Eine Frau im Flüchtlingslager hält ein schlafendes Kind auf dem Arm.

CARE-HILFE IN KENIA

Kenia: Hilfe für Flüchtlinge

2,4 Millionen Menschen in Kenia sind dringend auf Hilfe angewiesen, fast 360.000 Kinder, schwangere und stillende Mütter sind akut unterernährt. Hinzu kommt, dass die Unsicherheit und der Hunger im Nachbarland Somalia immer wieder Menschen zur Flucht nach Kenia zwingen. Viele von ihnen finden Schutz in Dadaab, dem ehemals größten Flüchtlingslager der Welt.

Die seit April anhaltenden starken Regenfälle haben durch Überschwemmungen und Sturzfluten über 244.000 Menschen aus ihren Dörfern vertrieben. Auch das Flüchtlingscamp Dadaab ist betroffen. Zudem droht durch Verschmutzung des Trinkwassers eine Cholera-Epidemie: In 15 der 47 Bezirken Kenias wurde bereits ein Anstieg von Cholerafällen verzeichnet.

Seit der Gründung von Dadaab Anfang der 1990er Jahre ist CARE vor Ort und hilft aktuell 245.000 Flüchtlingen mit Nahrung, Bildung, Zugang zu Wasser und Einkommen, Information und Beratung. Auch in anderen Teilen Kenias ist CARE aktiv. In der Region Kisumu hilft CARE dabei, Unterernährung zu bekämpfen und die Sterblichkeitsrate von Schwangeren und Neugeborenen zu senken. Bitte helfen Sie mit.

Jetzt spenden


Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Ein Mann lacht in die Kamera und hält ein Kind auf dem Arm.

Zukunft für Flüchtlingskinder

CARE unterhält im Flüchtlingscamp Dadaab sieben Grundschulen und sechs Kindergärten für über 15.000 Kinder. Da fast doppelt so viele Kinder im schulfähigen Alter sind, erweitern CARE und RTL zehn Schulgebäude, bilden unter den Flüchtlingen 160 Lehrkräfte aus und etablieren Kinderparlamente und Mädchenforen, damit Schüler mitbestimmen können.

 

Ein kleines Kind trink Wasser aus der Hand.

Wasser und Hygiene

Das Flüchtlingscamp Dadaab mitten in der kenianischen Wüste war ursprünglich für 90.000 Personen angelegt. Mit den aktuell rund 245.000 Bewohnern sind die Wasserstellen und Latrinen permanent überlastet. Gemeinsam mit der Europäischen Kommission erneuert CARE Wasserleitungen, organisiert Hygieneschulungen sowie den Bau von 2.300 zusätzlichen Latrinen und unterstützt beim Abfallmanagement.

Informieren

 

Slumkinder sitzen mit einer Care Mitarbeiterin im Zelt und lachen.

Sport und Bildung

Korogocho-Gomongo ist der größte Slum Nairobis. Etwa 300.000 Menschen leben hier unter katastrophalen Bedingungen direkt neben einer Müllkippe. Gemeinsam mit lokalen Partnern fördert CARE rund 750 Kinder und Jugendliche im Alter von sieben bis 18 Jahren mit Bildungs- und Sportangeboten. Sie erlernen spielerisch soziale Verhaltensweisen und knüpfen Kontakte zu anderen Kindern und Jugendlichen.

Ein kenianisches Kleinkind schläft im Arm der Mutter.

Mutter-Kind-Gesundheit

In Kisumu County im Westen Kenias ist die Sterblichkeitsrate unter Kleinkindern, Schwangeren und entbindenden Müttern besonders hoch. CARE hilft gemeinsam mit der Paul Hartmann AG, bestehende Gesundheitsstationen besser auszustatten, medizinisches Personal zu schulen, freiwillige Gesundheits- und Geburtshelfer auszubilden sowie die Bevölkerung zu sensibilisieren, wie sie durch Hygiene und Vorsorge Einfluss auf ihre Gesundheit nehmen können.


Blogbeiträge aus Kenia

Ein Mädchen blickt in die Kamera.

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge von CARE-Mitarbeitern. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

Unsere Mitarbeiterin Ninja Taprogge war in Kenia und verantwortete die Medienarbeit von CARE in Dadaab, dem ehemals größten Flüchtlingscamp der Welt.

Blogbeiträge aus Kenia


So können Sie helfen

80 Euro

Reinigung von 1.600 Litern Wasser

120 Euro

1 Latrine für mehr Hygiene

200 Euro

Teil eines Grundschulstipendiums für ein Kind



An der kenianisch-somalischen Grenze

Video starten
Video starten

Mit CARE unterwegs in Dadaab


Ja, ich werde Förderer!

Ja, ich möchte die CARE eNews!

nach oben