
  • 12.135 Hygiene Kits wurden verteilt
  • Hygiene-Schulungen wurden durchgeführt

Förderung von Erwerbsmöglichkeiten

  • 12.205 Tonnen Reispflanzen wurden für die Aussaat verteilt
  • 80 Handtraktoren wurden ausgegeben
  • 200.000 Fische wurden im Yangon Fluss ausgesetzt

Auch sechs Monate nach Zyklon Nargis verteilt CARE weiterhin Nahrungsmittel, Wasser und andere Hilfsgüter in sechs Gemeinden des Irrawaddy Deltas sowie der Region Yangon. Doch auch die mittel- und längerfristigen Wiederaufbaumaßnahmen haben bereits begonnen.