Eine Kleinbäuerin steht in einem Getreidefeld in Simbabwe

CARE-HILFE IN SIMBABWE

Simbabwe: Auf schwere Dürre folgen Überschwemmungen

Auf seinem zerstörerischen Weg durch Simbabwe löste Wirbelsturm Idai Erdrutsche und Sturzfluten aus, entwurzelte Bäume, überschwemmte Straßen, beschädigte Wohn- und Krankenhäuser, Schulen und Telefonleitungen. 270.000 Menschen sind von den Auswirkungen betroffen.

„Wir stehen noch immer vor einer enormen Herausforderung. Der Zugang zu den am stärksten betroffenen Menschen ist ein Kampf“, berichtet Monique Morazain, stellvertretende CARE-Länderdirektorin in Simbabwe. „Vor Wirbelsturm Idai gab es eine schwere Dürre im Land, so dass die Menschen schon da nicht wussten, wie sie sich und ihre Familien ernähren sollten.“

Die CARE-Nothilfe-Teams vor Ort arbeiten eng mit den lokalen Behörden und anderen Organisationen zusammen, um lebensrettende Hilfe zu leisten. Bislang konnte CARE fast 26.000 Menschen mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Unterkünften erreichen. Aber Tausende mehr brauchen Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns!

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Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Zwei Männer hocken in einem Feld und begutachten die Pflanzen.

Ertragreich und bodenschonend anbauen

In den Regionen Runde und Lowveld leben die Menschen von der Zuckerrohrproduktion. Doch die Böden sind ausgelaugt. CARE hilft 97 Gemeinden dabei, ihre Anbaumethoden umzustellen und ressourcenschonend und dennoch ertragreich anzupflanzen. CARE gründet in den Gemeinschaften Umweltkomitees. Der Bau besserer Bewässerungssysteme hilft, das kostbare Wasser effizient und bodenverbessernd zu nutzen. Um Nachhaltigkeit und Wissenstransfer zu garantieren, bildet CARE 198 Mitarbeiter des staatlichen Landwirtschaftsberatungsdienstes in den neuen Methoden mit aus.

 

Eine Frau hält ein Huhn auf dem Arm und lacht.

Kleintierzucht und Hausgärten als zweites Standbein

Um die Abhängigkeit von der Zuckerrohrernte zu vermindern und den Ernährungsplan der Familien jenseits von Maisbrei nährstoff-, vitamin- und mineralreich zu gestalten, initiiert CARE das Anlegen von Haus- und Gemüsegärten und schult in der Kleintierhaltung und -zucht. Das verbessert nicht nur die Ernährung der Kinder, sondern auch das Familieneinkommen.

 

Ein Junge befüllt einen Kanister mit frischem Wasser.

Sauberes Wasser und Hygiene-Clubs gegen Cholera

Immer wieder brach in der Vergangenheit in Simbabwe Cholera aus. Um ihr vorzubeugen, sind Wasser und Hygiene wichtige CARE-Entwicklungschwerpunkte im Land. CARE repariert gemeinsam mit den Dörfern Bohrlöcher, installiert Wasser- und Abwassersysteme und baut Latrinen. Ausgebildete Wasserkomitees kümmern sich um die Wartung. In Schulen gründet CARE Gesundheitsclubs und vermittelt die wichtigsten Hygieneregeln.


Blogbeiträge aus Simbabwe

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge von CARE-Mitarbeitern. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

Im Süden Afrikas herrscht die schlimmste Dürre seit 35 Jahren. Davon ist der ohnehin schon karge Süden von Simbabwe besonders betroffen. CARE startete 2015 ein Projekt für Bargeldtransfer, das den Menschen hilft selbst zu entscheiden, für was sie ihr Geld in solch einer Krisensituation am sinnvollsten einsetzen sollten. CARE hat einige Frauen getroffen, die von diesem Projekt profitieren.

Frauen in Simbabwe: In die Zukunft investieren


So können Sie helfen

80 Euro

2 Schulungen im Bau energiesparender Öfen

120 Euro

Schulungsmaterial für 24 Personen

200 Euro

Feldschulung in neuen Anbaumethoden


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