Dadaab, Kenia: Minister Niebel besucht CARE-Hilfsprogramme im Flüchtlingslager

"Die Menschen in Dadaab schätzen die Unterstützung der Deutschen sehr"

Am Dienstagvormittag hat der Minister für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, das Flüchtlingslager Dadaab besucht. Hier arbeitet CARE seit 20 Jahren und ist hauptverantwortlich für die Verteilung von Nahrungsmitteln, die Wasserversorgung, Bildung und Gemeindearbeit.

Dirk Niebel besuchte eine Empfangsstation für neu ankommende Flüchtlinge, wo CARE täglich bis zu 500 Familien mit dem Nötigsten ausstattet: Weizen, Speiseöl, hochenergiereiche Kekse, Wasserkanister, Matten und andere Güter. Im Anschluss ging es zu einer Verteilstation für Nahrungsmittel. CARE verteilt jeden Monat zweimal an alle registrierten Flüchtlinge im Camp Nahrungsmittel, die vom Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen zur Verfügung gestellt werden.

Im Durchschnitt werden während der neun Tage dauernden Verteilung täglich 45.000 Menschen versorgt. CARE-Mitarbeiter Bishar Salat, der seit Jahren in Dadaab arbeitet, zeigte Minister Niebel den Verteilungsprozess und berichtete über tägliche Herausforderungen. Der Leiter der CARE-Hilfsprogramme in Dadaab, Michael Adams, nahm eine von der deutschen Delegation mitgebrachte Schenkung von Fußbällen, Schreibheften und anderen Spielsachen entgegen.

Er betonte: "Wir haben allein aus Deutschland bis jetzt 3 Millionen Euro für die Nothilfe bekommen, größtenteils von privaten Spendern und Stiftungen. Die Menschen in Dadaab schätzen die Unterstützung der Deutschen sehr."

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