Update: Die Fluten in Südostasien und die Hilfe von CARE

Über zwei Millionen Menschen sind betroffen / CARE verteilt Nahrungsmittel und arbeitet im Bereich Wasser und Hygiene.

Ein ungewöhnlich starker Monsunregen sorgte in den vergangenen Wochen für schwere Verwüstungen in Südostasien. In Kambodscha sind bisher mehr als 250 Menschen gestorben, im benachbarten Vietnam gab es mindestens 100 Tote. In Thailand, wo es seit 50 Jahren keine vergleichbaren Fluten gab, hat die Todeszahl bereits die 500 überschritten. 

Die Nothilfeteams von CARE in Vietnam und Kambodscha, wo insgesamt über zwei Millionen Menschen betroffen sind, arbeiten unter Hochdruck. CARE hat in Kambodscha bisher 1.000 Haushalte in den schwer betroffenen Provinzen Kampong Chhnang und Prey Veng mit dem Lebensnotwendigsten unterstützt. In Prey Veng wurden vermutlich etwa 45.000 Hektar Reisfelder zerstört - für viele Familien bedeutet das den Verlust ihrer Lebensgrundlage.

Unterstützen Sie die Nothilfe von CARE im Mekong-Delta in Vietnam.

CARE-Pakete für notbedürftige Familien 

„Die Hilfeleistungen in Prey Veng sind Teil eines größeren Programms, mit dem CARE rund 6.000 Familien unterstützt, die ihre Häuser und ihr ganzes Vermögen verloren haben und deren Existenz aufgrund der Fluten einem hohen Risiko ausgesetzt ist“, so Bill Pennington von CARE Kambodscha. 

Lara Franzen schreibt in ihrem Blog über die Hilfe von CARE in Vietnam.

CARE hat Pakete mit Grundnahrungsmitteln, Decken, Moskitonetzen, Hygienebeuteln und Wasserfiltern an die betroffenen Familien verteilt. Mit den Gemeinden arbeitet CARE in den Bereichen Wasser, Gesundheitsvorsorge und -aufklärung. Auch Hygiene ist ein wichtiges Thema, so Pennington.

In Vietnam, dem zweitgrößten Reis-Exporteur der Welt, wurden etwa 8000 Hektar der Nutzpflanzen im überfluteten Mekong-Delta zerstört. Deswegen versorgt CARE die Familien in den Provinzen Dong Thap und An Giang unter anderem mit Reis.