Nachgehakt: Fluthilfe in Jakarta

Im Februar 2007 wurden die Einwohner Jakartas von besonders hohem Flutwasser überrascht. So konnte CARE helfen.

Im Februar 2007 wurden die Einwohner Jakartas von besonders hohem Flutwasser überrascht.

CARE-Hauptgeschaftsführer Dr. Wolfgang Jamann, der vor Ort war, berichtet: "Die Fluten erreichten einen traurigen Rekord, indem sie fast 60 Prozent der gesamten Stadtfläche überschwemmten". Die Einwohner wurden ihrer Lebensgrundlage beraubt.

So konnte CARE helfen:

• 33.256 Flaschen Wasseraufbereitungsmittel für 3.325.600 Liter sauberes Wasser
• 7.900 Wasserkanister und Hygiene-Kits
• 1.520 Kilogramm getrocknete Erbsen
• 6.924 Liter angereichertes Speiseöl
• 430.690 Päckchen nahrungsergänzende Präparate gegen Blutarmut für 4.785 Kinder
• 24.700 Zinktabletten gegen Durchfallerkrankungen an kommunale Gesundheitszentren
• Plakate und 10.000 Broschüren über Hygieneaufklärung und
• Schaufeln, Eimer und Schubkarren für Aufräumarbeiten
• Zusätzlich wurden 264 Kinder drei Monate lang gegen akute Diarrhöe behandelt.

Im Rahmen des Projektes wurden unter anderem 33 Toiletten für 1.670 Leute in einem Dorf errichtet. Das sind die ersten Toiletten, die jemals dort gebaut wurden und somit als Muster für den Bau weiterer sanitärer Anlagen dienen.

54 Brunnen wurden gereinigt und saniert. Ein Müllsammelplatz und eine Muster-Hygienestation aus sechs Toiletten, einem Bad, Wäscherei und gemeinsamem Waschbeckenraum wurden errichtet.

Durch unsere Hilfsmaßnahmen wurde die Wasserversorgung in der Flutregion gewährleistet. Alle Aufräumarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, und die Menschen können wieder in ihren Häusern wohnen.

Damit "hat CARE Ihnen ein Stück Normalität in ihrem Alltag zurück gegeben.", zieht Hauptgeschäftsführer Jamann Bilanz.