Mutter hält ihr Kind auf dem Arm, das gefüttert wird

CARE-HILFE IN SAMBIA

Sambia: Den Hunger besiegen

Ihre Spende wird vervierfacht

Wer in Sambia zur Welt kommt, hat es schwer: Jeder dritte Bewohner lebt von weniger als zwei US-Dollar am Tag, Infektionserkrankungen und Gewalt gegen Frauen sind weit verbreitet, und der Großteil der Menschen lebt auf dem Land vom Ackerbau, doch schlechte klimatische Bedingungen führen zu kargen Ernten und Hunger.

CARE hilft beim Anlegen von Gemüsegärten, unterstützt mit Saatgut und neuen Bewässerungsmethoden und bildet Gesundheits- und Ernährungsberater aus.

Unterstützung bekommen wir für dieses Projekt von der Europäischen Union. Sie gibt zu jedem Spenden-Euro drei Euro hinzu – und das bedeutet: Ihre Spende wirkt vierfach! 

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Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Gruppenfoto einer winkenden Schulklasse.

Einsatz für Bildung

CARE unterstützte im Osten Sambias den Aufbau und die Weiterentwicklung von 30 privat gegründeten Gemeindeschulen im ländlichen Raum. Weil der Staat in abgelegenen Regionen Sambias noch keine ausreichende Schulbildung gewährleisten kann, werden die Schulen durch das Engagement der lokalen Bevölkerung getragen. CARE half bei der Finanzierung der Schulen, bildete Lehrer und Eltern fort und verbesserte die Unterrichtsqualität für 6.000 Kinder.

Valeska Homburg umarmt zwei Kinder auf dem Sportplatz.

Gesundheitsaufklärung und eine Chance für Mädchen

HIV/AIDS ist in den ländlichen Gebieten Sambias weit verbreitet. Besonders Mädchen aus betroffenen Familien müssen oft die Schule abbrechen, um kranke Eltern zu pflegen oder sich um ihre Geschwister zu kümmern. Gemeinsam mit der Partnerorganisation ROCS und den Eltern-Komitees der Gemeindeschulen unterstützte CARE betroffene Familien, holte Mädchen zurück in die Schule und leistete hier HIV/AIDS-Aufklärung und psychosoziale Beratung.

Familien haben sich in einer Steinhütte versammelt.

Cent für Cent der Armut entfliehen

Seit 2003 unterstützt die sambische Regierung in einigen wenigen Pilotregionen die Ärmsten der Bevölkerung mit sogenannten Sozialgeldtransfers. Ausgewählte Familien erhalten über einen Zeitraum von drei Jahren alle zwei Monate eine kleine Geldsumme vom Staat, um ihr Überleben sichern zu können. CARE unterstützt die Familien in vier Regionen dabei, die staatlichen Hilfsgelder durch gemeinsames Sparen und gezieltes Investieren klug zu nutzen und sich damit ein sicheres Einkommen aufzubauen.

 


MIT ZIEGEN UND GÄRTEN GEGEN MANGELERNÄHRUNG

Mit Ziegen und Gärten gegen Unterernährung

Munaswi ist ein kleines Dorf in Sambia. Es gibt etwa 90 Haushalte und fast alle Familien leben von  Landwirtschaft und Viehzucht: Es werden verschiedene Gemüsesorten angepflanzt, außerdem Rinder und Ziegen gehalten.

Auch Wendy Cholobwe lebt hier. Sie ist 37 Jahre alt und Mutter von sechs Kindern. Auch Wendy baut auf ihrem Feld Mais und Sonnenblumen und in ihrem Garten Raps und Tomaten an.

Nahrung war oft knapp

Da Wendy aber mit ihren sechs Kindern und ihrem Ehemann eine große Familie durchbringen muss, reichten ihre Erträge oft nicht aus, um alle satt zu kriegen. Dann kochte sie Nshima, eine Mahlzeit aus Maismehl und Wasser, mit Raps oder Okra, einer regionalen Gemüsesorte. Leider ist Nshima aber auf Dauer nicht sehr nahrhaft, weshalb Wendys Kinder anfällig für Durchfall und Husten waren. Und wäre das nicht schon schlimm genug gewesen, liegt das nächste Gesundheitszentrum auch noch zwölf Kilometer entfernt. Es gab also keine Garantie, dass die Familie bei einem medizinischen Notfall rechtzeitig Hilfe erhalten würde.

Mit neuem Wissen gegen Mangelernährung

Vor einiger Zeit haben daher CARE und seine Partner das SUNI-Projekt ins Leben gerufen. SUNI steht für Scaling Up Nutrition Intervention und es zielt darauf, den Bewohnern von Dörfern wie Munaswi verschiedene Anbaumethoden für eine Vielzahl an Gemüsesorten zu vermitteln, sie außerdem darin zu schulen, auch Kleintiere wie Hühner zu halten. Damit wird sichergestellt, dass Frauen wie Wendy ihren Familien das ganze Jahr über nahrhafte Mahlzeiten zubereiten können, womit Mangelernährung und Krankheiten vorgebeugt wird.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist es, dass die Frauen befähigt werden, das Gelernte auch weiterzuvermitteln. Sie werden zu Multiplikatoren dieses kostbaren Wissens, was sie auch in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Eigenständigkeit fördert. „Ich freue mich, dass unser Dorf mit dem neuem Wissen über das Anbauen von Gemüse und dem Halten von Tieren auch langfristig für schwierige Zeiten gerüstet ist, und das ich mir nicht mehr so viele Sorgen um die Gesundheit meiner Kinder machen muss“, freut sich Wendy.

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So können Sie helfen

80 Euro

4 Sparbücher und Kassen

120 Euro

Fahrrad für eine Spargruppen-Beraterin

200 Euro

2 Trainings in verbesserten Anbaumethoden


Blogbeiträge aus Sambia

Das CARE Deutschland-Team und Valeska Homburg in Sambia

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge von CARE-Mitarbeitern. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

Die Sportmoderatorin und Journalistin Valeska Homburg berichtet von ihrer Reise zusammen mit CARE in Sambia. Auf dem Plan standen die CARE-Bildungsprojekte, weshalb sie etliche Schulen des Landes besuchte und von ihren Erlebnissen mit den Kindern erzählt.

Blogbeiträge aus Sambia


Valeska Homburg unterwegs mit CARE in Sambia

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Sambia macht Schule. Unterwegs mit Valeska Homburg


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