Roland und Ani aus dem Kongo leben mit ihren eigenen 7 Kindern und 3 Pflegekindern im Flüchtlingscamp in Uganda. (Foto: CARE/Thomas Markert)

CARE-Hilfe in der DR Kongo

DR Kongo: Helfen Sie, wo alles verloren scheint

Seit über zehn Jahren ist die Demokratische Republik Kongo immer wieder Schauplatz von Konflikten und entfesselter Gewalt. Besonders Frauen und Mädchen werden zu Schachfiguren in einem gefährlichen Spiel um Macht und Bodenschätze. Vergewaltigung wird eine Waffe, die Soldaten, Milizen und Rebellen systematisch einsetzen – mit dem Ziel, die Frauen und damit die Gemeinschaft des Gegners zu zerstören. Für viele Betroffene bleibt nur die Flucht.

Von ehemals 4,8 Millionen sind derzeit immer noch 4,1 Millionen Menschen im eigenen Land vertrieben. 285.000 Kongolesen haben sich ins Nachbarland Uganda in Sicherheit gebracht. Doch auch dort ist ihre Lage katastrophal, denn angesichts der immer weiter steigenden Zahl an Hilfesuchenden stößt auch Uganda an die Grenzen seiner Belastbarkeit und es mangelt an Unterkünften, Nahrung und sauberem Trinkwasser. 

CARE leistet Nothilfe, wo Menschen zur Flucht gezwungen sind, und betreut Opfer sexualisierter Gewalt im Ostkongo und in Flüchtlingscamps in Uganda, zum Beispiel durch das Ausbilden ehrenamtlicher Helferinnen. CARE errichtet Beratungszentren und stärkt betroffene Frauen und Mädchen juristisch, sozial und wirtschaftlich und stellt Unterkunfts-, Nahrungs- und Hygiene-Pakete und Trinkwasser bereit. Bitte helfen Sie mit.

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Geflüchtete aus dem Kongo

Mehr und mehr Menschen aus der Demokratischen Republik Kongo fliehen vor der Gewalt in ihrem Land ins benachbarte Uganda - 285.000 sind es schon. Hier versorgt CARE sie mit dem Nötigsten, doch die Zahl der Bedürftigen macht weitere Hilfsmaßnahmen dringend erforderlich. CARE-Helferin Jennifer Bose hat sich vor Ort ein Bild von der Situation gemacht.


Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Eine Mutter aus dem Kongo hält ein Kind auf ihrem Arm

Hilfe für Gewaltopfer

 Mädchen und Frauen sind im Kongo gefährdeter als Soldaten. Viele werden Opfer von Vergewaltigungen und leiden unter körperlichen und psychischen Verletzungen. Von ihren Familien werden sie nicht selten verstoßen und stehen mittellos und alleine da. CARE unterstützt Gewaltopfer medizinisch und bietet ihnen psychosoziale und juristische Hilfe und Beratung. Durch Spar- und Einkommensprogramme stärkt CARE das Selbstbewusstsein und die Überlebensfähigkeit der Frauen.

Ein CARE-Mitarbeiter spricht mit einem kleinen Jungen im Kongo

Unterstützung für Binnenflüchtlinge

Dort, wo Menschen im Ostkongo zur Flucht gezwungen sind, verteilt CARE Überlebenspakete, Decken, Kochutensilien, Hygienepakete und Trinkwasserbehälter. Auch aufnehmende Gastfamilien werden in die Hilfsmaßnahmen mit einbezogen.

Eine Zeltstadt für Familien auf der Flucht im Kongo

Notunterkünfte für Familien auf der Flucht

 Wo Menschen aus ihren Häusern und ihrer gewohnten Umgebung vertrieben werden, hilft CARE mit Planen und Material zum Bau von Notunterkünften. Durch die Installation von Latrinen sichert CARE in spontan entstandenen Camps die Hygiene und klärt zu den wichtigsten Maßnahmen auf, um dem Ausbruch von Krankheiten vorzubeugen.


