Überschwemmte Straße in Beira, Mosambik, nach Zyklon Idai

CARE-Hilfe in Mosambik

Mosambik: Massive Zerstörung nach Wirbelsturm Idai

Erst nach und nach wird das Ausmaß der Zerstörung ersichtlich, die Wirbelsturm Idai Donnerstagabend in Mosambik verursachte: Offizielle Quellen sprechen von insgesamt 150 Toten in Mosambik und Simbabwe. „Die Straßen, die zu den betroffenen Gebieten führen, sind komplett von Schutt und umgestürzten Bäumen blockiert“, berichtet Länderdirektor Marc Nosbach aus Mosambik. „Wir erhalten erste Berichte von erheblichen Schäden an Krankenhäusern und Schulen, zudem gab es einen kompletten Stromausfall in der Stadt Beira.“ Tausende Menschen haben alles verloren und sind obdachlos. Viele Gebiete sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten. Allein in Mosambik sind Schätzungen zufolge 400.000 Menschen von den Überschwemmungen betroffen

CARE-Nothilfe-Team sind bereits im Katastrophengebiet und haben Lastwagen mit dringend benötigten Hilfsgütern beladen, darunter 500 Zelte, 2.800 Überlebens-Pakete für Familien und 2.000 Hygiene-CARE-Pakete, gefüllt mit Seife, Wasserkanistern, Wasserreinigungsmittel, Moskitonetzen, Planen und Decken, um der größten Not zu begegnen. Weitere Hilfe wird mobilisiert, denn sauberes Trinkwasser, Nahrungsmittel und Notunterkünfte zum Schutz vor dem anhaltenden Regen sind das, was die Überlebenden jetzt am dringendsten brauchen. Bitte helfen Sie, unsere Hilfe weiter auszubauen.

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Wie Ihre CARE-Hilfe ankommt:

So können Sie helfen

80 Euro

2 Latrinen-Bausets

120 Euro

Ein großes Wasser-CARE-Paket

200 Euro

Notunterkunft für 6 Familien


Wirbelsturm Idai – CARE hilft

Die Schule, die als Notunterkunft diente, ist nach dem Zyklon Idai zerstört

Im Dorf Inhamizua wurde eine Schule, die als Notunterkunft für 300 Menschen diente, durch Zyklon Idai zerstört.

Überschwemmungen und Verwüstung machen sich nach dem Wirbelsturm bemerkbar

In der Großstadt Beira ist jeder Einwohner von den Verwüstungen und Überschwemmungen betroffen, die Tropensturm Idai verursacht hat.

Verwüstung nach Sturm Idai

Praia Nova Village ist eines der am stärksten betroffenen Viertel in Beira. Die an der Küste gelegene Barackensiedlung hatte dem schweren Sturm kaum etwas entgegenzusetzen.

CARE hilft z.B. mit sauberem Wasser

Nach dem Wirbelsturm kehren die Menschen zurück nach Praia Nova Village. Was sie jetzt zum Überleben brauchen, sind sauberes Trinkwasser und Nahrungsmittel.

Mutter mit Baby auf dem Arm

Enia Joao lebt mit ihren drei Kindern in Praia Nova Village. "Ich habe noch nie so einen Sturm erlebt", sagt sie erschüttert.

Essende Kinder

In Notunterkünften erhalten auch die Kleinsten dringend benötigte Nahrung. 

Erste Hilfsgüter werden verteilt.

Die ersten Lastwagen mit Hilfsgütern sind angekommen. Hier werden Plastikplanen gegen den anhaltenden Regen verteilt.

Menschen mit Hilfsgütern

Sie haben schon erste Hilfsgüter erhalten: Matten, Eimer, Kochutensilien und Nahrungsmittel.


Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Ein Mann trinkt Wasser aus einem Brunnen.

Hygiene für alle

Im ländlichen Mosambik ist die Sanitär- und Abwasserversorgung nicht organisiert. Fäkalien gelangen leicht ins Trinkwasser – mit teils tödlichen Konsequenzen. In 22 Gemeinden baut CARE mit der Bevölkerung flächendeckend sanitäre Anlagen. Jeder Haushalt installiert eine Latrine, 40 zentrale Trinkwasserverteilstellen werden eingerichtet. In den Dörfern gründet und schult CARE Hygienekomitees mit dem Ziel, dass das Trinkwasser vor Ort in Zukunft wirklich sicher ist.

 

Eine Frau mit einem Tuch auf dem Kopf, blickt in die Kamera.

Schule gegen den Hunger

Ein Großteil der Bevölkerung in Mosambik lebt von der Landwirtschaft. Zunehmend unregelmäßige Niederschläge und längere Trockenperioden haben die kargen Ernten in den letzten Jahren um bis zu 30 Prozent gesenkt. In der erntefreien Zeit leiden die Familien Hunger. CARE hilft und organisiert für Kleinbauern "Farmer Field Schools". Hier lernen sie den Umgang mit neuen Anbaumethoden und dürreresistenten Gemüsearten. Mit gutem Saatgut von CARE können sie das Erlernte auf den eigenen Feldern umsetzen.

 

Zwei Frauen sitzen auf dem Boden und zählen Geld.

Überlebenshilfe in der Dürre

Lang anhaltende Dürren haben die landwirtschaftliche Produktion Mosambiks stark verringert. Fast 1,5 Millionen Menschen im Land benötigen deswegen humanitäre Hilfe. Um besonders gefährdete Familien vor dem Hunger zu bewahren, verteilt CARE Lebensmittelgutscheine. Sehr arme Haushalte, schwangere und stillende Frauen oder Familien, die durch HIV-erkrankte oder behinderte Mitglieder besonders belastet sind, sollen so in der Lage sein, ihren Grund­nahrungsmittel­bedarf zu decken.


Blogbeiträge aus Mosambik

Eine Frau schöpft Wasser aus einer Pfütze

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge von CARE-Mitarbeitern. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

Marc Nosbach ist CARE-Länderdirektor in Mosambik. Täglich beobachtet er, welche Auswirkungen El Niño auf Land und Leute hat. In einem Interview auf unserem Blog berichtet er über die schlimmste Dürre seit 35 Jahren und erklärt, wie CARE vor Ort hilft.

Interview mit Marc NosbachBlogbeiträge aus Mosambik 


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