Ela Shandi sitzt vor ihrem Zelt im Bitilinyu-Camp in Nsanje, Malawi.

CARE-HILFE IN MALAWI

Malawi: Überschwemmungen bringen Zerstörung

In Malawi war bereits eine Woche bevor Zyklon Idai auf Land traf wegen starker Regenfälle der Notstand ausgerufen worden. „Überschwemmungen haben erhebliche Schäden verursacht“, berichtet Matthew Pickard, CARE-Länderdirektor in Malawi. „Der Tropensturm hat die Zerstörungen und Verluste in den bereits überfluteten Gebiete noch deutlich verschlimmert. Wir arbeiten mit den lokalen Behörden zusammen, um die betroffenen Gemeinden zu unterstützen.“ Fast 87.000 Menschen sind obdachlos geworden, insgesamt sind etwa 870.000 Menschen von den Auswirkungen von Zyklon Idai betroffen ­– über 440.000 davon sind Kinder. CARE hat mit der Verteilung von Hilfsgütern begonnen und bislang fast 29.000 Menschen mit Wassereimern, Chlor für die Wasseraufbereitung und Plastikplanen für die Überdachung von Unterkünften erreicht. 

Zudem hat der Schutz von Frauen und Mädchen hohe Priorität. „Fast alle, mit denen wir hier in Kontakt gekommen sind, haben alles verloren, was sie besaßen. Sie besitzen nur noch die Kleidung, die sie am Leib tragen. Das macht sie anfällig für Ausbeutung“, fügt Pickard hinzu. Deswegen schult CARE in den Zeltlagern Schutzkomitees im Umgang mit Fragen zu Gender und sexueller Gewalt.

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Wirbelsturm Idai – CARE hilft

Christina und ihre Kinder in einem Zelt

Christina Fachi und ihre fünf Kinder kamen vor zwei Wochen ins Bitilinyu-Camp, nachdem ihr Dorf überschwemmt worden war. „Mein ganzes Leben wurde mitgerissen. Ich muss wieder ganz von vorne anfangen.“

Dimingu Nyoka, seine Frau und seine Enkel

„Wir sind zu alt, um immer wieder vor Überschwemmungen davonzulaufen“, sagt der 85-jährige Dimingu Nyoka traurig.

Gemauertes Haus im Camp Bitilinyu

Nach Zyklon Idai haben sich mehr als 4.000 Menschen in das von CARE unterstützte Evakuierungszentrum in Nsanje geflüchtet.

Jina Fungo guckt aus dem Fenster eines Hauses

„Hier können wir kochen, auch wenn es regnet“, sagt Jina Fungo. „In einem Zelt geht das nicht, weil es Feuer fangen kann.“

Menschen bilden eine lange Warteschlange

Hunderte Menschen stehen Schlange, um Hilfsgüter von CARE zu erhalten. CARE hat hier mittlerweile mehr als 1.500 Familien erreicht.

Eine Gruppe Frauen sitzt im Schatten

Eine Gruppe von Frauen sitzt im Schatten, nachdem sie im Lager Bitilinyu Wasser und Sanitärpakete von CARE erhalten haben. 


So können Sie helfen

80 Euro

2 Latrinen-Bausets

120 Euro

Ein großes Wasser-CARE-Paket

200 Euro

Notunterkünfte für 6 Personen


Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Eine Care Mitarbeiterin überreicht einer Frau eine Tüte von Care.

Rettung nach der Flut

Heftige Überschwemmungen im Dezember 2014 machten in Malawi 230.000 Menschen obdachlos. Selbst jetzt leben noch 145.000 Menschen aus sechs Regionen in Übergangsunterkünften oder Camps. In Nsanja unterstützt CARE betroffene Familien mit dringend benötigter Nothilfe, baut mit ihnen feste Unterkünfte und verbessert mit Latrinen und Aufklärung ihre Gesundheit und Hygiene.

 

Drei Schalen sind gefüllt mit Getreide und Saatgut.

Hilfe, wenn die Ernten knapp werden

Immer wieder leistet CARE nach Dürren und Überschwemmungen Nahrungshilfe und unterstützt Kleinbäuerinnen, die alles verloren haben, mit Saatgut, Anbauschulungen und Bargeld. CARE leistet Starthilfe für einen erfolgreichen Neuanfang.

Eine Frau steht vor einer Steinhütte und lacht in die Kamera.

Sparen für eine bessere Zukunft

Mit Frauen gründet CARE in Malawi Spar- und Kleinkreditgruppen. Diese Gruppen sind auch wichtige Plattformen, um zu Gesundheit und Ernährung aufzuklären und gemeinsam Lösungen für die dringendsten Probleme der Familien zu finden.


Blogbeiträge aus Malawi

Eine Frau auf einem vertrockneten Maisfeld in Malawi

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge von CARE-Mitarbeitern. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

Dürre, Hunger und Armut - das sind immer wieder auftretende Herausforderungen in vielen Ländern des südlichen Afrikas und eben auch in Malawi. Beim Einsatz gegen den Klimawandel soll vor allem auch Frauen eine Stimme verliehen werden. "Frauen müssen in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden und nicht nur einfach da sein. Wir brauchen ihre Meinungen und Gedanken im Namen all ihrer Leidensgenossinnen", betont CARE-Mitarbeiterin Olipa Mwanza. 

Blogbeiträge aus Malawi


News

Eine weiße CARE-Flagge vor grauem Himmel.

CARE warnt: Naturkatastrophen wie Fani oder Idai sind Schuldenfallen für arme Länder

Eine Frau in Mosambik haelt ihr Kind auf dem Arm.

CARE nach Zyklon Idai: Seuchen und sexuelle Ausbeutung sind eine reale Gefahr

Eine CARE-Flagge weht vor grauem Himmel.

CARE: Wirbelsturm Idai trifft auf Mosambik


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