Eine Frau im Flüchtlingslager hält ein schlafendes Kind auf dem Arm.

CARE-HILFE IN KENIA

Kenia: Hilfe im grössten Flüchtlingslager der Welt

Am 10. Februar 2017 erklärte die kenianische Regierung aufgrund der anhaltenden Dürre den nationalen Ausnamhezustand. Die Zahl der betroffenen Menschen ist in den vergangenen Monaten auf 3,5 Millionen angestiegen. Fast 360.000 Kinder, schwangere und stillende Mütter sind akut unterernährt. Hinzu kommt, dass Bürgerkrieg, Dürre und Hunger seit 1990 immer wieder Menschen in Somalia zur Flucht zwingen. Viele von ihnen finden Schutz in Dadaab, Kenia, dem ehemals größten Flüchtlingslager der Welt.

Seit der Gründung des Lagers Anfang der 1990er Jahre ist CARE vor Ort und hilft aktuell 275.000 Flüchtlingen mit Nahrung, Bildung, Zugang zu Wasser und Einkommen, Information und Beratung. Auch in anderen Teilen Kenias ist CARE aktiv. In Kisumu hilft CARE dabei, Unterernährung und die Sterblichkeitsrate unter Schwangeren und Neugeborenen zu senken. Bitte helfen Sie mit.

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Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Ein Mann lacht in die Kamera und hält ein Kind auf dem Arm.

Zukunft für Flüchtlingskinder

CARE unterhält im Flüchtlingscamp Dadaab sieben Grundschulen und sechs Kindergärten für über 15.000 Kinder. Da fast doppelt so viele Kinder im schulfähigen Alter sind, erweitern CARE und RTL zehn Schulgebäude, bilden unter den Flüchtlingen 160 Lehrkräfte aus und etablieren Kinderparlamente und Mädchenforen, damit Schüler mitbestimmen können.

 

 

Ein kleines Kind trink Wasser aus der Hand.

Wasser und Hygiene

Das Flüchtlingscamp Dadaab mitten in der kenianischen Wüste war ursprünglich für 90.000 Personen angelegt. Mit den aktuell rund 275.000 Bewohnern sind die Wasserstellen und Latrinen permanent überlastet. Gemeinsam mit der Europäischen Kommission erneuert CARE Wasserleitungen, organisiert Hygieneschulungen sowie den Bau von 2.300 zusätzlichen Latrinen und unterstützt beim Abfallmanagement.

 

 

Slumkinder sitzen mit einer Care Mitarbeiterin im Zelt und lachen.

Sport und Bildung

Korogocho-Gomongo ist der größte Slum Nairobis. Etwa 300.000 Menschen leben hier unter katastrophalen Bedingungen direkt neben einer Müllkippe. Gemeinsam mit lokalen Partnern fördert CARE rund 750 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 18 Jahren mit Bildungs- und Sportangeboten. Sie erlernen spielerisch soziale Verhaltensweisen und knüpfen Kontakte zu anderen Kindern und Jugendlichen.

Ein kenianisches Kleinkind schläft im Arm der Mutter.

Mutter-Kind-Gesundheit

In Kisumu County im Westen Kenias ist die Sterblichkeitsrate unter Kleinkindern, Schwangeren und entbindenden Müttern besonders hoch. CARE hilft gemeinsam mit der Paul Hartmann AG, bestehende Gesundheitsstationen besser auszustatten, medizinisches Personal zu schulen, freiwillige Gesundheits- und Geburtshelfer auszubilden sowie die Bevölkerung zu sensibilisieren.


Blogbeiträge aus Kenia

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge von CARE-Mitarbeitern. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

Aktuell ist unsere Mitarbeiterin Ninja Taprogge in Kenia und verantwortet die Medienarbeit von CARE in Dadaab, dem größten Flüchtlingscamp der Welt.

Blogbeiträge aus Kenia


So können Sie helfen


80 Euro

Lehrmaterial für 10 Kinder

120 Euro

1 Mülltonne für mehr Hygiene

200 Euro

Teil eines Grundschulstipendiums für ein Kind



An der kenianisch-somalischen Grenze

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Mit CARE unterwegs in Dadaab


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