Ein tödliches kleines Bakterium

Am 7. April war Weltgesundheitstag: Online-Dossier über Cholera

„Wer gesund ist, hat Hoffnung. Und wer Hoffnung hat, hat alles“, so ein arabisches Sprichwort.

Besonders für Menschen in ärmeren Ländern ist ein gesunder Körper ihr Kapital. Sind sie krank oder geschwächt, können sie nicht arbeiten und ihren – ohnehin nur geringen – Lebensunterhalt verdienen. Frauen müssen häufig ihre kranken Familienmitglieder pflegen. Kranke Kinder verpassen die Schule und hinken in ihrer körperlichen Entwicklung hinterher. Umgekehrt verstärkt Armut das Risiko von Krankheiten.

In letzter Zeit hört man auch immer häufiger von Cholera. Aber ist das nicht eine dieser Krankheiten, die es vor Urzeiten mal gab? Warum bricht sie immer noch aus? Und was kann man dagegen tun? Auf all diese Fragen gibt das CARE Dossier Cholera eine Antwort.

Hier treffen Sie Michael und Edna, die in Simbabwe von Dorf zu Dorf fahren und den Menschen zeigen, wie sie sich vor Cholera schützen können. Dazu beschreiben  Fotos aus dem Ostkongo ein CARE Cholera-Behandlungszentrum. Und es gibt auch medizinisches Fachwissen: Prof. Dr. Hans Dieter Nothdurft vom Tropeninstitut der Universität München erklärt im Interview, was Cholera genau ist. Wie es derzeit in Simbabwe aussieht, wo die Cholera jüngst schwer gewütet hat, davon kann CARE-Mitarbeiter Wolfgang Gressmann berichten. Er ist zur Zeit in Harare und steht Medien als Interviewpartner zur Verfügung.