Ein Baby wird gewogen.

Hunger bekämpfen

Jetzt helfen: Auf eine Hungerkrise folgt die nächste

Hungerkrise in Afrika: Nach der monatelang andauernden Dürre sind viele Regionen in Ostafrika jetzt von Starkregen, Überschwemmungen und Sturzfluten betroffen. Hunderttausende Menschen in Kenia, Somalia und Äthiopien mussten ihre Häuser verlassen, Felder stehen unter Wasser, Ernten und somit Lebensgrundlagen sind zerstört. Diese Menschen brauchen weiterhin dringend unsere Hilfe, denn der Höhepunkt der Hungerkrise ist noch nicht erreicht, da mit anhaltenden und stärkeren Regenfällen gerechnet wird.

Und eine weitere tödliche Gefahr droht: Die Zerstörung und Überflutung von Sanitäranlagen durch die starken Regenfälle haben zu einer Verunreinigung des Trinkwassers geführt, was die Ausbreitung von Krankheiten wie Cholera beschleunigt. Bislang wurden allein in Kenia bereits knapp 3.000 neue Cholerafälle gemeldet (Stand Ende April 2018).

SO HILFT CARE GEGEN HUNGER

CARE verteilt an Familien Trinkwasser und Nothilfe-CARE-Pakete gefüllt mit Getreide, Hülsenfrüchten und Speiseöl, um den ersten Hunger zu stillen. Unterernährte Kinder versorgt CARE mit medizinischer Aufbaunahrung, damit sie schnell wieder zu Kräften kommen und ihr Körper wieder normale Nahrung verträgt. CARE verbessert die Gesundheitsversorgung mit mobilen Ärzteteams, die auch den Ernährungsstatus der Kleinkinder überprüfen. Gleichzeitig repariert CARE Brunnen und Wasserquellen, denn sauberes Trinkwasser und Hygiene sind überlebenswichtig. 

Langfristig hilft CARE durch Schulungen in wasserschonenden Anbaumethoden, mit dürreresistentem Saatgut, mit Getreidebanken und Bewässerungssystemen um den Hunger zu bekämpfen. 

In Somalia, Kenia und Äthiopien hat die CARE-Hilfe bereits 2,2 Millionen Menschen erreicht. 

Bitte helfen Sie, diese Hilfe auszuweiten und gegen Hunger zu kämpfen. Jeder Tag zählt.

Jetzt spenden


Spenden Sie gegen Nahrungskrisen und helfen Sie den Hunger zu bekämpfen!

88,6 Prozent der Spenden für CARE fließen direkt in die Projektarbeit. Im Bereich Ernährung und Nahrungsmittelsicherheit gab es 2016 weltweit 619 Projekte. Mehr als 28,5 Mio. Menschen konnten mit der Arbeit von CARE direkt erreicht werden. Dabei waren etwa 67 Prozent der unterstützten Personen Frauen und Mädchen, die weltweit die Hauptlast der Armut tragen. Mit einer Spende helfen Sie auch zukünftig Hunger zu stillen und Menschenleben zu retten. 


SO KÖNNEN SIE HELFEN HUNGER ZU BEKÄMPFEN

50 Euro

Medizinische Zusatznahrung für 5 Kinder

90 Euro

Dürreresistentes Saatgut für 3 Familien

200 Euro

Bau eines Brunnens oder einer Solarpumpe (anteilig)


Im Kampf gegen den Hunger

Eine Frau und ihre Familie sind vor der Dürre geflohen.

 

6 Fakten zur Hungerkrise am Horn von Afrika:

Das müssen Sie jetzt über die Nahrungskrise-Situation in Äthiopien, Kenia und Somalia wissen.

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Drei KInder halten sich an den Händen.

 

CARE zur Dürre am Horn von Afrika:

"Eine erneute Hungersnot muss verhindert werden!"

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Eine Frau streut Samen in die Erde.

 

Stoppt den Hunger: In Krisen- oder Katastrophensituationen wie nach dem Erdbeben in Nepal leistet CARE Nahrungsmittelhilfe und rettet hunderttausende Menschenleben vor der Hungerkrise. 

CARE-Hilfe in Nepal

Eine Frau hält ein weinendes Kind auf dem Arm.

 

Ohne Nahrung keine Entwicklung: Bekommen Kinder nicht genug zu essen, bleiben Gesundheit, Bildung und späteres Einkommen aus. Im Südsudan bekämpft CARE Unterernährung und Hunger bei Kindern. 

CARE-Hilfe im Südsudan

Ein kleiner Junge sitzt auf einem Feld.

 

Nachhaltige Landwirtschaft: Bauern helfen sich von Hunger und Armut zu befreien. CARE unterstützt Familien beim Anlegen von Gemüsegärten, Fischteichen und Kleinviehzucht in Peru. 

