Portrait einer Frau im Jemen, die traurig ihre Hände vor den Kopf hält

CARE-HILFE IM JEMEN


Notruf Jemen: Hunger bedroht Kinderleben

Jemen ist das ärmste Land im Nahen Osten. Seit dem erneuten Ausbruch der Gewalt im März 2015 ist die Lage für die Zivilbevölkerung vor Ort dramatisch:

10,3 Millionen Menschen hungern.
Mehr als 2 Millionen Kinder sind akut unterernährt.

Über 3 Millionen Menschen sind im Land vor Kämpfen auf der Flucht.
Weniger als 50 Prozent der Gesundheitseinrichtungen sind funktionstüchtig.
Insgesamt brauchen 85 Prozent der Bevölkerung, 19 Millionen Menschen, dringend Hilfe.
  

CARE ist eine der wenigen Hilfsorganisationen, die trotz des Bürgerkriegs im Jemen weiter Hilfe leisten. Wir unterstützen Familien mit Lebensmitteln, Bargeld und Trinkwasser und halten so gut es geht eine Hygiene- und Gesundheitsversorgung aufrecht. Cholera ist auf dem Vormarsch. Unsere langfristigen Entwicklungsprogramme setzen wir soweit wie möglich fort. Über 1,2 Millionen Menschen haben wir in den letzten Monaten mit unserer Hilfe erreicht.

Bitte helfen Sie uns, diese Hilfe schnellstmöglich auszuweiten und der großen Hungersnot vor Ort zu begegnen.

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Jemen: Ihre Hilfe ist gefragt

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Angriffe auf Zivilisten müssen aufhören

Bei einem Angriff auf eine Trauerfeier im Jemen sind etwa 140 Menschen ums Leben gekommen / humanitäre Situation katastrophal

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Zahlen und Fakten

Unser Factsheet zeigt die wichtigsten Fakten rund um den Krieg im Jemen im Überblick.

Zu durstig, um Fußball zu spielen

Theo Alexopoulos, Stellvertretender Sicherheitsdirektor bei CARE, war im Jemen und schreibt über die Situation vor Ort.

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Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Eine Frau hält eine Care Tüte in der Hand.

Nothilfe für Binnenflüchtlinge

Im Jemen befinden sich derzeit über zwei Millionen Menschen auf der Flucht vor Gewalt und Kämpfen im eigenen Land. Sie und die aufnehmenden Gemeinden sind dringend auf Unterstützung angewiesen. CARE verteilt an beide Seiten Lebensmittelhilfen, Hygiene- und Kleinkinder-CARE-Pakete, sichert die Trinkwasserversorgung und baut Latrinen für mehr Hygiene. 55 lokale Nichtregierungsorganisationen schult CARE darin, wie sie trotz der schwierigen Sicherheitslage effektiv und gesichert helfen können.

 

 

Jugendliche sitzen vor einem großen Plakat.

Ausbildung für Jugendliche

Im Bezirk Hajjah haben es Jugendliche nicht leicht: In der ländlichen Region gibt es kaum Infrastruktur oder eine Chance zur beruflichen Ausbildung. CARE ermöglicht Jugendlichen, insbesondere Mädchen, eine dreimonatige Berufsausbildung. Zum Beispiel in den Bereichen Imkerei, Schneiderei, Tischlerei, Friseur- und Beautysalongründung, Automechatronik oder Maurer-, Maler- und Metallarbeit. Zudem bietet CARE Alphabetisierungskurse und Trainings in der Gründung und Führung selbstständiger kleiner Geschäftsbetriebe und vergibt an 100 Gründerinnen und Gründer Startkapital.

 

 

Eine Gruppe steht mit Kanistern vor einem Trinkwasserfass.

Wasser: Basis für Leben und Frieden

Die ausreichende Versorgung mit Trinkwasser zählt derzeit zu den größten Alltagsnöten. In Sanaa zum Beispiel sind aktuell ganze Viertel von der Wasserversorgung abgeschnitten. CARE hilft mit 15 Tanklastwagen und vielen freiwilligen Jugendlichen und Frauen, die Trinkwasserversorgung aufrechtzuerhalten. Im ländlichen Raum verteilt CARE Wasserkanister und Silberionen-Filter. In sieben Gemeinden wurden Wasseraufbereitungsanlagen instand gesetzt, mit Solarpumpen versehen und Dorfmitglieder in der Wartung geschult.


So können Sie helfen

25 Euro

Trinkwasser-Filter

30 Euro

Hygiene-Paket

80 Euro

Lebensmittel-Hilfe für 1 Familie


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