München Marathon: Mit CARE als Erster durchs Ziel

Der 18-jährige Frederik Goßmann läuft für CARE beim MÜNCHEN MARATHON in der Schülerklasse. Im Interview erzählt er von seiner Leidenschaft fürs Laufen und von seinem Engagement.

Tausende Läufer sind am Sonntag beim 26. MÜNCHEN MARATHON dabei. Einer von ihnen ist der 18-jährige Frederik Gossmann. Er startet für CARE beim S’COOL RUN, dem Schülerlauf des MÜNCHEN MARATHON.

Frederik, Du läufst den S’COOL RUN nicht zum ersten Mal. Wie bist Du dazu gekommen?

Ich begeistere mich schon mein ganzes Leben für Sport. Früher habe ich besonders gerne Fußball gespielt, vor ein paar Jahren habe ich dann das Laufen für mich entdeckt. Letztes Jahr habe ich mich dann dafür entschieden, beim Schülerlauf des MÜNCHEN MARATHON mitzumachen. Bei so großen Events mit tausenden von Menschen zu starten, macht unglaublich viel Spaß. Die Stimmung ist einfach besser, als wenn man alleine läuft. Mein größtes Ziel ist es, irgendwann mal den Ultra Rail Du Mont Blanc in Frankreich zu rennen – da muss ich dann nicht fünf, sondern 166 Kilometer durchhalten.

Dieses Jahr startest Du für CARE. Wie hat sich das ergeben?

Ich habe den Newsletter vom MÜNCHEN MARATHON abonniert. Darin wurde darüber informiert, dass man auch für Spenden laufen kann. Ich finde das genial. Ich laufe den Marathon ja ohnehin, wenn ich dabei noch etwas Gutes tun kann, ist das umso besser.

CARE kannte ich schon von den CARE-Paketen, von Informationsständen in München aber auch aus dem Fernsehen. Ich habe in verschiedenen Laufcamps schon einige Male mit kenianischen Spitzenläufern trainiert, mit denen ich über Facebook immer noch viel Kontakt habe. Ich weiß auch von ihnen, dass im Norden Kenias eine große Dürre herrscht und außerdem viele Menschen aus Somalia dorthin flüchten. CARE hat in diesen Ländern und weltweit sehr viele Projekte, die ich gerne unterstützen möchte.

Hier können Sie Frederik Goßmann unterstützen.

Wie reagiert denn Dein Umfeld darauf, dass Du für CARE beim S’COOL RUN startest?

Das finden eigentlich alle gut. Über Facebook poste ich immer wieder meine Spendenseite vom MÜNCHEN MARATHON. Vor allem meine Familie und Verwandte unterstützen mich und wollen wissen, wo sie für meinen Lauf und damit für CARE spenden können. Auch in der Schule nehmen das alle sehr positiv auf. Die Lehrer haben im Lehrerzimmer sogar einen Spendendose für mich aufgestellt. Ich weiß zwar nicht, wie viel schon zusammengekommen ist. Aber wenn man die Dose schüttelt, hört es sich an, als wären hauptsächlich Scheine darin.

Was erhoffst Du Dir von dem Lauf am Sonntag? Was ist Dein Ziel?

Letztes Jahr bin ich beim S’COOL RUN Zweiter geworden. Das möchte ich am Sonntag natürlich gerne toppen und Erster werden. Für mich ist es noch mal ein zusätzlicher Ansporn, dass ich dieses Jahr für CARE ins Ziel laufen kann und all meine Sponsoren nicht enttäuschen möchte.

Weitere Informationen:

CARE ist am 9.Oktober zum ersten Mal mit am Start beim München-Marathon. Viele prominente und engagierte Läufer laufen gemeinsam mit CARE für Ostafrika. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite vom MÜNCHEN MARATHON oder auf der CARE-Homepage.