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„Ich habe solche Angst."

Die Menschen in Somalia sehen sich mit Dürre und dem Ausbruch von Cholera konfrontiert. Deeqa ist eine von ihnen.

Somalia sieht sich aktuell mit vielen Krisen konfrontiert: Zu der noch immer anhaltenden Dürre kam der Ausbruch von Cholera hinzu. Tausende Menschen sind erkrankt. Familien haben all ihr Vieh verloren und mit ihm ihren Lebensunterhalt und ihre Nahrungsquelle. Außerdem müssen sie aufgrund der anhaltenden Trockenheit ohne einen Tropfen Wasser auskommen.

Genau diesen Familien hilft CARE, indem der Ausbreitung der Cholera durch das Verteilen von Hygienepaketen entgegen gewirkt wird. Darüber hinaus schafft CARE Zugänge zu sauberem Wasser, Nahrung und medizinischer Versorgung, versorgt außerdem Frauen, die Opfer von Gewalt wurden und bietet Cash-for-Work-Programme an.

„Vor der Dürre war das Leben gut."

Deeqa, 31, konnte bereits von der CARE-Hilfe profitieren. Sie lebt mit ihren Kindern in einem Flüchtlingscamp in Somaliland. Hier erzählt sie ihre Geschichte:

„Vor der Dürre war das Leben gut. Wir hatten alles, was wir brauchten. Wir besaßen 200 Ziegen; doch durch die Dürre waren es schnell nur noch vier. Als wir all unser Vieh verloren hatten, mussten wir fliehen, bevor auch wir der Hitze und Trockenheit zum Opfer fallen würden.
Jetzt haben wir keinerlei Möglichkeiten mehr, selbst an Geld und Essen zu gelangen und sind auf die Hilfe anderer angewiesen. Unsere Gesundheit hat sich durch die Dürre sehr verschlechtert.

Mein Jüngster, Hamse, ist besonders gefährdet, denn er ist sehr krank. Er ist erst drei Jahre alt und stark unterernährt. Er kann nicht laufen, er kann noch nicht einmal mehr stehen.
Manchmal, wenn ich Hamse anschaue, befürchte ich, dass es sein letzter Tag sein könnte. Einmal nahm ich ihn mit in eine Gesundheitsstation um ihn ärztlich behandeln zu lassen und auch der Arzt sagte, dass es sehr schlecht um ihn steht. Als Mutter kannst Du diese Sorge um Dein Kind kaum ertragen. Ich habe solche Angst.

Schnelle Hilfe gegen die Mangelernährung

Hamse braucht nährstoffreiches Essen, damit sein Zustand sich verbessern kann. Gestern brachte ich ihn zum Ernährungszentrum des Camps und CARE gab ihm „Plumpy Nut“, eine energiereiche Erdnusspaste. Dafür bin ich sehr dankbar.

Das Leben im Lager ist trotzdem sehr schwierig. Hätten wir eine andere Möglichkeit, würden wir diesen Ort verlassen. Wir haben hier keine Zukunft. Wir können nur sitzen und warten.

Zum Glück unterstützt CARE uns auch mit Geld, um notwendige Dinge einkaufen zu können. So bekommen wir ein klein wenig Selbstständigkeit zurück. Aber das wichtigste für uns ist das Wasser, welches wir bekommen. Der Bedarf an Wasser in unserer Familie ist riesig, wie auch in den anderen Familien dieses Camps.

Ich hoffe sehr, dass wir weiterhin Hilfe in Form von Wasser und Essen erhalten werden, so wie bisher. Die nährstoffreiche Nahrung ist für Hamse seine einzige Hoffnung auf Überleben.

Helfen Sie uns dabei, noch weiteren Menschen wie Deeqa und Hamse lebensrettende Hilfe zu ermöglichen und spenden Sie jetzt für CARE!

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