Im Schatten der Vulkane

CARE-Mitarbeiter Matthias Wohlfeil schreibt aus dem Ostkongo

"Ich arbeite seit Mai 2007 für CARE als Koordinator für humanitäre Hilfe in Kigali/Ruanda. Seit dem Völkermord vor 15 Jahren kommt die Region nicht zur Ruhe. Von Kigali nach Goma im Ostkongo fährt man rund drei Stunden. Dort kämpfen die verfeindeten Volksgruppen noch immer gegeneinander. Hinzu kommen die Armeen Ruandas und Kongos sowie lokale Rebellen, die Maï Maï. Denn neben ethnischen Spannungen geht es auch um wertvolle Rohstoffe, die im Osten des Kongo reichlich vorhanden sind.

Letzten Herbst eskalierte der Konflikt erneut: Mordende, vergewaltigende und brandschatzende Soldaten vertrieben 250.000 Menschen aus ihren Dörfern. Die meisten kamen in hastig errichteten Flüchtlingslagern unter.