Pakistan: Über 1.3 Millionen Menschen von Fluten betroffen

CARE hilft mit mobilen Kliniken und Ernährungssicherung

Im August haben schwere Monsunregenfälle in Pakistan Sturzfluten und damit weitläufige Verluste und Schäden im ganzen Land verursacht. 1.3 Millionen Menschen sind betroffen, 193 sind gestorben, fast 900 wurden verletzt. Tausende Menschen mussten ihre Häuser verlassen und Zuflucht in Camps suchen.

Viele Familien haben bereits bei der letzten Flut im vergangenen Jahr ihre Lebensgrundlage verloren. „Unser gesamtes Getreide wurde letztes Jahr zerstört. Bei den neuen Fluten haben wir nun auch unsere gesammelten Vorräte verloren. Unser Haus wurde auch beschädigt. Ich hoffe jetzt vor allem, dass meine Kinder nicht an Malaria erkranken“, berichtet Barsann Mai, Mutter von sieben Kindern aus Rajanpur im Nordwesten Pakistans.

Das Wasser der Flut, das in den betroffenen Gebieten immer noch steht, stellt eine erhebliche Gesundheitsbedrohung dar: Die Angst vor der Verbreitung von Malaria, dem Dengue-Virus und anderen Krankheiten steigt.

CARE unterstützt 25.000 Menschen

CARE unterstützt die pakistanische Regierung mit mobilen Gesundheitskliniken und hilft etwa 25,000 Menschen im Rajanpur Gebiet der Pujab Provinz, die am stärksten von den Fluten betroffen ist. Die Gesundheitsstationen untersuchen die Menschen hier und versorgen sie mit Medikamenten.

„CARE bietet den Menschen Zugang zu Behandlungen, die für sie kulturell angemessen sind. In den Camps gibt es separate Behandlungsbereiche für Frauen sowie Männer“, erklärt Waleed Rauf, Länderdirektor von CARE Pakistan.

Für Menschen die nicht mehr genug zum Essen haben, stellt CARE auch finanzielle Hilfe zu Verfügung. Außerdem hilft CARE die Ernährungssicherung zu verbessern und den Menschen in Pakistan neue Lebensgrundlagen zu ermöglichen.

Helfen Sie den Menschen in Pakistan mit einer Online-Spende!