„Sternstunden“ für Nairobis Kinder

CARE-Projektkoordinatorin Auma Obama zu Gast bei der Bayerischen Fernsehgala

Am Freitag stand Bayern ganz im Zeichen der "Sternstunden". Bei der jährlich stattfindenden Fernsehgala für den guten Zweck war ein ganz besonderer Gast geladen: Dr. Auma Obama, die Schwester des US-Präsidenten, arbeitet für CARE in Kenia als Projektkoordinatorin. Das Programm „Sports for Social Change“ richtet sich an Kinder und Jugendliche aus armen Verhältnissen und solche, die auf der Straße leben. In Sportgruppen werden sie gefördert und lernen, in einer Gruppe gemeinsam für ein Ziel zu arbeiten. Aufklärung über AIDS und andere Gesundheitsthemen gehören ebenso zum Programm wie Bildungsangebote. Das gemeinsame Spielen stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder und fördert ihre Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und Toleranz.

Mit den Spendengeldern der Sternstunden-Gala wird in Korogocho – einem der größten Slums der kenianischen Hauptstadt Nairobi – ein neuer Sportplatz gebaut. Neben dem geplanten Bauort existiert zurzeit nur eine Müllkippe, auf der viele Kinder nach Ess- und Verwertbarem suchen. Der neue Sportplatz soll ihnen in Zukunft nicht nur einen sicheren Ort zum spielen bieten, sondern den Betreuern auch die Möglichkeit, mit den Kindern über wichtige Themen wie AIDS-Prävention zu sprechen.

Der Verein Sternstunden setzt sich seit 1993 für benachteiligte Kinder ein. In diesem Jahr wurden zwei CARE-Projekte gefördert: Die Sportinitiative in Kenia und der Bau einer Schule in Bolivien. Insgesamt sind dafür 128.000 Euro zusammengekommen. Mehr Informationen unter www.sternstunden.de

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