CARE baut im Südsudan Latrinen und informiert die Menschen über schlechte Hygienepraktiken, um schrecklichen Krankheiten vorzubeugen.

NOTHILFE UND WIEDERAUFBAU

CARE-Hilfe weltweit

Jedes Jahr reagiert CARE auf Notfälle und Katastrophen, die sich auf das Leben von Millionen von Menschen auf der ganzen Welt auswirken.

Wir versorgen Menschen in Not mit Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser, sanitären Einrichtungen, provisorischen Unterkünften, Gesundheitsfürsorge und anderen Hilfsgütern, die sie zur Sicherung ihrer Existenzgrundlagen benötigen.

Nachdem die unmittelbaren Bedürfnisse der Menschen und Gemeinschaften gedeckt sind, unterstützen wir auch den langfristigen Wiederaufbau, um den Menschen ihre Existenzgrundlage zurückzugeben.

CARE setzt sich außerdem aktiv für Veränderungen und Verbesserungen der Maßnahmen ein, mit denen die globale Gemeinschaft auf Notfälle reagieren kann.

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Was bedeutet Nothilfe bei CARE?

CARE-Mitarbeiterin Rose Marie informiert in Haiti über die Maßnahmen zum Schutz vor Cholera.

Davor

Für arme, ungeschützte Gemeinden können die Auswirkungen einer Krise hart errungene Erfolge bei der Armutsbekämpfung zerstören. Eine gute Planung und Vorbereitung kann Leben retten, die Auswirkungen von Katastrophen verringern und Menschen helfen, sie schneller zu überwinden.


Deshalb helfen wir den Gemeinden bei der Planung für Notfälle und der Risikominimierung bei künftigen Katastrophen – etwa durch Beratung beim Bau von sicheren Unterkünften oder bei der Unterstützung von Landwirten beim Anbau dürreresistenter Pflanzen.

Nach einem Erbeben in Nepal sprechen Mitarbeiter von CARE mit den Überlebenden, während sie auf das Eintreffen der Hilfsgüter warten.

Währenddessen

Im Fall einer Katastrophe ermöglichen es die lokalen Ressourcen von CARE, bedürftige Gemeinden schnell und effektiv zu unterstützen. CARE verfügt über laufende Programme in vielen der am stärksten katastrophenanfälligen Länder der Welt, außerdem über Notfallexperten, die bereits vor Ort sind, sowie über zusätzliche Notfallspezialisten, die sofort aus der ganzen Welt entsandt werden können.

Wir versorgen Menschen mit Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern, bieten provisorische Unterkünfte und stellen sicher, dass Menschen Zugang zu Wasser, sanitären Anlagen und Gesundheitsversorgung haben. Wir legen besonderen Wert darauf, die Bedürfnisse von Frauen und Mädchen zu erfüllen, die oft unverhältnismäßig stark von Katastrophen betroffen sind.

CARE unterstützt in Peru die langfristige Verbesserung der allgemeinen Gesundheit durch den Bau von Brunnen.

Danach

Nach dem Ende der Notfallphase arbeitet CARE mit den Gemeinden zusammen, um deren langfristigen Wiederaufbau zu ermöglichen. Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich von der Notfallreaktion zum Wiederaufbau und zu einer nachhaltigen, positiven Entwicklung überzugehen. Anstatt nur Pläne bereitzustellen, helfen wir Menschen konkret, sich selbst zu helfen, zum Beispiel indem wir sie speziell beim der Wiederinbetriebnahme ihrer Geschäfte oder Bauernhöfe unterstützen.

Wir bieten Gemeinschaften auch psychosoziale Unterstützung, indem wir kommunale Aktivitäten und Strukturen wiederherstellen und durch Gemeinschaftsaktivitäten bessere Bewältigungsmechanismen fördern. So versuchen wir, Gemeinschaften dabei zu helfen, erlebte Traumata zu überwinden.


Wie hilft CARE nachhaltig und effizient?

