Bewohnerinnen eines Andendorfs tanzen einen traditionellen Tanz.

CARE-HILFE IN PERU

Peru: Heftige Regenfälle führen zu Chaos

Seit Dezember 2016 sind große Teile von Perus Norden starken Regenfällen ausgesetzt, die sich seit Beginn diesen Jahres zu einem extremen Wetterphänomen entwickelt haben – auch bekannt als „Coastal Niño“.
Der heftige Regen führt zu Überflutungen, welche massive Schäden hinterlassen und die Infrastruktur beeinträchtigen. Über 1,1 Millionen Menschen sind bereits betroffen, davon 368.000 Kinder und Jugendliche. Und die Situation verschlimmert sich mit jedem Tag. Durch die herrschende Moskitoplage steigt auch das Infektionsrisiko mit Dengue-Fieber und dem Zika-Virus. CARE unterstützt die lokale Bevölkerung mit Kleidung, haltbaren Gütern sowie abgefülltem Wasser und richtet seinen Fokus besonders auf Hygiene und Gesundheit.

Seit 15 Jahren in Peru im Einsatz

Fast die Hälfte der Bevölkerung Perus sind Nachfahren der Inka. Viele von ihnen leben isoliert in abgelegenen Andendörfern unter schweren Bedingungen. Es gibt kaum Schulen oder medizinische Einrichtungen, und die Ernten reichen nicht zum Überleben. In den CARE-Projektregionen ist jedes zweite Kleinkind mangelernährt. Die Müttersterblichkeit ist eine der höchsten.

Seit 15 Jahren ist CARE mit Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort und setzt sich gemeinsam mit der Bevölkerung für eine bessere Gesundheit, Ernährung, Bildung, für eine gesicherte Wasserversorgung, Ernten und Einkommen in den Andendörfern ein. Bitte helfen Sie mit.

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Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Ein kleiner Junge steht vor einem Feld.

Ausreichend gesunde Mahlzeiten am Tag

CARE verbessert nachhaltig die Ernährung und das Einkommen von Familien in 18 Andendörfern. Dazu schult CARE in ertragreichen Anbaumethoden, unterstützt das Anlegen von Haus- und Gemüsegärten sowie Fischteichen und fördert die Kleintierzucht. CARE führt in den Gemeinschaften Pflanzen ein, die den Folgen des Klimawandels standhalten. Zum Beispiel das nahrhafte Quinoa-Getreide, einst Grundnahrungsmittel der Inka. In Kochkursen lernen die Familien, wie sie die neuen Gemüsearten nährstoffreich zubereiten.

 

Ein Mädchen mit einem Hut auf dem Kopf blickt schüchtern in die Kamera.

Bildung und Gesundheit für Groß und Klein

CARE baut zusammen mit den Gemeinden Schulen und Kindergärten. Damit Dorfversammlungen nicht mehr im Freien stattfinden müssen und es Räume für handwerkliche Ausbildungen gibt, richtet CARE Gemeinschaftshäuser mit Keramik- und anderen Werkstätten ein. Ein zentrales Ziel von CARE ist, die hohe Müttersterblichkeit in der Region zu senken. Deshalb schult CARE traditionelle Geburtshelferinnen, baut Geburtshäuser und verbessert auch die medizinische Versorgung von Schwangeren und Neugeborenen über Telemedizin. In Ayacucho konnte CARE so die Müttersterblichkeit bereits um 50 Prozent senken.

Ein Mann sitzt am See und zeigt in die Ferne.

Anpassung an den Klimawandel

Der Klimawandel lässt die Gletscher in den Anden in atemberaubender Geschwindigkeit schmelzen. Als Wasserquelle bleibt den Bauern bald nur noch der Regen. CARE hilft durch Aufforstung und den Bau von Furchengräben, das Regenwasser zu halten. CARE führt neue Pflanzen ein, die weniger Wasser brauchen, wie neue Kartoffelarten oder Quinoa, und unterstützt die Familien beim Aufbau neuer Wasser- und Einkommensquellen.

Mehr dazu

 

 


Blogbeiträge aus Peru

Klimakoordinator Sven Harmeling und das CARE-Team beim Klimamarsch in Lima, Peru.

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge von CARE-Mitarbeitern. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

#COP20: Positive Stimmung aus Peru


So können Sie helfen

80 Euro

3 Holzbänke für Geburtshäuser

120 Euro

30 kg Quinoa-Saatgut

200 Euro

100m Bewässerungsanlage


Müttergesundheit in Peru

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"Lebensband" - Die Hüter des Lebens


Fotogalerie: CARE-Hilfe in Peru

Dürren, Kälteeinbrüche und Starkregen verringern die Ernten. Foto: CARE

Raues Leben in den Hochanden

Das ohnehin raue und von Wassermangel und Wetterextremen geprägte Leben in den Hochanden wird durch den Klimawandel noch unwirtlicher.

Bis heute leben sie benachteiligt und ausgegrenzt. Foto: CARE

Benachteiligt und ausgegrenzt

Seit der spanischen Eroberung im 16. Jahrhundert durchlebten die Indios eine Zeit der Unterdrückung.

Außerdem können mehr Pflanzensorten angebaut werden. Foto: CARE

Besseres Ernten durch Bewässerung

Die Installation von Regenwasserreservoirs und Bewässerungssystemen erlaubt es, das Wasser besser zu nutzen und so zwei Ernten pro Jahr einzubringen.

Durch gesunde Ernährung können Krankheiten vermieden werden. Foto: CARE

Wissen macht gesund

Die Eltern erhalten Schulungen in gesunder Ernährung, in der Haltung von Hühnern und Schweinen und dem Anbau der neuen Gemüsesorten.

CARE fördert durch den Bau dieser Häuser den Austausch von Ideen. Foto: CARE

Starke Gemeinschaft

Gemeinschaftshäuser sind wichtig für den Zusammenhalt einer Gemeinde: Hier trifft man sich, plant und organisiert Maßnahmen für das Dorf.

Neue schöne, bunte und warme Klassenräume helfen den Kindern. Foto: CARE

Schulen für die Kinder

Alt, dunkel, marode und mit zugigen Wellblechdächern: in solchen Räumen lernt es sich nicht leicht.

CARE bedankt sich und hilft weiterhin! Foto: CARE

Ihre Spende für Indio Gemeinden

All dies können wir nur verwirklichen dank unserer Spenderinnen und Spender. Wir freuen uns über jede Unterstützung.


Reiseinfos für Peru

kostenlose Reiseinfos für Peru von der Hilfsorganisation CARE

 

Perfekt vorbereitet nach Peru reisen

Mit den kostenlosen Reiseinformationen von CARE haben Sie alle wichtigen Informationen zur Hand!

In den Reiseinfos erhalten Sie hilfreiche Tipps zu Ihrem Reiseland Peru:


Daten und Fakten

Wo liegt Peru? Welche Währung und welche Sprachen gibt es?


Wetter in Peru

Wann ist die beste Reisezeit? Wie ist das Klima?


Sehenswürdigkeiten

Was ist besonders sehenswert? Welche Feste finden statt?

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