CARE-Weltkarte, auf der Europa orange markiert ist

CARE-Projekte in Europa

Wie hilft CARE in Europa?

Oft scheinen die Probleme, mit denen sich die Entwicklungszusammenarbeit auseinandersetzt, fern von unserer Heimat zu sein. Doch ein Blick auf Europa zeigt, dass auch hier an vielen Orten humanitäre Hilfe und Unterstützung dringend benötigt wird.

Insbesondere seit der Flüchtlingsbewegung der letzten Jahre sind viele Menschen in europäischen Ländern auf Hilfe angewiesen. Im von der Wirtschaftskrise gezeichneten Griechenland hat die humanitäre Hilfe von CARE mehr als 18.000 Geflüchtete erreicht. Im Mai 2018 wurde das griechische Länderbüro von CARE offiziell geschlossen. Unsere Partnerorganisationen arbeiten jedoch weiter vor Ort und stehen im engen Austausch mit CARE.

Auch in Serbien und Kroatien leistete CARE Überlebenshilfe für gestrandete Flüchtlinge und Vertriebene. Gleichzeitig arbeitet CARE in der Balkanregion für das friedliche Miteinander von Menschen unterschiedlicher ethnischer Hintergründe, setzt sich insbesondere für die Integration von Minderheiten wie den Roma ein und kämpft für den Schutz von Frauen und Mädchen vor häuslicher Gewalt, Verschleppung und Frauenhandel. Mit der „Young Men Initiative“ setzt sich CARE gegen geschlechtsspezifische Gewalt und für ein Aufbrechen patriarchaler Strukturen ein.

Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher an deutschen Schulen

Mit der Aufnahme der Geflüchteten im Jahr 2015 beschloss CARE erstmals auch wieder in Deutschland aktiv zu sein und unterstützt seitdem deutsche Flüchtlingsinitiativen bei der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung. Anfang 2016 startete CARE an deutschen Schulen das große „KIWI-Projekt“: Durch Lehrerfortbildungen, Schülerworkshops sowie finanzielle Förderung von Schülerinitiativen erleichtert das Projekt die schulische Integration von Kindern und jugendlichen Flüchtlingen und ihrer Eltern in die deutsche Gesellschaft.

CARE-Hilfe weltweit

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