Lokale Lösungen

Indem wir Hilfsgüter möglichst vor Ort einkaufen, anstatt sie zu importieren, unterstützen wir lokale Unternehmen, erreichen Bedürftige schneller und bringen unser Geld effektiver ein. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Hilfsorganisationenund Gemeinden und die Beschäftigung von lokalem Personal können wir das Wissen über Sprache und Kultur effektiv in unsere Hilfsmaßnahmen einbringen und so die Menschen noch gezielter unterstützen.

CARE konzentriert sich auf den Aufbau von Kapazitäten lokaler Helfer und anderer Partner in den Ländern, in denen wir arbeiten, indem wir Schulungen, technische Beratung und Werkzeuge anbieten. Mit qualifiziertem Personal, das bereits vor Ort ist, können wir sofort auf neue Notfälle reagieren und unsere Maßnahmen rasch ausweiten.

Unsere Expertise

Während jede Hilfsmaßnahme auf die Bedürfnisse der jeweiligen Krisensituation zugeschnitten ist, liegen die vier Schwerpunkte von CARE grundsätzlich auf sexueller und reproduktiver Gesundheit, Wasserversorgung und Hygiene, Unterkünften sowie Ernährungssicherheit. Alle vier Aspekte werden durch umfassende logistische Kapazitäten unterstützt. Wir spezialisieren uns außerdem auf den wirtschaftlichen Wiederaufbau, Bildung, Ernährung, psychosoziale Betreuung sowie Landwirtschaft und Ressourcenmanagement.

Während eines Notfalls koordiniert CARE mit lokalen Behörden und beteiligt sich am Clustersystem der Vereinten Nationen, einem koordinierten Ansatz, der sicherstellen soll, dass humanitäre Akteure zusammenarbeiten, Doppelarbeit vermeiden und alle hilfsbedürftigen Menschen Hilfe erhalten.

Qualität und Verantwortung

Wir sind uns bewusst, dass sich die von einer Krise betroffenen Menschen in ihrer Situation oft entmachtet und hilflosfühlen. CARE ist daher bestrebt, internationale Standards für Qualität und Transparenz einzuhalten, wenn wir auf Notfälle reagieren und dabei dafür zu sorgen, dass die betroffenen Gemeinden bei der Planung, Umsetzung und Bewertung unserer humanitären Maßnahmen miteinbezogen werden.



Unsere Prinzipien

Philippinische Frauengruppe mit CARE-Paket


Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit: CARE arbeitet auf der Grundlage von humanitären Grundsätzen, um sicherzustellen, dass unsere Hilfe einzig auf Grundlage der echten Bedürfnisse zu den Menschen gelangt.

Die Grundsätze, nach denen wir unsere Hilfsmaßnahmen ausrichten, lauten:

•    Betroffene in Maßnahmen miteinbeziehen
•    Partnerschaftlich mit allen Akteuren zusammenarbeiten
•    Verantwortlichkeit sicherstellen und Verantwortung fördern
•    Diskriminierungen beseitigen
•    Gewaltfreie Konfliktlösungen fördern
•    Nachhaltige Ergebnisse erarbeiten


Prinzipien der humanitären Hilfe

Core Humanitarian Standards

CARE International ist den Standards der humanitären Hilfe sowie international anerkannten Verhaltenskodizes verpflichtet. Dazu gehören insbesondere:

•    der Verhaltenskodex für die internationale Rotkreuz- / Rothalbmond-Bewegung und Nicht-Regierungsorganisationen der Humanitären Hilfe (1994), sowie
•    der Core Humanitarian Standard on Quality and Accountability, der neun Verpflichtungs-erklärungen zur Verbesserung der Qualität und Effektivität in der Katastrophennothilfe des humanitären Sektors enthält (2014).

