Philippinen: Flutkatastrophe betrifft fast eine halbe Million Menschen

CARE: Bessere Katastrophenvorsorge hätte das Ausmaß der Zerstörung verhindern können.

Am 16. Dezember 2011 verwüstete Taifun Washi mit einer Windgeschwindigkeit  von 65 Stundenkilometern den südostasiatischen Inselstaat. Schwere Regenfälle führten zu Überschwemmungen und Erdrutschen, die mehr als 1.000 Menschen das Leben kosteten und tausende Häuser zerstörten. Über 43.000 Menschen sind derzeit in Notunterkünften untergebracht und auf Nahrungsmittelverteilungen angewiesen, auch der Zugang zu Trinkwasser ist unzureichend. 

Taifune sind in den betroffenen Regionen Mindanao und Palawan bisher nur selten vorgekommen. Die Menschen waren daher auf einen tropischen Wirbelsturm dieses Ausmaßes nicht vorbereitet, so Celso Dulce, CARE-Mitarbeiterin in den Philippinen. 

Eine Prüfung der Lage von CARE und seinen lokalen Partnern zeigte die verheerenden Auswirkungen des Taifuns auf die Lebensgrundlagen der Menschen. Die Gesamtkosten der Schäden in der Landwirtschaft und Infrastruktur belaufen sich auf geschätzte 13.400.000 Euro.

Diesen Samstag beginnt CARE  mit der Verteilung von Nahrungsmitteln und anderen lebenswichtigen Gebrauchsgegenständen wie etwa Schlafmatten, Decken, Kleidung, Koch- und Essgeschirr. Sobald die ersten Nothilfemaßnahmen abgeschlossen sind, wird CARE längerfristige Projekte zum Wiederaufbau und Verbesserung der Katastrophenvorsorge einrichten.