Mehr Hilfe für Binnenflüchtlinge in der Elfenbeinküste

CARE verteilt sauberes Trinkwasser, Wasseraufbereitungs-Kits und klärt über Hygienemaßnahmen auf

Nach der umstrittenen Präsidentenwahl im Dezember 2010 benötigen Flüchtlinge nach fortwährenden Kämpfen in der Elfenbeinküste dringend Unterstützung.

Vor allem für die 1,4 Millionen Binnenflüchtlinge ist der Zugang zu sauberem Trinkwasser, ausreichender Nahrung, Sanitäranlagen sowie medizinischer Versorgung schwierig. Auch die mangelhafte Entsorgung von Müll gefährdet die Gesundheit vieler Flüchtlinge.

Durch die Unterstützung des Auswärtigen Amtes mit bislang 300.000 Euro stellt CARE für rund 50.000 Flüchtlinge und 10.000 Gastfamilien sauberes Trinkwasser zur Verfügung und verteilt zusätzlich 12.000 Wasseraufbereitungs-Kits. In den Gemeinden Bouake, Korhogo und Man in der Elfenbeinküste, wo besonders viele Menschen Zuflucht gefunden haben, bemüht sich CARE außerdem um die Verbesserung der Sanitäranlagen. CARE-Mitarbeiter verteilen Hygiene-Kits, sichern die Müllentsorgung und klären über Hygienemaßnahmen auf.

CARE bemüht sich zusätzlich darum, ein Netz zur Verteilung von Nahrungsmitteln und weiteren notwendigen Lebensmitteln für die Flüchtlinge zu schaffen. Ein Antrag von CARE zur finanziellen Unterstützung liegt dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) vor. Geplant ist die fortwährende Versorgung von knapp 50.000 Binnenflüchtlingen und 10.000 Gastfamilien mit Nahrungsmitteln für mindestens drei Monate.