CARE International wirkt an folgenden Initiativen mit, um die humanitären Standards kontinuierlich zu verbessern:

•    Die Core Humanitarian Standards (CHS) Alliance, die 2015 aus dem Zusammenschluss von HAP International und People In Aid hervorging, fördert maßgeblich die Entwicklung, Verbreitung und regelmäßige Überprüfung der CHS. Als Mitglied dieser Allianz übernimmt CARE eine Führungsposition darin, funktionale Mechanismen der Zuordnung von Verantwortlichkeiten zu etablieren, um von Krisen betroffene Menschen, im Besonderen Frauen und Mädchen, effizient zu unterstützen.
•    Charter4Change ist eine Initiative nationaler wie internationaler NROs, die darauf zielt, das humanitäre Hilfssystem stärker auf die selbstständige Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit lokaler Akteure auszurichten.

„Do no harm“

Wo verfeindete Gruppen im Konflikt sind, läuft humanitäre Hilfe Gefahr, zwischen die Fronten zu geraten. Die Erfahrung zeigt: Während sie Leiden lindert und Leben rettet, trägt sie nicht selten zur Fortsetzung oder gar Verschlimmerung des Konflikts bei, der sie überhaupt erst notwendig gemacht hat. Daraus zu schließen, es sei besser, gar nicht erst Hilfe anzubieten, wäre zynisch und moralisch nicht haltbar. Ein Teufelskreis?

In Anerkennung der Gratwanderung, die humanitäre Hilfe in Konfliktsituationen zu bewältigen hat, entstand „Do No Harm“. 1994 von einer Reihe internationaler Hilfsorganisationen, Vertretern der Gebergemeinschaft und UN-Organisationen, unter der Federführung von Mary B. Anderson, ins Leben gerufen, widmet sich das Projekt der einen zentralen Frage: Wie lässt sich humanitäre Hilfe in Konfliktsituationen so gestalten, dass sie den Konflikt nicht unterhält oder gar verschlimmert, sondern die betroffenen Menschen darin ermutigt, sich vom Kampf zurückzuziehen und den Boden für eine friedliche Lösung zu bereiten?

Code of Conduct

CARE ist Mitunterzeichner des Verhaltenskodexes für die internationale Rotkreuz- / Rothalbmond-Bewegung und Nicht-Regierungsorganisationen der Humanitären Hilfe:

Der humanitäre Imperativ steht an erster Stelle.
Die Hilfe orientiert sich allein am Grad der Bedürftigkeit – ungeachtet ethnischer, religiöser oder nationaler Aspekte.
Die Hilfe wird niemals zur Unterstützung eines politischen oder religiösen Standpunktes eingesetzt.
Wir lassen uns nicht als Instrument außenpolitischer Interessen der Regierung einsetzen.
Wir respektieren Kultur und Sitten.
Wir bemühen uns, die Katastrophenhilfe auf den lokalen Kräften aufzubauen.
Wir suchen nach Wegen, die Begünstigten ins Management der Nothilfe einzubeziehen.
Unsere Nothilfe muss genauso darauf zielen, die Anfälligkeit der Menschen für Katastrophen in der Zukunft zu senken, wie darauf, ihre Grundbedürfnisse zu stillen.
Wir machen unsere Hilfe messbar sowohl für jene, denen sie gilt, als auch für jene, die uns die Mittel zur Verfügung stellen.
In unserer Öffentlichkeitsarbeit und Werbung stellen wir die Opfer von Katastrophen als Menschen mit Würde dar, nicht als hoffnungslose Objekte.


So können Sie helfen

80 Euro

Ernährungs-Paket

Monatsration Getreide, Bohnen und Öl für eine Familie

120 Euro

Gesundheits-Paket

Medizinische Versorgung für zwölf unterernährte Kinder

200 Euro

Landwirtschafts-Paket

Saatgut und Schulung für bessere Ernten für 15 Familien


Vorbereitet auf die Folgen des Klimawandels

Auch unsere CARE-Klimaheldinnen haben sich der Katastrophenvorsorge verschrieben. Mit ihrem unermüdlichen Einsatz für den Klimaschatz schützen sie jetzt, aber auch langfristig, viele Menschen auf der Welt vor den Folgen des Klimawandels, der sich immer öfter in der Form verheerender Naturkatastrophen zeigt, die durch ihn verstärkt werden.

Erfahren Sie mehr über unsere Klimaheldinnen!


