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Bogovadia, Serbien: Kelsum blickt ängstlich in den Schnee.

CARE-HILFE AUF DEM BALKAN

Roma und Flüchtlinge

Am 8. April ist Internationaler Tag der Roma. Auf dem Balkan leben Roma am Rande der Gesellschaft, sie leiden unter Diskriminierung und vorherrschenden Stereotypisierungen. CARE setzt sich auf dem Balkan insbesondere für Roma-Frauen ein, stärkt ihr Selbstbewusstsein, fördert ihre Teilhabe an der Gesellschaft und ökonomische Chancen.

Mehr als 7.200 Menschen sitzen zurzeit in Serbien fest. In Belgrad schlafen etwa 2.000 junge Menschen, vor allem Afghanen, Syrier, Pakistaner und Iraker, in verlassenen Gebäuden im Stadtzentrum. Etwa 1.000 Flüchtlinge, darunter auch Kinder, leben in Belgrad auf der Straße. „Diese Männer, Frauen und Kinder sind vor Krieg und Gewalt in Ländern wie Syrien und Afghanistan geflohen. Sie sind hier, weil sie um das Leben ihrer Familien fürchten mussten“, erklärt Sumka Bucan. 

Um das Leben dieser Menschen in der bitteren Kälte im Winter ein bisschen erträglicher zu machen, ist CARE mit lokalen Partnern vor Ort und verteilt wärmende Kleidung, Decken, warme Mahlzeiten und Matratzen. 

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Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Ein Kind in Bogovadia erhält warme Kleidung von einer CARE-Mitarbeiterin.

CARE-Pakete retten Flüchtlinge

Trotz Schließung der Balkanroute kommen in Serbien noch immer jeden Tag 200 bis 250 Geflüchtete an. Über 7.400 Menschen sind dort aktuell gestrandet. Sie werden in leer stehenden Gebäuden, Hotels, Fabriken und Tankstellen untergebracht. Der plötzliche Kälteeinbruch in Europa hat die schlechten Lebensbedingungen noch verschlimmert. Alleine in Belgrad leben etwa 1.000 Menschen bei Temperaturen um -10° C auf der Straße. Auf der Flucht mussten sie ihren ganzen Besitz zurücklassen und können sich daher nicht gegen die eisige Kälte, Windböen und Schneefälle schützen. Es fehlt an medizinischer Versorgung und Sanitäranlagen.

In Serbien und Kroatien sind CARE-Helfer rund um die Uhr im Einsatz. Sie verteilen warme Kleidung, Decken, warme Mahlzeiten und Matratzen an neu ankommende Flüchtlinge.

 

 

CARE-Projekt Balkan: Zwei Roma-Mädchen Hand in Hand

CARE-Hilfe für Roma-Gemeinden

Roma leben in vielen Staaten des Balkans am Rande der Gesellschaft, oft in Ghettos ohne fließend Wasser oder Strom. Der Zugang zu Bildung ist besonders Mädchen oft verwehrt – zu groß sind die sozialen Hürden. Diskriminierung, sexualisierte Gewalt und Menschenhandel sind Gefahren, denen Roma-Mädchen und junge Frauen nicht selten begegnen. CARE unterstützt lokale Roma-Organisationen dabei, diese Situation zu ändern. Bei der Regierung setzt sich CARE für den Zugang zu Bildung, für Schutz und die Umsetzung der Menschenrechte für alle ein.

CARE Balkan Challenge: eine junge Frau und ein junger Mann halten ein Papier mit der Aufschrift Balkan-Challenge

Schutz für Frauen und Mädchen

Um die hohe Gewaltbereitschaft gegen Frauen Vergangenheit werden zu lassen, hat CARE in Serbien wie auch in anderen Ländern des Balkans unter Jungen und Männern die "Young Men Initiative" gestartet. Unter dem Motto "Be a man" lädt sie Jugendliche in Workshops und an Aktionstagen dazu ein, herrschende Geschlechterrollen und Gewaltverhalten zu hinterfragen und Alternativen zu finden.

 

 


Blogbeiträge aus dem Balkan

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge von CARE-Mitarbeitern. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

Beganovic, eine Mitarbeitern eines Jugendzentrums für Roma

Armut, Vertreibung und Ausgrenzung

Marie Piper berichtet zum Internationalen Tag der Sinti und Roma über deren tägliche Realität.

Zum Blog

 

 

Ein Mädchen bei der Essensausgabe in einem Flüchtlingscamp in Serbien

Kein Vor und kein Zurück mehr

Katharina Katzer, Kommunikation CARE Österreich, berichtet über Flüchtlinge, die in Serbien festsitzen.

Zum Blog


Über die strukturelle Benachteiligung der Roma

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CARE-Hilfe für Roma auf dem Balkan


So können Sie helfen

80 Euro

für 13 wärmende Winterdecken

120 Euro

für ein Winter-CARE-Pake

 

 

200 Euro

für 2 Sets Winterkleidung


News

Liebe Mädchen, wartet nicht auf Krieg, um eure Stärken zu entdecken!

Raneem kommt ursprünglich aus Daraa in Syrien und lebt mittlerweile in Jordanien. Sie sprach mit Mary Kate Maclsaac, Kommunikationskoordinatorin für CAREs Syrienhilfe

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Medizinische Versorgung: Ein Rennen gegen die Zeit

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Serbische und kroatische Freiwillige sind das Herz der humanitären Hilfe für Transitflüchtlinge.

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