Kambodscha: Reis und Saatgut für eine bessere Zukunft

Nach den Fluten im September 2011 fördert CARE den lokalen Wiederaufbau/ Zehntausende Menschen verloren ihre Existenz.

Nach den schwersten Überschwemmungen in den letzten Jahrzehnten hilft CARE den über 1,5 Millionen betroffenen Menschen nun beim lokalen Wiederaufbau. 250 Kambodschaner starben in den Fluten, über 70.000 Einwohner mussten ihre Häuser verlassen.  

Besonders verwüstet wurden die Gemeinden in der Preys Veng Provinz im Südosten des Landes, sowie die zentrale Provinz Kampong Chanang. Direkt nach der Flut stellte CARE dort in Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden, anderen Hilfsorganisationen und dem Welternährungsprogramm Nahrungsmittel und Decken bereit, um die Menschen mit dem Notwendigsten zu versorgen. 

„Die Langzeitfolgen der Flut sind für tausende Kambodschaner verheerend“, so Stav Zotalis, Länderdirektor von CARE Kambodscha.

CARE-Kambodscha wird daher auch nach dem Abfluss des Wassers den Wiederaufbau weiter unterstützen.

Reis und Saatgut besonders wichtig

„Im Augenblick verteilen wir hauptsächlich Lebensmittel und Decken. CARE hat bereits vor den Fluten in den betroffenen Gemeinden gearbeitet und kennt die Bedürfnisse der Menschen vor Ort. Unser Ziel ist es den Menschen nachhaltig zu helfen, eine neue Lebensgrundlage zu schaffen. Hierzu ist vor allem die Bereitstellung von Reis und Saatgut wichtig“, berichtet Stav Zotalis.