Ein Beispiel für Nothilfe: Das Erdbeben in Nepal

Im April und Mai 2015 erschütterten zwei schwere Erdbeben den Himalayastaat Nepal. CARE war sofort vor Ort und leistete Nothilfe. Auch drei Jahre danach ist der Bedarf an Unterstützung groß.

Soforthilfe

Seit 37 Jahren mit Selbsthilfeprojekten vor Ort, erreichte CARE im Erdbebengebiet 300.000 Menschen mit Soforthilfe. Per Helikopter, Lastwagen und zu Fuß brachte CARE Nahrung, Baumaterial für Notunterkünfte, Schlafmatten und überlebenswichtige Hilfsgüter auch in die schwer zugänglichen Regionen. Um ein Minimum an Hygiene und Geburtshilfe zu sichern, versorgte CARE Schwangere und stillende Mütter mit Geburts- und Neugeborenen-Paketen und stellte Hebammen steriles Entbindungsmaterial zur Verfügung.

Wiederaufbau

Auch drei Jahre nach dem Erdbeben, ist der Bedarf an Hilfe groß. Der Wiederaufbau von Häusern, Schulen und Gesundheitseinrichtungen nach dem verheerenden Erdbeben ist immer noch im Gange.  CARE unterstützt Familien und insbesondere Schulen dabei, ihre Gebäude jetzt erdbebensicher wiederaufzubauen und dabei die wichtigsten Regeln des Katastrophenschutzes zu beachten. Außerdem schult CARE Bauern in modernen landwirtschaftlichen Anbaumethoden.

Langfristige Hilfe

Millionen Familien haben durch das Erdbeben ihre Lebensgrundlage verloren: ihr Vieh, ihre Ernten und ihr Einkommen. Am schwersten trifft die Not die Ärmsten in der Bevölkerung: Mitglieder ethnischer Minderheiten sowie der Kaste der „Unberührbaren“. CARE unterstützt ihre Gemeinschaften darin, die Trinkwasserversorgung, das Einkommen und die Ernährung ihrer Familien zu sichern und sich durch Bildung und Ausbildung langfristig einen Weg aus der Armut zu ebnen.


Suffering in Silence: Zehn vergessene Krisen 2017

Das Jahr 2017 war von zahlreichen humanitären Krisen geprägt: bewaffnete Konflikte, verheerende Naturkatastrophen, der Klimawandel, Hunger und Millionen von Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Der Krieg in Syrien und die damit einhergehende Flüchtlingskrise gehen bald in das achte Jahr. Nach mehr als 1.000 Tagen Krieg im Jemen überschritt die Anzahl der an Cholera erkrankten Menschen die Millionenmarke. Die Welt erschauderte bei dem grauenvollen Anblick von verhungernden Kindern. Die stärkste atlantische Wirbelsturmsaison des letzten Jahrzehnts verwüstete die Karibik und die Südstaaten der USA. Fast eine Million Flüchtlinge aus Myanmar suchten Schutz und Sicherheit in überfüllten Camps in Bangladesch, nachdem katastrophale Gewalt in ihrem Heimatland ausgebrochen war. Im Jahr 2017 wurde die Welt erneut daran erinnert, dass Krisen viele Gesichter und unterschiedliche Ursachen haben können. Von Naturkatastrophen zu durch Menschen verursachte Krisen, über Konflikte zu Auswirkungen des Klimawandels und Vertreibung sowie Verfolgung. Was auch immer der Hintergrund oder die Ursache für viele dieser Krisen sein mag, sie haben eines gemeinsam: unvorstellbares Leid für Millionen von Frauen, Männern und Kindern.

Während die meisten dieser Krisen Schlagzeilen machten, gab es andere, die kaum in den Nachrichten vorkamen. Nur selten hörten wir vom Leid der Menschen in Teilen der Welt, die keine beliebten Touristenziele sind, eine geringe Relevanz für die globale Sicherheit haben oder schlichtweg zu schwer zu erreichen sind. Wenn über Krisen kaum berichtet wird, bedeutet das meistens auch, dass sie stark unterfinanziert sind. Die öffentliche Wahrnehmung und die Finanzierung humanitärer Hilfe sind eng miteinander verknüpft.

