Sri Lanka: Der Regen hört nicht auf

CARE unterstützt über 7.100 Flutopfer in den Provinzen Batticaloa, Ampara und Polunnaruwa.

Anhaltende Regenfälle haben in Sri Lanka die schlimmsten Überschwemmungen seit 100 Jahren ausgelöst. Seit Wochen regnet es in Sri Lanka, und ein Ende ist nicht abzusehen. Immer noch sind 300.000 Menschen auf der Flucht. Mindestens 27 Menschen sind bisher umgekommen. Schlechte Straßenverhältnisse und hohe Wasserstände erschweren nach wie vor die Verteilung von Hilfsgütern. So können sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und Nothilfeartikel wie Wundmaterialien nur schwierig verteilt werden.

CARE war Anfang Januar 2011 eine der ersten Hilfsorganisationen, die Nothilfe leisteten. Doch Engagement kann nur dann nachhaltig wirken, wenn genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Um das Überleben vieler Menschen sichern zu können, werden weitere Spenden dringend benötigt. Um die Auswirkungen der Flutkatastrophe für die betroffene Bevölkerung abzumildern hilft CARE seit Januar 5.896 Familien mit sauberem Trinkwasser, Trockennahrung und Wellblechplatten zum Bau von Notunterkünften.

CARE Deutschland-Luxemburg versorgt in einem neuen Projekt vor Ort weitere 1.300 von der Flut betroffene Familien. Das luxemburgische Außenministerium hat CARE 50.295,10 € für die Arbeit in Sri Lanka zur Verfügung gestellt.