Goze musste mit ihrer Familie aus ihrem Dorf im Nordirak fliehen. (Foto: CARE/Bolitho)

CARE-HILFE IM NORDIRAK

Nordirak: Familien auf der Flucht brauchen Hilfe

Im Oktober 2016 Begann die Militäroffensive zur Befreiung der Stadt Mossul. Die Kämpfe dauerten fast neun Monate und führten zur Vertreibung von fast einer Million Menschen und schweren Schäden an Häusern und Infrastruktur. Insgesamt sind 1,5 Millionen Menschen in Mossul und Umgebung betroffen. Sie alle benötigen dringend unsere Unterstützung!

In Mossul verteilen CAREs Partnerorganisationen REACH, Ausra Al-Iraqi und Hope von CARE bereitgestelltes Trinkwasser sowie Hygiene-, Gender-, Baby- und Reparatur-Pakete. Außerhalb der Stadt hilft CARE den Geflüchteten mit sauberem Trinkwasser, Notunterkünften und Sanitäranlagen.

Insgesamt sind im Irak rund 3,3 Millionen Menschen im eigenen Land auf der Flucht. Die Gemeinden, die die vertriebenen Menschen aufnehmen, sind selbst auf humanitäre Unterstützung angewiesen. In vier Flüchtlingscamps im Nordirak leistet CARE humanitäre Hilfe durch Schutz vor Wind und Wetter, stellt Sanitäranlagen und Gesundheitseinrichtungen bereit und unterstützt bei der Müllentsorgung und Abfallwirtschaft. Im Fokus stehen neben geflüchteten Frauen andere gefährdete Bevölkerungsgruppen wie verletzte und ältere Menschen, unbegleitete Minderjährige sowie Menschen mit Behinderungen.  

Im Angesicht der großen Not bitten wir dringend um Ihre Spende.

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Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Kinder an einem Brunnen im Nordirak (Foto: CARE)

Hilfsgüter

Auch heute, über zwei Jahre nach Ausbruch des Konflikts, harren tausende Vertriebene im Nordirak aus. Für sie und für die kurdischen Gastgemeinden ist die Situation stark belastend. Nur wenige Binnenflüchtlinge können auf lange Sicht von ihrem Ersparten leben. Um Familien zu entlasten, verteilt CARE im Flüchtlingscamp Bersive 1 Hygienepakete, Winterkleidung und an schulpflichtige Kinder auch Sportausstattung.

Zwei Kinder in einem irakischen Flüchtlingscamp. (Foto: CARE/Duerre)

Mutter-Kind-Gesundheit

In humanitären Krisen wie jener im Nordirak leiden Frauen und Kinder meist in besonderem Maße. Ihr Zugang zu medizinischer Versorgung und reproduktiven Gesundheitsleistungen ist oftmals stark eingeschränkt. Deshalb investiert CARE in Mutter-Kind-Gesundheit in Ninawa, einer der am stärksten betroffenen Regionen im Nordirak. Hierzu schult CARE freiwillige Hebammen und traditionelle GeburtshelferInnen im Rahmen einer achtmonatigen Fortbildung und unterstützt den Wiederaufbau einer Mutter-Kind-Station. 

Ein Mädchen steht vor einem Zelt für Flüchtlinge.

Hygiene und Würde

Die Versorgung der vielen Flüchtlinge mit ausreichend sauberem Trinkwasser und die Entsorgung des entstehenden Abwassers und Unrats stellt alle Hilfsakteure vor Ort vor eine große Herausforderung. CARE hilft durch den Bau von Hochdruckpumpen und die Errichtung von Müllcontainern. Darüber hinaus verteilt CARE Hygiene-Pakete etwa mit Seife, Wasch- und Desinfektionsmittel - für ein Minimum an Hygiene und Würde. Spezielle Baby-Pakete sichern die Hygiene und Versorgung der Kleinsten.


Blogbeiträge aus Nordirak

Auf unserem Blog sind Sie noch näher dran! Sie finden dort persönliche Beiträge von CARE-Mitarbeitern. Sie berichten von ihren Reisen, informieren über aktuelle Ereignisse und diskutieren über das, was uns bewegt.

"Tausende Männer, Frauen und Kinder fliehen durch die Wüste und über die Berge, bei Temperaturen über 50 Grad. Verzweifelt suchen sie Schutz vor schrecklicher Gewalt. Es war genau vor zwei Jahren, im August 2014, als die Welt vom Schicksal der Jesiden im Nordirak erfuhr". Irene Dulz, Programmleiterin CARE Nordirak, berichtet von ihren Erfahrungen im Blog "Nordirak: Was bringt die Zukunft zwei Jahre nach dem Exodus der Jesiden?"

Blogbeiträge aus Nordirak


So können Sie helfen

80 Euro

4 Hygiene-Sets für Frauen

120 Euro

8 Baby-Hygiene-Pakete

 

 

200 Euro

Notfall-Dusche und Latrine-Einheit für 15 Menschen



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