Eine Straße mit zerstörten Häusern.

CARE-HILFE IN SYRIEN

Syrien: Hilfe für die Vertriebenen

Im sechsten Jahr des Bürgerkriegs nimmt das Leid in Syrien kein Ende: 4,8 Millionen Flüchtlinge. 6,5 Millionen Menschen vertrieben im eigenen Land. Und die Kampfhandlungen verschärfen sich:

In den letzten Wochen haben sich die Nachrichten aus Aleppo überschlagen. "Ab jetzt wissen wir nicht mehr, wie wir überleben sollen", berichteten uns syrische Helfer am 13. Dezember. Zwei Tage später, am 15. Dezember, wurde eine Waffenruhe angekündigt und sichere Evakuierungen für Zivilisten, aber beide Zusicherungen scheinen brüchig. CARE-Partnerorganisationen versorgen geflohene Familien am Stadtrand von Aleppo. Helfer riskieren ihr eigenes Leben, um Leid zu lindern.

Anfang Dezember rief CARE als Teil eines Bündnisses von 223 Hilfsorganisationen die UN-Generalversammlung dazu auf, eine Sondersitzung abzuhalten. Lesen Sie hier das Statement (in englischer Sprache): "Uniting for Peace. Global Civil Society Appeal to UN Member States"

In Syrien und den Nachbarländern konnte CARE seit Beginn des Konfliktes über 1,7 Millionen Menschen helfen – mit Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser, mit Hygiene-CARE-Paketen, mit Winter-CARE-Paketen sowie medizinischer Unterstützung. CARE sichert das Überleben von syrischen Familien auf der Flucht in Syrien selbst, in Jordanien, im Libanon, in Ägypten, der Türkei, im Irak, auf den Fluchtrouten durch den Balkan und jetzt auch in Deutschland. Dabei arbeitet CARE eng mit lokalen Partnerorganisationen zusammen.

Bitte helfen Sie uns dringend, das große humanitäre Leid zu lindern!

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Aleppo: Stoppt den Wahnsinn!

CARE fordert ein sofortiges Ende der Angriffe auf die Zivilbevölkerung in Aleppo.

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Verzweifelter Aufruf aus Aleppo

CARE-Mitarbeiter berichten aus dem Konfliktgebiet.

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Seit fünf Jahren im Krisenzustand

Seit nunmehr fünf Jahren halten die Konflikte in Syrien an. Wir haben einige Fakten für Sie zum Nachlesen zusammengestellt.

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Die CARE-Hilfe auf einen Blick

Eine Frau sitzt mit ihren Kindern vor einem Steinhaus.

Überlebens- und Winterhilfe für Vertriebene

In Syrien hilft CARE gemeinsam mit lokalen Partnern, Familien mit Lebensmitteln, Decken, Kleidung, Öfen und Heizmaterial, mit den wichtigsten Hilfsgütern sowie mit Hygiene- und Neugeborenen-Paketen auszustatten. CARE unterstützt eine syrische Klinik mit Medikamenten, Material und Finanzhilfen dabei, die medizinische Versorgung für 250.000 Menschen aufrechtzuerhalten.

 

 

Zwei Kinder mit bemalten Gesichtern.

Hilfe in Jordanien und im Libanon

In Jordanien unterhält CARE in Amman, Zarqa, Mafraq und Irbid Flüchtlingszentren und ist zudem im Flüchtlingscamp Azraq tätig. Hier bietet CARE Beratung sowie materielle und finanzielle Hilfe für besonders Bedürftige. Für Kinder hat CARE "sichere Räume" eingerichtet, die Spieltherapie, psychosoziale Betreuung, Kreativ- und Bildungsangebote anbieten. Im Libanon ist inzwischen jeder vierte Mensch ein syrischer Flüchtling. CARE unterstützt die aufnehmenden Gemeinden bei der Verbesserung ihrer Wasser- und Hygiene-Infrastruktur, verteilt Baby- und Hygiene-CARE-Pakete und schult zur Vermeidung von Krankheiten.

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Eine Care Mitarbeiterin überreicht einer Frau eine Tüte.

Hilfe für syrische Flüchtlinge in der Türkei und in Europa

In der Türkei versorgt CARE syrische Flüchtlingsfamilien mit Lebensmittel-Paketen und Hilfsgütern in der Region Suruc. An den Grenzen Europas, wie in Serbien und Kroatien, verteilt CARE an erschöpfte Transit-Flüchtlinge Soforthilfe-Pakete. In Deutschland hilft CARE gemeinsam mit Partnern und ehrenamtlichen Helfern bei der sozialen Integration von Flüchtlingen durch Sport- und Bildungsangebote.

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So können Sie helfen

5 Euro

Reinigung von 5.000 Liter Wasser

30 Euro

Neugeborenen-Paket

 

120 Euro

Familien-Überlebenspaket


Fotogalerie: CARE-Hilfe in Syrien

Eine syrische Frau wischt den Boden.

Thunayya

Thunayya, 48, hilft im CARE-Gemeindezentrum im Azraq-Camp aus und unterstützt sich und ihren 85-jährigen Vater damit finanziell.

Ein syrischer Mann öffnet einen Kleiderschrank.

Fahed

Zuhause in Syrien war Fahed Elektriker, aber hier in Jordanien findet er keinen Job. Er nutzt sein Wissen praktisch: Fahed hat Solarzellen an seine Solarlampe angeschlossen.

 

 

Ein syrischer  Mann steht mit zwei Kindern in einem Getreidegarten.

Aeed

"Not macht erfinderisch", sagt Aeed (50) über seine Fähigkeit zur Anpassung an schwierige Situationen.

Ein syrischer CARE Mitarbeiter hilft Flüchtlingen.

Majed

Der 23-jährige Majed studiert eigentlich Finanzwissenschaften. Zurzeit hilft er als Freiwilliger im Azraq-Camp.

Eine Junge liegt in einem Bett und hat die Decke bis zur Nasenspitze hoch gezogen.

Almustafa

Im Sommer 2012 floh die Familie von Almustafa nach Jordanien. Jetzt leben sie in einer improvisierten Unterkunft in der Nähe von Mafraq.

Ein CARE Mitarbeiter stapelt CARE Hilfspakete.

CARE vor Ort

Im Moment fokussiert sich die Hilfe von CARE auf die Verteilung von wärmenden Decken, Winterkleidung und Brennmaterialien.

Zwei syrische Kinder.

Kinder auf der Flucht

Auf der Flucht, in der Fremde und oft schwer traumatisiert sind Kinder mit am schwersten von der Krise betroffen.

Ein syrischer Junge geht entlang einer Straße.

Wahli

Neben den von Hilfsorganisationen errichteten Flüchtlingscamps, befinden sich an den Rändern der großen Städte viele improvisierte Notunterkünfte.

Zwei Männer und eine Frau stehen an einer Straße.

CARE vor Ort

Flüchtlinge, die in solch improvisierten Unterkünften leben, sind besonders schwer zu erreichen. Dabei leistet die lokale Bevölkerung große Hilfe.

Unterkünfte, Syrisches Camp.

Azraq-Flüchtlingscamp

In dem organisierten Azraq-Flüchtlingscamp in Jordanien, verantwortet CARE zusätzlich die Gemeinschaftszentren.


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