Nothilfe-Treffen von CARE in Berlin: „Wegweisend und bahnbrechend“

CARE-Nothelfer entwickeln neue Schwerpunkte, um noch enger miteinander zu arbeiten und die Hilfe wirksamer zu gestalten.

Wie soll die Nothilfe von CARE in Zukunft aussehen? Wie kann die Nothilfe von CARE noch effizienter, effektiver und vor allem wirksamer gestaltet werden?Letzte Woche trafen sich rund 35 leitende CARE-Nothelfer aus neun unterschiedlichen CARE-Mitgliedsorganisationen und Länderbüros in Berlin, um genau darüber zu sprechen. In den vergangenen beiden Jahrzehnten haben sich die Anforderungen an die Nothilfe von internationalen Hilfsorganisationen und ihre Arbeit im Katastrophenfall stark verändert. Naturkatastrophen treten etwa immer häufiger auf, die Weltbevölkerung wächst und wächst, immer mehr Menschen leben in den Städten. Auch sind immer häufiger sogenannte Schwellenländer wie Indien oder China selbst zu Gebern in der Entwicklungspolitik geworden. Auf diese Veränderungen muss sich die Nothilfe von Organisationen wie CARE einstellen, um den betroffenen Menschen weiterhin bestmöglich zu helfen. In Zukunft wollen die einzelnen CARE-Mitglieder vor allem noch enger miteinander arbeiten, um die Nothilfe wirksamer zu gestalten. 

Vor allem bei großen Katastrophen wie im Horn von Afrika soll zukünftig CARE International eine größere Rolle bei der Koordination der Hilfe spielen. 

Am Ende des Treffens, das die Nothilfedirektorin von CARE International „wegweisend und bahnbrechend“ nannte, war allen Beteiligten klar: die Veränderungen, vor denen CARE steht, sind groß. Aber sie sind auch eine große Chance, dem Auftrag von CARE nachzukommen: Hunger und Not weltweit zu lindern, und besonders Frauen und Mädchen in Krisen und Katastrophen zu helfen.