Laos: Ausbruch des Rotavirus

CARE unterstützt Menschen im Süden des Landes bei der Bekämpfung des Virus

Im Dorf Tangbrong in der Provinz Sekong im südlichen Laos ist das sogenannte Rotavirus ausgebrochen, das zu wässrigem Durchfall, Erbrechen und Fieber führt. Eine Person ist bereits gestorben. Die meisten der insgesamt 249 erkrankten Menschen sind Kinder. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist das Rotavirus weltweit die häufigste Ursache für schwerwiegende Durchfallerkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Es wird geschätzt, dass etwa 527.000 Menschen pro Jahr an dem Virus sterben.

CARE arbeitet in Tangbrong mit dem regionalen Gesundheitsministerium und anderen Gesundheitsämtern der Umgebung eng zusammen, um die Menschen bei der Bekämpfung des Virus zu unterstützen. Das Virus ist extrem ansteckend und wird durch Erbrochenes und Fäkalien übertragen. Infizierte Personen geben ihn durch direkten Körperkontakt weiter. Schon das Berühren einer erkrankten Person, die die Hygienemaßnahmen nicht eingehalten hat, oder der Kontakt mit verseuchten Gegenständen, Essen oder Trinken, können zur Ansteckung führen.  CARE führt deshalb Hygiene-Schulungen durch und verteilt Wasserkanister, Töpfe zum Wasserkochen und Seife an über 100 Haushalte. Viele Bewohner holten ihr Wasser in der Vergangenheit in einem nahe gelegenen Bach, den sie auch etwa zum Waschen nutzten. Er gilt als eine wahrscheinliche Quelle des Rotavirus.
Letzte Woche hat CARE daher ein neues  Wassersystem fertiggestellt. Es versorgt das Dorf mit sauberem Trinkwasser. Zudem sollen bis zu 40 Latrinen gebaut werden, um die sanitäre Situation weiter zu verbessern und die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Im CARE-Spendenshop können Sie konkret helfen - zum Beispiel können bereits mit 15 Euro 1000 Liter Wasser gereinigt werden

CARE hilft in Laos! Hier finden Sie einen Überblick über unsere Projekte dort.