Große Leinwand für Darfur

George Clooney leiht dem Film "Sand und Tränen" seine Stimme

Im Jahr 2004 wurde die Krise in Darfur von den Vereinten Nationen zur „schlimmsten humanitären Katastrophe der Welt“ erklärt. Bis heute leiden die Menschen in der west-sudanesischen Region unter schlimmster Armut, Folter und Vertreibung. Hunderttausende sind auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen. Rund 2,5 Millionen Männer, Frauen und Kinder sind seit Ausbruch der Konflikte aus ihren Dörfern geflohen, um fern der Heimat Zuflucht in den Flüchtlingslagern internationaler Hilfsorganisationen zu suchen.

Vor dem Hintergrund der Ausweisung westlicher Hilfsorganisationen aus dem Sudan in der vergangenen Woche ist „Sand und Tränen“ von besonderer Aktualität: Der Film beleuchtet die Auswirkungen des Konfliktes auf die Bevölkerung in Darfur. Mit seiner Dokumentation setzt Freedman ein Zeichen gegen das kurzlebige Interesse der Welt an den schwelenden Konflikten in einigen Gebieten Afrikas, die auch noch lange nach der Eskalation Opfer fordern.

Die preisgekrönte Dokumentation des US-Regisseurs Paul Freedman beschreibt auf eindrucksvolle Art und Weise die Hintergründe des Darfur-Konflikts. Neben Aktivisten und Sudan-Wissenschaftlern kommen dabei auch Journalisten und Vertreter der internationalen Politik zu Wort. Erzählt wird „Sand und Tränen“ von Hollywood-Star und UNO-Sonderbotschafter George Clooney.

Das Bündnis GEMEINSAM FÜR AFRIKA, dem auch CARE angehört, empfiehlt die Dokumentation "Sand und Tränen", damit die Menschen in Darfur nicht vergessen werden.

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