Mehr als 70 Tote bei Erdbeben in Myanmar

CARE koordiniert sich mit anderen Organisationen für die Einschätzung einer möglichen Hilfsaktion

Ein Erdbeben der Stärke 6.8 auf der Richterskala hat am 24. März gegen 20:30 Uhr Ortszeit Myanmar erschüttert. Es folgten eine Reihe starker Nachbeben. Da die Region um die Thailändische-Laotische Grenze sehr bergig ist, besteht die Gefahr von Erdrutschen.

Zahlreiche Gebäude wurden durch das Beben zerstört, über 120 Menschen verletzt und 73 getötet. CARE arbeitet zwar nicht in der betroffenen Region, jedoch in zehn von 14 Divisionen Myanmars, unter anderem in Shan State. CARE verfügt über Nothilfeartikel wie Abdeckplanen, Kleidung, Küchenequipment und Hygieneartikel, die durch lokale Partner vor Ort an vom Erdbeben betroffene Familien verteilt werden könnten. Das CARE-Team steht nun in engem Kontakt mit anderen Organisationen in Myanmar, um Sektor übergreifend eine Einschätzung der Lage vor Ort und des Bedarfs für mögliche Hilfsaktionen vornehmen zu können.

CARE arbeitet seit 1995 in Myanmar. Die CARE-Mitarbeiter vor Ort haben langjährige Erfahrungen in der Nothilfe. CARE Myanmar hat nach dem verheerenden Zyklon Nargis 2008 insgesamt 300.000 Menschen mit Nahrung, Notunterkünften und Nothilfeartikeln geholfen und sich am Wiederaufbau beteiligt.
 

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