Daher stellt CARE den Bericht „Suffering in Silence" vor, um jene Krisen ins Rampenlicht zu rücken, die trotz ihrer gravierenden Auswirkungen sehr wenig Aufmerksamkeit erhielten. „Suffering in Silence“ ist ein Aufruf an die globale Gemeinschaft, Menschen, die kaum Aufmerksamkeit erhalten, zu helfen, für sie einzustehen und ihren Stimmen Gehör zu verleihen.

Video: Zehn vergessene Krisen

1. NORDKOREA

 

 

Obwohl Nordkorea (offiziell Demokratische Volksrepublik Korea) aufgrund nuklearer und politischer Spannungen in den Medien stark vertreten ist, ist nur wenig über die humanitäre Situation des Landes bekannt. Die Vereinten Nationen schätzen, dass 18 Millionen Menschen – 70 Prozent der Bevölkerung – unter Ernährungsunsicherheit leiden und auf Nahrungsmittelhilfe der Regierung angewiesen sind. Außerdem ist ein Fünftel der Nordkoreaner unterernährt.

 

2. ERITREA

 

Isoliert und abseits vom Medienradar macht Eritrea so gut wie nie große Schlagzeilen. Und wenn, dann handelt es sich meistens um Grenzkonflikte, Menschenrechtsverletzungen oder eritreische Flüchtlinge, die im Mittelmeer ertrinken. Dadurch, dass Eritrea weitestgehend von der Außenwelt abgeschnitten ist, haben Medien und Hilfsorganisationen kaum Zugang zu dem ostafrikanischen Land. Über 700.000 Menschen leiden unter Dürre, fehlender Nahrung und Wasserknappheit.

 

3. BURUNDI

 

 

Infolge der andauernden politischen Unruhen und Menschenrechtsprobleme geht die Krise in Burundi nun ins vierte Jahr. Mehr als 400.000 Menschen, die Hälfte davon Kinder, sind vor Gewalt und katastrophalen humanitären Bedingungen geflohen, um Schutz in den Nachbarländern zu suchen. Statistiken zeigen, dass über 2,6 Millionen Menschen – 27 Prozent der Gesamtbevölkerung – nicht wissen, wie sie ihre Familien ernähren sollen.

 

4. SUDAN

 

Nach über einem Jahrzehnt andauernder Konflikte, chronischer Armut und Klimaschocks kämpfen fast fünf Millionen Menschen im Sudan ums Überleben. Seit 13 Jahren ist die humanitäre Situation katastrophal, vor allem in der westlichen Provinz Darfur. Viele Familien sind von extremem Hunger betroffen. Mehr als zwei Millionen Kinder waren bis Ende 2017 akut unterernährt. Zudem leidet das Land regelmäßig unter Überschwemmungen und Dürren.

 

5. DEMOKRATISCHE REPUBLIK KONGO

 

 

Nach mehr als zwei Jahrzehnten der Gewalt ist der bewaffnete Konflikt alles, was die Kinder der Demokratischen Republik Kongo kennen. Der Anstieg von Gewalt und Spannungen innerhalb des ganzen Landes zwang im Jahr 2017 mehr als 1,7 Millionen Menschen dazu, aus ihrer Heimat zu fliehen; durchschnittlich 5.500 pro Tag.

 

CARE und weitere Hilfsorganisationen arbeiten intensiv daran, Hilfe an schwierig zu erreichende Orte zu bringen. Um eine sinnvolle Veränderung zu bewirken, müssen alle Akteure zusammenarbeiten. Journalisten und Politiker, deren Stimmen von der Öffentlichkeit gehört werden, haben eine soziale und moralische Verantwortung, Krisen zur Sprache zu bringen, die ansonsten unbeachtet bleiben.

Lesen Sie hier den Report "Suffering in Silence" in voller Länge und finden Sie heraus, welche fünf weitere Krisen es in 2017 nicht in das Rampenlicht des öffentlichen Interesses geschafft haben.

 


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