Welternährungstag am 16. Oktober

CARE affair informiert über weltweiten Hunger.

Hunger! Das Gefühl kennt jeder. Der Magen knurrt, die Konzentration schwindet und nichts geht mehr. Wer jetzt durch den Supermarkt läuft, kauft viel zu viel. Heißhunger, Gelüste, Hungerattacken – mit solchen schweren Worten beschreiben wir unseren Hunger.

Die gute Nachricht: Wir können ihn stillen. Meistens sogar ziemlich schnell, mit einem Gang in die Küche oder zur Tankstelle. In vielen Teilen der Welt sieht die Realität anders aus. Hungernde Menschen in Afrika – das ist ein Begriff, der viel gebraucht und zu selten hinterfragt wird. Wir haben uns an die Bilder von aufgeblähten Bäuchen und traurigen Gesichtern gewöhnt. Dabei ist Hunger nicht nur eine Krise, die ab und zu auftaucht. Hunger ist für Millionen von Menschen ein Dauerzustand. Sie wachen morgens mit einem leeren Magen auf und gehen abends hungrig schlafen. „Chronische Unterernährung“ nennt das die Wissenschaft. Noch unsichtbarer ist die sogenannte „Mangelernährung“. Die tritt auf, wenn man zwar etwas zu essen hat, aber nicht genügend Nährstoffe zu sich nimmt. In vielen Regionen der Welt können sich die Menschen nicht mehr als ein Grundnahrungsmittel leisten. Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente? Fehlanzeige. Gerade Kinder betrifft ein solcher Mangel besonders schwer. 

Am 16. Oktober findet der Welttag der Ernährung statt. CARE affair informiert Sie über die Zusammenhänge des Hungers, mit Geschichten, Interviews, Zahlen. Immer mit dabei: Der CARE Hungerbär.