So können Sie helfen

80 Euro

5 Moskitonetze und gute Decken

120 Euro

Beratung und Training von 24 Frauen

 

200 Euro

2 Überlebens-CARE-Pakete für Familien


Fotogalerie: Flucht nach Uganda

Anhaltende bewaffnete Konflikte, Menschenrechtsverletzungen und eine konstante Unterversorgung der Bevölkerung haben die humanitäre Lage in der DR Kongo dramatisch verschlechtert. Vielen Menschen bleibt nur die Flucht: Insgesamt haben über 4,5 Millionen Kongolesen ihre Heimatorte verlassen; viele fliehen ins Nachbarland Uganda. 276.570 Geflüchtete aus der DR Kongo hat Uganda mittlerweile aufgenommen. Doch das Land stößt an die Grenzen seiner Belastbarkeit, denn dort leben bereits über eine Million Geflüchtete aus dem Südsudan. CARE ist vor Ort und unterstützt die Geflüchteten mit psychosozialer Betreuung, Gesundheitsvorsorge sowie Sensibilisierung und Maßnahmen zu geschlechterspezifischer Gewalt.

Das  Flüchtlingscamp Kyangwali.

Das Camp

Inzwischen leben rund 58.000 Geflüchtete aus der DR Kongo im Flüchtlingscamp Kyangwali. (Foto: CARE/Thomas Markert)

Gruppe von Kindern mit Spielaut

Kinder

Viele Kinder in den Flüchtlingscamps in Uganda sind traumatisiert. Sie mussten die Ermordung von Angehörigen mitansehen oder die Strapazen der Flucht alleine meistern. (Foto: CARE/Jennifer Bose)

Esther mit Kindern vor einem Zelt

Schicksale

Nach Angriffen auf ihr Dorf in der DR Kongo musste Esther (20) ohne ihren Mann nach Uganda fliehen. (Foto: CARE/Thomas Markert)

Gloria hält ihr Kind auf dem Arm

Frauen

Viele Frauen erleben auf ihrer Flucht sexualisierte Gewalt. In Kyangwali hat CARE ein Frauenzentrum eröffnet, das Überlebenden von sexualisierten Übergriffen einen geschützten Zufluchtsort bietet. (Foto: CARE/ Thomas Markert)

Nancy bekommt Geburtsvorsorge

Gesundheit

In Uganda unterstützt CARE geflüchtete schwangere Frauen mit Vor- und Nachsorgeuntersuchungen. (Foto: CARE/Peter Canton)

CARE Mitarbeiter besuchen eine Familie im Flüchtlingscamp

Innovation

Im Flüchtlingscamp Kyangwali bekommt jede Familie ein Stück Land zugewiesen, auf welchem sie eine Unterkunft errichten und das sie selbst bewirtschaften kann. (Foto: CARE/Thomas Markert)


News

Kongo: „Ich werde anderen Frauen davon erzählen"

Vergewaltigungen sind in der Demokratischen Republik Kongo zur Zeit keine Seltenheit. Viele Frauen trauen sich nicht, über ihre schrecklichen Erlebnisse zu sprechen.

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Kongo: Saat der Hoffnung

CARE unterstützt Flüchtlinge im Kongo mit Saatgut und Werkzeug.

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Kongo: Gefährliche Flucht

CARE unterstützt Frauen im Kongo, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind, mit Informationen, Medizin und Kleinspargruppen

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Blogbeiträge aus dem Kongo

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Dort erzählen CARE-Mitarbeiter von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was sie bewegt.

CARE-Helferin Stépha spricht in der Region Kasai mit Menschen, die furchtbare Gewalt erfahren mussten.

Hier ist ihr Bericht

Alle Blogbeiträge aus dem Kongo


Die Schicksale von Frauen im Ostkongo

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Ostkongo: Josephine erzählt ihre Geschichte


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