Zyklon Winston auf Fidschi-Inseln

CARE-Helfer vor Ort: „Wir müssen jetzt die Ausbreitung von Krankheiten verhindern“

Der Tropensturm „Winston“, der am Samstag die Fidschi-Inseln mit einer Windgeschwindigkeit von über 300 Stundenkilometer traf, hat mindestens 20 Menschen das Leben gekostet und große Zerstörungen verursacht.

„Während wir versuchen ein genaueres Bild der Auswirkungen des verheerenden Wirbelsturms zu bekommen, haben Luftbilder gezeigt, dass einige Dörfer vollständig zerstört wurden. In weiten Teilen des Landes ist der Strom ausgefallen. Die Wasserleitungen sind stark beschädigt und vermutlich ist auch das Abwassersystem betroffen“, berichtet CARE-Helferin Sarah Boxall, die vor Ort für das Nothilfeteam von CARE Australien tätig ist. „Hinzu kommt, dass tausende Menschen in überfüllten Notunterkünften untergebracht werden mussten. Diese Situation führt zu einem erhöhten Risiko, dass Krankheiten sich ausbreiten könnten.“

CARE und der lokalen Partner Live & Learn arbeiten in Fidschi unter Hochdruck daran, schnellstmöglich die Auswirkungen des Zyklons auf die Wasserversorgung, Sanitäranlagen sowie auf die Landwirtschaft im Westen des Landes zu ermitteln. CARE und Live & Learn unterstützen die Menschen in Fidschi mit sauberem Trinkwasser, der schnellen Instandsetzung der Wasserversorgung und bei der Hygiene- und Gesundheitsaufklärung.

„Solch eine Naturkatastrophe bedeutet für die Nothilfe ein Rennen gegen die Zeit. Wir müssen denjenigen, die alles verloren haben, so schnell wie möglich helfen. Wir müssen dafür sorgen, dass die Familien in Sicherheit sind und ihre Gesundheit nicht gefährdet wird. Da wir wissen, dass sich Krankheiten in solch einer Situation schnell verbreiten, werden wir uns auf die Instandsetzung der Wasserversorgung und auf die Verbesserung der Sanitär- und Hygienesituation konzentrieren“, so Sarah Boxall.