Niger: Mutter Malia mit ihrem kleinen Sohn

CARE-HILFE IM NIGER

Niger: Das stille Leiden der Kinder

Der Niger ist das zweitärmste Land unserer Welt. Immer wieder kommt es zu schrecklichen Dürren. Dann vertrocknen die Felder und die Menschen hungern. Der Klimawandel verschärft die Not. Er verwandelt fruchtbare Felder in Wüsten und macht das Überleben noch schwerer. Am meisten leiden die Kleinsten.

"Von meinen Kindern sind zwei gestorben, bevor sie auch nur ein paar Jahre alt waren. Ich will keines meiner anderen Kinder verlieren. Ich habe von CARE drei Ziegen bekommen. Mit der Milch kann ich meine Kinder ernähren. Ich hoffe, dass mit der Hilfe von CARE keine meiner Töchter jemals eines ihrer Kinder beerdigen muss“, berichtet die sechsfache Mutter Anu Issa voller Dankbarkeit.

CARE setzt sich dafür ein, dass alle Kinder gesund groß werden können. Wir versorgen schwer unternährte Kinder mit medizinischer Spezialnahrung und verteilen Nothilfe-Pakete mit Bohnen, Mais und Öl an hungernde Familien. Langfristig sorgen wir mit dürreresistentem Saatgut, intelligenten Bewässerungssystemen und Getreidebanken dafür, dass die Menschen auch in Trockenzeiten genug zu essen haben.

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Aktuelle Hungersnot in Niger

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Kampf gegen den Hunger


Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Ein Mann und eine Frau sitzten vor einer Strohhütte.

Nothilfe für Flüchtlinge und Hungernde

Menschen, die auf der Flucht alles verloren haben, und Familien, die aufgrund von Dürre hungern, versorgt CARE mit Lebensmittelpaketen und Hilfsgütern. CARE untersucht Kleinkinder auf Unterernährung und verteilt medizinische Zusatznahrung. CARE organisiert und entlohnt gemeinschaftliche Arbeitseinsätze und schafft damit in 33 Gemeinden vorübergehend Einkommensmöglichkeiten. Unter den Frauen gründet CARE Selbsthilfegruppen und schult sie darin, gemeinsam zu sparen, gemeinsam anzubauen und sich gegenseitig zu unterstützen.

 

 

Ein Kind blickt vertraeumt zur Tafel.

Mutter-Kind-Gesundheit

Niger weist die höchste Mütter- und Kindersterblichkeit der Welt auf. Durch den Bau von Gesundheitsstationen, Entbindungsstationen und die Ausstattung bestehender Gesundheitsstationen möchte CARE das mangelnde Gesundheitssystem der Region Agadez stärken und so die Gesundheit von Frauen und Kindern verbessern. Hierzu zählt auch die Ausbildung von qualifiziertem Gesundheitspersonal. CARE wird dabei eng mit 120 Frauengruppen aus 11 Gemeinden in der Provinz Agadez zusammenarbeiten.
Projektinformation

Eine Frau hält eine rote Geldkassette in der Hand.

Einsatz für Frieden

Seit 2012 fördert CARE gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt in der Region Agadez eine Kultur des Friedens, des Dialogs und der positiven Konfliktlösung. Ziel ist, 15 Gemeinden und ihre Gemeinderäte so in Konfliktlösungstechniken zu schulen, dass sie als Vorbilder wirken und extremen Tendenzen in der Region begegnen können. Das Projekt wird mit dem nigrischen CARE-Partner HED-Tamat umgesetzt, der seit vielen Jahren vor Ort arbeitet und das Vertrauen der Bevölkerung genießt.

Projektinformation


So können Sie helfen

30 Euro

Aufbaunahrung für 3 Kinder

60 Euro

Nahrungsmittel-Paket für 1 Familie

110 Euro

3 Ziegen


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