Sudan entzieht auch CARE die Arbeitserlaubnis

Jamann: „1,5 Millionen Menschen wären ohne Hilfe verloren“/Fotogalerie

Nach der Entscheidung der sudanesischen Regierung, zahlreichen Hilfsorganisationen die Arbeitserlaubnis für den Sudan zu entziehen, hat der Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg von einer „drohenden Katastrophe für die Opfer des Bürgerkrieges“ gesprochen, „sollten die Hilfsorganisationen das Land verlassen müssen.“ Dr. Wolfgang Jamann sagte in Bonn: „CARE verantwortet Hilfe für anderthalb Millionen Menschen, darunter Nahrungshilfe, Wasserversorgung sowie Gesundheitshilfe“.

CARE arbeitet bereits seit 28 Jahren im Sudan, neben Darfur auch in Süd- und Nord Kordofan und in der Hauptstadt Khartum. Zusätzlich hilft CARE im benachbarten Tschad, in das viele Bürgerkriegsflüchtlinge aus dem Darfur flüchten. Insgesamt arbeiten 650 CARE-Helfer in Sudan, um eine der größten humanitären Operationen weltweit durchführen zu können.

Jamann forderte „nicht nur für CARE, sondern für alle Hilfsorganisationen ungehinderten Zugang zu den Opfern des Bürgerkrieges und ein Friedensabkommen, das unsere Arbeit dort überflüssig machen kann.“

 

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