CARE-Hilfe in Peru


Frau mit Kind auf dem Schoß

Somalia: Mütter erzählen über die Hungerkrise

In einem Camp in Bosaso, im Norden Somalias, suchen verzweifelte Familien Zuflucht vor der Dürre. CARE betreibt hier ein Ernährungszentrum, um unterernährten Kindern, sowie schwangeren und stillenden Müttern zu helfen. Hunger trifft vor allem Frauen und Kinder. Fünf von ihnen erzählen ihre Geschichte der Hungerkrise.

Blogbeitrag aus Somalia lesen

Obst- und Gemüseverkäuferin aus einem CARE-Projekt auf den Philippinen

Ernährungssicherung und Verbesserung der Ernährungsweise

Eine vielschichtige Herausforderung: Mangelernährung weltweit! In diesem Factsheet beschäftigt sich CARE Referentin für Ernährung und Ernährungssicherung, Theresa Jeremias, mit diesem Thema.

Jetzt lesen


Fotogalerie: Dürre in Somalia

Eine Mutter steht mit ihren Kindern vor einem Zelt in Somalia

Dürre

„Früher gab es immer irgendwo Wasser und Nahrung, aber jetzt ist das ganze Land betroffen“, sagt Nura Abdi Nuur, Mutter von sieben Kindern. (Foto: CARE/Anders Nordstoga)

Mehrere Ziegen trinken aus dem Brunnen

Brunnen

Dieser Brunnen wurde von ausgewanderten Somaliern in den USA finanziert und von CARE gebaut und gewartet. (Foto: CARE/Anders Nordstoga)

Eine Familie holt gemeinsam Wasser

Versorgung

Der Brunnen versorgt etwa 5.000 Menschen und ihr Vieh mit Wasser. Zusätzlich werden hier täglich etwa 20-25 Tanklaster mit Wasser befüllt. (Foto: CARE/Anders Nordstoga)

Ein Vater und seine Töchter stehen vor einem Brunnen

Fußweg

Mahdi Hirsi Maah und seine Töchter Hodan und Kawsar müssen bis zu sieben Stunden zum Brunnen hin- und zurücklaufen. (Foto: CARE/Anders Nordstoga)

Mitarbeiter von CARE sprechen mit Somaliern

CARE-Mitarbeiter

CARE-Mitarbeiter sprechen mit einer Frau, die wegen Dürre und Hunger ihre Heimat verlassen musste. (Foto: CARE/Anders Nordstega)


Was bedeutet Hunger?

Hunger! Das Gefühl kennt jeder. Der Magen knurrt, die Konzentration schwindet und plötzlich geht nichts mehr. In vielen Teilen der Welt ist es nicht mit einem Gang zum Kühlschrank oder Supermarkt getan. Dabei könnte die gesamte Menschheit von den Erträgen des Planeten leben und kein Kind müsste mehr hungern. Die Stärkung der kleinbäuerlichen Landwirtschaft, Wissen um nährstoffreiche Ernährung und fairer Handel sind dafür einige wichtige Schritte. Und auch Bildung für Kinder ist wichtig um Hunger zu bekämpfen: Wer in der Schule etwas gelernt hat, kann später einen Beruf ausüben und seine Familie ernähren. Genau da setzt CARE an: Bis zum Jahr 2020 sollen rund 50 Millionen Menschen Zugang zu einer sicheren Ernährung erhalten und durch Bildungsprogramme ihre Landwirtschaft an den Klimawandel anpassen. Bildung bei Kindern stärken um Hunger zu bekämpfen ist die Devise. 


Ernährung in Zeiten globaler Krisen

Klimawandel, Kriege und Konflikte und eine steigende Weltbevölkerung bedrohen den Kampf gegen Hunger und Mangelernährung, der von der Weltgemeinschaft mit der Postulierung des zweiten, nachhaltigen Entwicklungszieles „Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern!“ bis 2030 noch entschiedener verfolgt werden soll.

Dieses Positionspapier beschreibt die Problematik, erklärt den Ansatz von CARE und geht auf einige unserer Projekte ein, die sich eine verbesserte Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung von Betroffenen zum Ziel gesetzt haben. Um nachhaltig eine Reduzierung von Hunger und Mangelernährung zu erreichen, brauchen wir eine Politik, die das Menschenrecht auf Nahrung berücksichtigt und entsprechende Maßnahmen fördert und umsetzt.

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Weitere Publikationen


Welternährungstag: Wir brauchen mehr Gerechtigkeit

Solange das globale Nahrungssystem ungerecht bleibt, wird der Klimawandel noch stärker zum Hunger in der Welt beitragen. Während Frauen in Entwicklungsländern fast die Hälfte aller Kleinbauern ausmachen, besitzen nur 15 Prozent von ihnen Land. Ihr eingeschränkter Zugang zu Technologien, finanziellen Ressourcen und Land zeigt die ungerechte Verteilung und  begrenzt zugleich die landwirtschaftliche Produktivität. In der CARE-Studie „Cultivating Equality“ erfahren Sie mehr über Ergebnisse des Berichts und Empfehlungen von CARE für ein gerechteres Nahrungssystem. 

Kurzfassung der Studie (englisch) Vollständige Studie (englisch)

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